Vorstufen mit Oscilloscope Schaltung ...

Hier gehts nur um Verstärkung, egal welcher Art.

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dieterschn
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Vorstufen mit Oscilloscope Schaltung ...

Beitrag von dieterschn »

Da ist mir doch eine Idee gekommen :-) Bestimmt nicht als erster ...

Da sucht man doch nach der ultimativen Schaltung für Eingangs-
und Vorstufen mit Röhren , dabei gibt es diese doch
schon bewährt aus der Messtechnik.
Eingangs und Vorverstärker Schaltungen aus älteren Oscilloscopen
sollte doch das Maximum als Verstärker sein, so denke ich.
Von Gleichstrom bis einige Megaherz übertragen diese Schaltungen
doch alls was ihnen über den Tastkopf angeboten wird.

Diese Schaltungen sollten doch auch in der Lage sein das bisschen
Niederfrequenz best möglich zu verstärken und weiter zu geben.

Wie denkt ihr darüber ?
Dieter
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Beitrag von mb-de »

Der Ansatz hat auf den ersten Blick etwas fuer sich.

Allerdings stellen sich bei naeherer Betrachtung deutlich unterschiedliche Bedarfsprofile heraus - die Technik ist nur bedingt und mit Anpassaufwand uebertragbar...

Gruesse

Micha
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PS: Grundschaltungen (long-tailed pair, ring of three) finden sich in kommerziell erfolgreichen Schaltungen.
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tja

Beitrag von dieterschn »

sicher müsst Ein- und Ausgang noch angepasst werden...
Bei dem sowieso sehr hochohmig ausgelegtem Eingang
ist es ja kaum ein Aufwand diesen auf übliche 48k aus zu legen.
Ebenso bei der Dimensionierung des Ausgangs.
Schaltungstechnisch sollte es aber schon ein Maximum sein,
was man in der Kleinsignalverstärkung erreichen kann.
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Beitrag von mb-de »

Denke noch einmal ueber die unterschiedlichen Pflichtenhefte nach.

Stichwort:

Bandbreite gegen Dynamikbereich und Linearitaet sowie notwendige Stufenzahl...


Gruesse

Micha
===
PS: Ich hatte schon im ersten posting gesagt, dass es durchaus interessante Aspekte und Grundschaltungen gibt, die aus dem Bereich der Messtechnik auf Audioanwendungen uebertragen werden koennen... aber man muss mehr anpassen als nur Ein- und Ausgaenge.
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nun

Beitrag von dieterschn »

Eine Linearitaet sollten dieses Stufen schon haben,
sonst wäre ja ein wirkliches messen nicht möglich.
Das Dynamikverhalten müsst man mal erfassen, das ist richtig.
Bandbreite, von Gleichstrom bis in den MHZ Bereich
setzt man bei einem Scope ja voraus.

So ganz ohne ist das mit Sicherheit nicht, dass iss mir klar...
Aber die ein oder andere Anregung aus dem Messbereich
könnte man ja mal betrachten und umsetzen.

Gelesen hab ich auch, dass zB http://www.vacuumstate.com/
solche Gedanken aus der Messtechnik mit einfließen lassen.

Na wie auch immer ..es sind einfach so Gedanken , die einem
kommen, wenn man so ein älteres Scope mit Röhren wieder sieht :-).

Dieter
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Beitrag von mb-de »

... ich hatte schon einige Beispiele erwaehnt, bei denen eine Uebertragung der Technik stattgefunden hat.

Allen W.s Vorliebe fuer gewisse Schaltungen und deren Begruendungen sind mir bekannt - sie halten bei naeherer Betrachtung oft, aber durchaus nicht immer Wasser.

Nichtlinearitaet der Uebertragungsfunktion von einigen Prozent waren bei gewissen Oszillographengrundschaltungen Standard - ob diese nun transistoriert oder roehrenbestueckt waren - und auch keineswegs stoerend.

Mit dem Aufkommen (relativ) hochaufloesender Digitaloszilloskope und Transientenrecorder wurde aus der maessigen Linearitaet ein Problem, und neue Ansaetze in der Schaltungstechnik kamen in Gebrauch, die bessere Linearitaet aufwiesen.

Gruesse

Micha
=->
PS: Ich war in den 1980igern im Bereich der Hochspannungsmesstechnik taetig und habe daher ein wenig einschlaegige Erfahrung sammeln duerfen. Der Einsatz von Hybridschaltungen mit Roehren im Frontend bot sich natuerlich an, ob der geringeren Empfindlichkeit von Roehren gegenueber verschlepten Spannungstransienten niedriger Energie - daher schaute man sich schon die Schaltungen an, welche in roehren- oder mischbestueckten Oszillographen zum Einsatz kamen - und passte sie an die Notwendigkeiten an...
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