Roksan Xerxes

Die Teller drehen sich immer wieder und immer wieder ...

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2285b
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Beitrag von 2285b »

Dann wollen wir nur mal hoffen, dass ich ihn mit meinen dicken Fingern nicht verbastel........ Lachen Verlegen
...oder Du Dir die Finger brichst :lips:

:lol:
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Tom_H
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Strip it Baby.........;-)

Beitrag von Tom_H »

Das ich mir die Finger (zumindest beim auseinanderbauen..... :wink: ) nicht gebrochen habe, zeigen euch die folgenden Foto's.......

Bild
so sah der Player aus, bevor ich Hand angelegt habe....... :mrgreen:

und so nachdem...........
Bild

Bild

Bild

Bild

Bild
Detailaufnahme der Motorbefestigung.

Bild
der verwendete Motor. Kann mir jemand sagen, ob es für diesen Motor preislich akzeptable, besser geeignete Alternativen bzw. Ersatz gibt? GGf. würde ich mir einen Auf Lager legen.

Heute Abend werde ich mich mal mit der Motorbefestigung und -Ausrichting beschäftigen. Ich mache schon den ganzen Tag Fingertraining..... :oops:

Weitere Fotos folgen.
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Tom_H
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Beitrag von Tom_H »

Hallo zusammen,
ich habe heute das Tellerlager überholt und wieder eingesetzt. Bei dieser Gelegenheit habe ich direkt die Lagerkugel aus gehärtetem Stahl gegen eine aus Tungsten Carbide (Wolframkarbid) ersetzt. TC hat keramische Eigenschaften und soll die Reibung zwischen Spindel und Axialer Auflage verringern. So will es zumindest die Theorie.
Nachdem ich den Aussenteller mal probehalber auf den Innenteller gesetzt hatte, habe ich mal eine Drehprobe gemacht. Ob ihr es glaubt oder nicht, ein klitzekleiner Schubs hat den Teller dazu veranlasst ca. 5 min!!! (ich habe nicht auf die Uhr gesehen) zu rotieren. Zeitweise habe ich gedacht, der hört überhaupt nicht mehr auf zu drehen, aber dann hat sich doch mein mechanisch geprägter Verstand wieder gemeldet und auf den Boden der Tatsachen zurück geholt.

Das von Haus aus gute Lager ist durch die Überholung und das Kugeltuning schon mal erheblich besser geworden.
Ich frage mich nur was am Lager noch besser werden soll, wenn ich das (sündhaft teure) Lager aus dem TMS einsetzen würde. Weniger Reibung als ich jetzt habe, halte ich kaum für möglich.
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Tom_H
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Beitrag von Tom_H »

ich habe mal eine Prinzipskizze des Lagers ausfindig gemacht. Die Lagerspindel hat einen Durchmesser von ca. 4mm. Aus diesem Grund wird die Platte mit einem Adapterstück zentriert, dass beim hören abgezogen wird. Somit hat die Platte also keinerlei direkte Berührung zum Lager, während des Abspielvorgangs.
Bild

Mich würde mal interessieren, was ihr von diesem Prinzip haltet?
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Tubes
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Beitrag von Tubes »

Moin Tom,

ich persönlich halte sehr viel von diesem Prinzip. Dadurch wird verhindert, dass jedwede Störungen, also Schwingungen bzw. Rumpeln, auf die LP übertragen werden. Wo koine Berührung, da koine Übertragung von Körperschall. :idea:
Grüße
Heiner

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Beitrag von Analog_Tom »

Hallo Tom,

hab dieses System mit dem abnehmbaren Adapter zwar noch nie ausprobieren können, ich denke aber, daß auf dem Weg einiges an eventuell immer noch vorhandenen Lagergeräuschen von der Platte weggehalten werden kann und dies dem Klange zuträglich ist.
Bin mal gespannt auf das Ergebnis :mrgreen:

Viele Grüße

Euer Tommi
LG

Tom
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Beitrag von Tom_H »

Hallo Tommi und Heiner,
das was ihr beschreibt (Rumpeln, Körperschall), sind genau auch die Vorzüge die ich bei diesem System auch sehe. Dennoch darf man auch die Nachteile dieser Konstruktion nicht verschweigen, als da wären: Dünne Welle = mechanisch empfindliche Welle, geringe Masse wird leicht angeregt........usw.
Aber unter dem Strich bin ich davon überzeugt, dass die Vorteile überwiegen. War für mich damals unter anderem auch ein Entscheidungskriterium. :wink:

Jetzt gehe ich weiter schrauben............. :lol:
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Beitrag von Tubes »

Das mit der dünnen Welle stimmt so nicht. Das Lager (Achse) wurde extra so konstruiert und hat nur 2 definierte Stützpunkte, die als Führung wesentlich genauer sind als eine Hülse (Maschinenbau, Punktkontakt). Wenn ich mich recht entsinne, verwendet er dafür Neopren.
Grüße
Heiner

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Beitrag von 2285b »

Hi Tom,

technisch gesehen macht das sicherlich Sinn...
was dann herauskommt, who knows... :roll:

Noch viel Spaß bei der Reaktivierung Deines Drehers. Es lohnt sich :wink:
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Thargor
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Beitrag von Thargor »

Angus hat geschrieben: Wenn ich mich recht entsinne, verwendet er dafür Neopren.
100 Punkte. Genau :wink:

Viele Grüße!
Viele Grüße von Guido, dem langsamsten Barkeeper der Welt! :drink:

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Beitrag von Tom_H »

Nix Neopren :!:
Die seitliche Führung (Hülse) besteht aus Rotguss und die Lagerkugel aus Oberflächengehärtetem Stahl bzw. bei mir jetzt aus Tungsten Carbide. Kann es sein das ihr ein anderes Lager meint?

Neopren kann ich mir in einer mechanischen Funktion (außer als Gummiband) nicht vorstellen. Meint ihr vielleicht Delreen? (weiß nicht wie man das schreibt)

Gute N8
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Beitrag von Tubes »

Nee, nee Tom. Das Lager ist so ausgelegt, das die Zugkräfte des Motors via Riemen das Taumeln der Achse verhindern. Um Fixpunkte füe die Achse oben und unten zu definieren (Hebelgesetz) hat er Neoprenlager (kaum sichtbar) oingesetzt; so stand es jedenfalls geschrieben und ist auch sinnvoll.
Grüße
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Beitrag von Tom_H »

Angus hat geschrieben:Nee, nee Tom. Das Lager ist so ausgelegt, das die Zugkräfte des Motors via Riemen das Taumeln der Achse verhindern.
Häääää........???
Jetzt machst Du mich aber nachdenklich. IMHO funktioniert doch jedes konventionelle Tellerlager bei einem Riementriebler so, oder???

Ich habe mit einer starken Taschenlampe in die Lagerbohrung hinengeleuchtet und konnte nicht erkennen das in gewissen Bereichen oder auch ganzflächig ein anderes Material als Rotguss verwendet wird. Auch die Lagerskizze, die ich aus der Roksan Doku habe, zeigt keine Buchsen o.ä. aus einem anderen Material.

Bist Du dir sicher, dass Du da nichts verwechselst? Mir ist gerade eingefallen, dass Roksan bei den ganz alten Playern die Einlagen in den Topboard Bohrungen aus Neopren verbaut hat. Später wurden diese allerdings gegen Filzplättchen ausgetauscht.

Weißt Du noch wo das geschrieben stand?
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Beitrag von Tubes »

Moin Tom,

seine Überlegung war, dass jede gelagerte Achse oder Welle im Lagerspiel taumelt. Da gewisse Zugkräfte durch den Antriebsriemen in Richtung Motor wirken, sind die Kontaktpunkte im Lager definiert, nämlich oben auf der Zugseite und unten entgegengesetzt. Damit es bei diesen beiden Kontaktpunkten bloibt, hat er die Buchse so geformt, dass die Passung nur oben und unten stimmt, in der Mitte aber mehr Spiel hat. :idea: Außerdem hat er in die Kontaktzone Neopren eingearboitet. (Hab' ich vor Urzoiten irgendwo interessiert gelesen.)
Ob das in Doinem Lager auch so ist, woiß ich natürlich nicht. :idn:
Grüße
Heiner

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Beitrag von Tom_H »

Ich woiß es auch nicht, werde das aber mal bei Roksan direkt hinterfragen. Interessieren täte es mich schon.

Da sich die Peninsula meines Topboards über die Jahre abgesenkt hat, war es notwendig eine Unterlegscheibe unter den Lagerkragen zu bauen. Roksan hat auch schon mal von diesem Problem gehört und bietet tatsächlich auch einen entsprechenden Umbausatz an........ :lol:
Bild
Sowohl die Absenkung als auch die Unterlegscheibe sind auf diesem Bild zu sehen.

Beim Einsetzen des Innentellers in das Lager braucht man schon etwas Geduld.
Bild
Bis sich der Innenteller (unter ständigem drehen) gesetzt hat, vergeht schon so ein halbes bis ganzes Stündchen..... :wink: Das spricht sicherlich für die Passgenauigkeit des Lagers.
In dieser Zeit konnte ich mir aber wenigstens mal Gedanken darüber machen, welche LP's ich als erstes hören werde. Chris Rea's "On the beach" ist dabei herausgekommen............ :wink:

P.S. Die Schlieren auf dem Innenteller sind natürlich mittlerweile entfernt. Er ist jetzt spiegelblank.
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Beitrag von Tubes »

Nun sag' schon, Tom, wie spielt er? Bild
Grüße
Heiner

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Beitrag von Tom_H »

Ich weiß es doch noch nicht. :cry:
Er ist noch nicht wieder zusammen und der Arm und das System müssen noch justiert werden. Alles Dinge bei denen ich mich -mangels Erfahrung- schwer tue.
Außerdem wird (hoffentlich) Übernächste Woche noch die Steuereinheit noch überholt und upgegraded.
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Beitrag von Tom_H »

Muss das Masseband vom Tellerlager eigentlich eine Verbindung zum Tonarm haben?
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Thargor
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Beitrag von Thargor »

Üblich ist ein gemeinsamer Massepunkt irgendwo im Gehäuse..... ist das nicht so? Könnte auch sein, dass der Tonarm separat über das Anschlusskabel geerdet ist? Dann brauchst Du keine Verbindung.

--> Hauptsache es brummt nicht.... :wink:

Wird ja langsam!
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Beitrag von Tom_H »

Hi Thargor,
Bei meinem Topboard klebt von unten ein Kupferband das durch eine Schraube mit dem Lager verbunden ist. Dieses Band endet in unmittelbarer Nähe der Tonarmbohrung, jedoch gerade so, daß es nicht durch die Mutter erfasst wird. Ich gehe davon aus das es ursprünglich mal länger war und einen Potentialausgleich zwischen Arm und Lager hergestellt hat. Darum werde ich versuchen etwas Kupfer Klebeband aufzutreiben und dann diese Verbindung wieder herzustellen. Wenn ich dich richtig verstanden habe, kann es auf keinen Fall schaden. Gebrummt hat bei meinem Player noch nie etwas. Ich habe lediglich festgestellt, dass die Tellerauflage (Filzmatte) zeitweise an der Platte Kleben geblieben ist. Sowas dürfte doch dann eigentlich nicht mehr passieren.

Gute N8
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