Hallo,
heute ist endlich mein Headshell von A.Kirschner eingetrudelt. Flux noch eine Scheibe mit dem Alten gehört und dann das Neue aus Kirschholz eingebaut und penibel justiert. Gleiche Platte wieder drauf und gehört...
...ich war schon etwas überrascht, daß der Unterschied so deutlich ausfiel. Das neue Headshell ist exakt 8g schwer, das vorherige hatte 9,7g! Da der Koshin mit dem alten Headshell bei ca. 20g effekt. Masse lag, muß man davon ausgehen, daß das etwas geringere Gewicht des Headshell dem ACE L entgegen kommt. Auch schließe ich nicht aus, daß es minimale Unterschiede bei der Genauigkeit der Justage geben könnte. Trotzdem ließ sich der Charakter des Headshell deutlich heraushören, wobei ich das Gefühl habe, daß es alle Klischees, die man mit einem Holzheadshell verbinden könnte erfüllt
Als erstes fiel ein Zugewinn an Farbe auf, so als hätte der Malkasten noch ein paar dunklere Töne dazubekommen, ohne die anderen abgeben zu müssen. Cello oder Gitarre, aber auch Percussion und Stimmen klingen einfach einen Tick natürlicher, man hat nach wenigen Takten das Gefühl es sei einfach richtiger.
Bei solchen Eindrücken überprüft man natürlich als nächstes den oberen Mittelton und Hochton, allerdings kann ich hier keinen Energieverlust hören. Vielmehr scheint auch hier alles etwas natürlicher, als seien ein paar störende Artefakte (Resonanzen?) verschwunden. Insgesamt löst alles eher noch einen Tick feiner auf und dies eher vor einem etwas schwärzeren Hintergrund
Räumlichkeit ist auch etwas besser, genauer in der Breite und mit einem leichten Zugewinn in der Tiefe
Evtl. ein leichtes Plus an Dynamik, würde mich da aber schon leicht aus dem Fenster legen, dafür muß ich noch ein paar Scheiben hören.
Was man jetzt auf das Headshell und was auf die leicht veränderte effekt. Masse schiebt, muß jeder für sich beurteilen, die Kombination aus beiden war bei mir ein deutlicher Fortschritt. Daher konnte ich nun auch endlich abstimmen.
Gruß Frank