Der neue Stern am Analoghimmel Direct Drive KosMos LunaR
Moderator: Moderatorenteam
- Analog_Tom
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Der neue Stern am Analoghimmel Direct Drive KosMos LunaR
Moin JunKs,
viele von Euch, die öfter mitlesen wissen, dass es mir große Freude bereitet über den Rand der eigenen Schüssel hinwegzusehen um festzustellen wie sich die analoge Welt andernorts dreht.
Dieses über den Tellerrand hinwegsehen ist normalerweise ein erhören dessen, was der eine oder andere Forenkollege an Gerätschaften zusammengetragen hat, wessen Hersteller und Entwicklervorstellung also den persönlichen Hörgeschmack desjenigen getroffen hat.
Heute war alles anders.
Heute hatte ich die Gelegenheit etwas zu hören was wirklich nur alle Jubeljahre einmal vorkommt, die Neuentwicklung eines Direct Drive und das auch noch aus deutschen Landen, den KosMos LunaR.
Heute hatte ich die Gelegenheit direkt bei einem der beiden Entwickler ein Vorserienmodell einer der vielleicht bedeutensten Neuentwicklungen im Analogbereich aus den letzten Jahren vorgeführt zu bekommen und einen Einblick in das zu erhalten, was alles an Gehirnschmalz in dieses soviel sei für heute bereits verraten grandiose Laufwerk eingeflossen ist.
Hier ein erstes Bild von dem KosMos LunaR:
[IMG:1024:660]http://img259.imageshack.us/img259/6806 ... hopbc2.jpg[/img]
Morgen gehts weiter
Viele Grüße
Tom
viele von Euch, die öfter mitlesen wissen, dass es mir große Freude bereitet über den Rand der eigenen Schüssel hinwegzusehen um festzustellen wie sich die analoge Welt andernorts dreht.
Dieses über den Tellerrand hinwegsehen ist normalerweise ein erhören dessen, was der eine oder andere Forenkollege an Gerätschaften zusammengetragen hat, wessen Hersteller und Entwicklervorstellung also den persönlichen Hörgeschmack desjenigen getroffen hat.
Heute war alles anders.
Heute hatte ich die Gelegenheit etwas zu hören was wirklich nur alle Jubeljahre einmal vorkommt, die Neuentwicklung eines Direct Drive und das auch noch aus deutschen Landen, den KosMos LunaR.
Heute hatte ich die Gelegenheit direkt bei einem der beiden Entwickler ein Vorserienmodell einer der vielleicht bedeutensten Neuentwicklungen im Analogbereich aus den letzten Jahren vorgeführt zu bekommen und einen Einblick in das zu erhalten, was alles an Gehirnschmalz in dieses soviel sei für heute bereits verraten grandiose Laufwerk eingeflossen ist.
Hier ein erstes Bild von dem KosMos LunaR:
[IMG:1024:660]http://img259.imageshack.us/img259/6806 ... hopbc2.jpg[/img]
Morgen gehts weiter
Viele Grüße
Tom
LG
Tom
Tom
- Jürgen Heiliger
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Hi Tom,
konntest Du es mal wieder nicht abwarten, bis Du ihn bei mir hören kannst....
Leider kann ich aus der Reha die Bilderkes nicht sehen
Gruß
Jürgen
konntest Du es mal wieder nicht abwarten, bis Du ihn bei mir hören kannst....
Leider kann ich aus der Reha die Bilderkes nicht sehen
Gruß
Jürgen
Telefunken M15/20/21 - Tandberg TD 20 A SEs/10XD - Studer B67/A820 - Philips N 4450
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Für alle HiFi-Oldie-Liebhaber das HiFi-Classics
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- Analog_Tom
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Moin Tommi,
da bin ich auch schon gespannt.
Wir konnten den LunaR seinerzeit bei Rodney Fiedler in Frankfurt hören, wo René und Wilhelm die Vorführung machten.
Auch wenn mir die Beurteilung in anderen Räumen und an anderen Komponenten nur eingeschränkt möglich ist, eine Grundtendenz ist immer erkennbar, und die macht echt Appetit.
Ich bin immer noch beeindruckt, von der Ernsthaftigkeit und Konsequenz mit der die beiden, bzw. die drei, ihr Ziel verfolgen, das kam auch im Gespräch mehr als deutlich rüber.
Sollte ich mir mal einen Nachfolger für meinen 125/IIer leisten können, ist das(oder der?) LunaR gaaanz sicher in der engeren Auswahl...
frank
da bin ich auch schon gespannt.
Wir konnten den LunaR seinerzeit bei Rodney Fiedler in Frankfurt hören, wo René und Wilhelm die Vorführung machten.
Auch wenn mir die Beurteilung in anderen Räumen und an anderen Komponenten nur eingeschränkt möglich ist, eine Grundtendenz ist immer erkennbar, und die macht echt Appetit.
Ich bin immer noch beeindruckt, von der Ernsthaftigkeit und Konsequenz mit der die beiden, bzw. die drei, ihr Ziel verfolgen, das kam auch im Gespräch mehr als deutlich rüber.
Sollte ich mir mal einen Nachfolger für meinen 125/IIer leisten können, ist das(oder der?) LunaR gaaanz sicher in der engeren Auswahl...
frank
- Analog_Tom
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Hallo Frank,
dann freue ich mich darüber, das es noch andere gibt, die das Laufwerk auch schon gehört haben und die dadurch eine qualifizierte Aussage zu dessen Leistungsfähigkeit machen können.
Ich bin gespannt ob Du zu einem vergleichbaren Ergebnis kommst wie ich!
Das dieses Laufwerk für mich bei den Aspiranten bei einer Neuanschaffung ganz oben steht kann ich an dieser Stelle auch schon verraten.
Viele Grüße
Tom
dann freue ich mich darüber, das es noch andere gibt, die das Laufwerk auch schon gehört haben und die dadurch eine qualifizierte Aussage zu dessen Leistungsfähigkeit machen können.
Ich bin gespannt ob Du zu einem vergleichbaren Ergebnis kommst wie ich!
Das dieses Laufwerk für mich bei den Aspiranten bei einer Neuanschaffung ganz oben steht kann ich an dieser Stelle auch schon verraten.
Viele Grüße
Tom
LG
Tom
Tom
- Analog_Tom
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Moin JunKs,
weiter geht es.
Ich hatte mich also vor ein paar Wochen schon mit Rene´verabredet doch war mir bei unserem ersten anvisierten Termin etwas dazwischen gekommen, so das es doch noch bis gestern gedauert hat bis ich den Weg nach Bad Dürkheim endlich geschafft habe und auch gestern war ich leider erst viel später da, als ich es mir eigentlich gewünscht hätte.
Die Verkehsdichte auf gewissen BAB forderte ihren Tribut...
Durch einige Telefonate mit Rene´ und natürlich durch dessen Vorstellung hier im Forum war ich schon mit vielen Details die in dem Laufwerk berücksichtigt wurden vertraut.
Dennoch war es schon beeindruckend in Rene´s Hörraum zu kommen und dort zwei mit insgesamt 6 Tonarmen und Systemen bestückte Laufwerke zu sehen.
Allerdings war das andere Laufwerk ein früher Prototyp und deswegen vom Finisch auch noch unperfekt, doch schaut selber:
[IMG:1024:588]http://img260.imageshack.us/img260/1893 ... hopnb5.jpg[/img]
Das oben abgebildete rechte Laufwerk entspricht der Vorserie und ist auch genau das Laufwerk, was auf der High-End in München für Aufregung unter den Mitanbietern gesorgt hat. Es ist außerdem genau das Laufwerk, was Frank auch bei Rod in FFM gehört hat.
Ich erwähne das, um verschiedene Hörerfahrungen wie z.B. die von Frank einordnen zu können und um Erbsenzählern den Wind aus den Segeln zu nehmen, die vielleicht ein Staubkorn der Unperfektheit entdecken könnten.
Das Laufwerk hat bereits einen harten Messeeinsatz und Händlervorführungen hinter sich...
Also wie gesagt wusste ich schon sehr viel von dem KosMos LunaR.
Dennoch war es natürlich sehr interessant die vielen Detaillösungen persönlich in Augenschein nehmen zu könnnen.
Wie Rene´ bereits erklärt hat besteht das Laufwerk neben der obersten Ebene mit dem Teller und der darauf befindlichen Kupferauflage aus zwei voneinander getrennten Ebenen.
Zum einen einer Grundkonstruktion in der auch die höhenverstellbaren Füße zum genauen Ausrichten des Laufwerks eingelassen sind.
Diese Füße ruhen z.B. auf einer eigenen Unterkonstruktion die resonanztechnisch vom restlichen Laufwerk entkoppelt ist. Überhaubt hat Rene´, der für die mechanische Optimierung des Laufwerks verantwortlich ist, sehr viel Aufwand betrieben um möglichen Resonanzen den Gar aus zu machen. So sind in den Ebenen verschiedenste Materialien verarbeitet, die die Grundkonstruktion und auch die Ebene mit den Armbasen optimieren sollen und dies wohl auch tun.
Besonders gut hat mir die zweite Ebene gefallen in die die 6 Rohre aus Carbon eingelassen sind um maximal 3 Tonarme gleichzeitig aufnehmen zu können.
Wieso ich so formuliere kann ich Euch auch sagen:
Durch eine ebenso simple wie geniale Schraubbefestigung ist es dem geneigten Tonarmsammler, der einfach einmal einen anderen Tonarm ausprobieren möchte möglich diesen in kürzester Zeit zu tauschen indem er den vorhandenen Arm mit samt der Base mit wenigen Handgriffen abschraubt und einen auf eine andere Basis bereits vormontierten Tonarm auf die Carbonrohre aufsteck und festschraubt.
In den Tonarmbasen sitzen übrigens Gleitlager, die für eine besonders feinfühlige Einstellung des Abstands zur Tellermitte verantwortlich sind.
Den notwendigen Abstand kann man ganz einfach festhalten und dadurch jederzeit später wieder reproduzieren.
Als nächstes möchte ich das Herzstück des Laufwerks, den Motor ansprechen.
Dieser Motor, den Rene´ mir gezeigt hat, soviel denke ich darf ich wohl verraten macht einen ganz hervorragenden Eindruck und dürfte wohl auch einem Technics SP - 10 MK3 gut zu Gesicht stehen.
Bei dem Laufwerk von Rene´und Wilhelm ist aber anders als z.B. in besagtem Technics die weitere Elektronik nicht im Laufwerk selber untergebracht, sondern zusammen mit dem Netzteil in ein separates Gehäuse eingepflanzt worden.
Über einen Taster an der Front wird auch die Geschwindigkeit umgeschaltet und das Gerät ein und aus geschaltet.
Über die Geschwindigkeit informiert auch ein großes Display.
[IMG:1024:543]http://img255.imageshack.us/img255/948/ ... hopsa6.jpg[/img]
Den oberen Abschluss bildet dann die schon erwähnte Kupfermatte, die natürlich ganz hervorragend zu den Tonarmbasen passt, wenn diese ebenfalls aus Kupfer ausgeführt sind wie in diesem Falle.
Rene´ bietet aber auch Tonarmbasen aus Stahl und Messing an, je nachdem was gewünscht wird, ebenso ist jede auch nur erdenkliche Gehäuseausführung möglich, egal ob Echtholzfurnier mit Schellack oder was mir gefallen könnte Hochglanzlack Schwarz.
Custom made eben.
Wie das ganze geklungen hat und womit wir gehört haben kommt gleich.
Viele Grüße
Tom
weiter geht es.
Ich hatte mich also vor ein paar Wochen schon mit Rene´verabredet doch war mir bei unserem ersten anvisierten Termin etwas dazwischen gekommen, so das es doch noch bis gestern gedauert hat bis ich den Weg nach Bad Dürkheim endlich geschafft habe und auch gestern war ich leider erst viel später da, als ich es mir eigentlich gewünscht hätte.
Die Verkehsdichte auf gewissen BAB forderte ihren Tribut...
Durch einige Telefonate mit Rene´ und natürlich durch dessen Vorstellung hier im Forum war ich schon mit vielen Details die in dem Laufwerk berücksichtigt wurden vertraut.
Dennoch war es schon beeindruckend in Rene´s Hörraum zu kommen und dort zwei mit insgesamt 6 Tonarmen und Systemen bestückte Laufwerke zu sehen.
Allerdings war das andere Laufwerk ein früher Prototyp und deswegen vom Finisch auch noch unperfekt, doch schaut selber:
[IMG:1024:588]http://img260.imageshack.us/img260/1893 ... hopnb5.jpg[/img]
Das oben abgebildete rechte Laufwerk entspricht der Vorserie und ist auch genau das Laufwerk, was auf der High-End in München für Aufregung unter den Mitanbietern gesorgt hat. Es ist außerdem genau das Laufwerk, was Frank auch bei Rod in FFM gehört hat.
Ich erwähne das, um verschiedene Hörerfahrungen wie z.B. die von Frank einordnen zu können und um Erbsenzählern den Wind aus den Segeln zu nehmen, die vielleicht ein Staubkorn der Unperfektheit entdecken könnten.
Das Laufwerk hat bereits einen harten Messeeinsatz und Händlervorführungen hinter sich...
Also wie gesagt wusste ich schon sehr viel von dem KosMos LunaR.
Dennoch war es natürlich sehr interessant die vielen Detaillösungen persönlich in Augenschein nehmen zu könnnen.
Wie Rene´ bereits erklärt hat besteht das Laufwerk neben der obersten Ebene mit dem Teller und der darauf befindlichen Kupferauflage aus zwei voneinander getrennten Ebenen.
Zum einen einer Grundkonstruktion in der auch die höhenverstellbaren Füße zum genauen Ausrichten des Laufwerks eingelassen sind.
Diese Füße ruhen z.B. auf einer eigenen Unterkonstruktion die resonanztechnisch vom restlichen Laufwerk entkoppelt ist. Überhaubt hat Rene´, der für die mechanische Optimierung des Laufwerks verantwortlich ist, sehr viel Aufwand betrieben um möglichen Resonanzen den Gar aus zu machen. So sind in den Ebenen verschiedenste Materialien verarbeitet, die die Grundkonstruktion und auch die Ebene mit den Armbasen optimieren sollen und dies wohl auch tun.
Besonders gut hat mir die zweite Ebene gefallen in die die 6 Rohre aus Carbon eingelassen sind um maximal 3 Tonarme gleichzeitig aufnehmen zu können.
Wieso ich so formuliere kann ich Euch auch sagen:
Durch eine ebenso simple wie geniale Schraubbefestigung ist es dem geneigten Tonarmsammler, der einfach einmal einen anderen Tonarm ausprobieren möchte möglich diesen in kürzester Zeit zu tauschen indem er den vorhandenen Arm mit samt der Base mit wenigen Handgriffen abschraubt und einen auf eine andere Basis bereits vormontierten Tonarm auf die Carbonrohre aufsteck und festschraubt.
In den Tonarmbasen sitzen übrigens Gleitlager, die für eine besonders feinfühlige Einstellung des Abstands zur Tellermitte verantwortlich sind.
Den notwendigen Abstand kann man ganz einfach festhalten und dadurch jederzeit später wieder reproduzieren.
Als nächstes möchte ich das Herzstück des Laufwerks, den Motor ansprechen.
Dieser Motor, den Rene´ mir gezeigt hat, soviel denke ich darf ich wohl verraten macht einen ganz hervorragenden Eindruck und dürfte wohl auch einem Technics SP - 10 MK3 gut zu Gesicht stehen.
Bei dem Laufwerk von Rene´und Wilhelm ist aber anders als z.B. in besagtem Technics die weitere Elektronik nicht im Laufwerk selber untergebracht, sondern zusammen mit dem Netzteil in ein separates Gehäuse eingepflanzt worden.
Über einen Taster an der Front wird auch die Geschwindigkeit umgeschaltet und das Gerät ein und aus geschaltet.
Über die Geschwindigkeit informiert auch ein großes Display.
[IMG:1024:543]http://img255.imageshack.us/img255/948/ ... hopsa6.jpg[/img]
Den oberen Abschluss bildet dann die schon erwähnte Kupfermatte, die natürlich ganz hervorragend zu den Tonarmbasen passt, wenn diese ebenfalls aus Kupfer ausgeführt sind wie in diesem Falle.
Rene´ bietet aber auch Tonarmbasen aus Stahl und Messing an, je nachdem was gewünscht wird, ebenso ist jede auch nur erdenkliche Gehäuseausführung möglich, egal ob Echtholzfurnier mit Schellack oder was mir gefallen könnte Hochglanzlack Schwarz.
Custom made eben.
Wie das ganze geklungen hat und womit wir gehört haben kommt gleich.
Viele Grüße
Tom
LG
Tom
Tom
- Analog_Tom
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Moin Junks,
bevor ich Euch erzähle wie es geklungen hat möchte ich Euch noch die Spielpartner vorstellen.
So hörten wir mit einem Ultracraft AC 300 der ein Garott modifiziertes Decca führte und dessen Signale an einen modifizierten Hagermann Cornet Röhrenphono-Pre weiterreichte.
Hier der Ultracraft mit dem Decca:
[IMG:1024:551]http://img399.imageshack.us/img399/6331 ... hopme8.jpg[/img]
Der zweite Arm war ein Manticore Musician mit einem FR 201 an einem Pass Xono Clone
Auch hier das Bild von Arm und System:
[IMG:1024:682]http://img72.imageshack.us/img72/623/ds ... hoprm9.jpg[/img]
Die dritte Kombi war ein Grace 840F Tonarm mit Grace F 11 MC an der KosMos KroNos Phonostufe im Prototyp.
Auch hier das Bild:
[IMG:1024:408]http://img211.imageshack.us/img211/4060 ... hopum9.jpg[/img]
Die Signale dieser Arm/System/ Phono-Pre-Kombis wurden an die Vorstufe C 21 von Pioneer weitergereicht, die ihre Signale ihrerseits an die Endstufe DA-A10DC von Mitsubischi weiterreichte, die mit ihren üppigen Leistungsreserven ein Boxenpaar von Spendor die BC 1
antrieb. Bei den Spendors handelt es sich um ein selektiertes Studiopaar.
Als ich nun bei René eintraf lief gerade das FR am Manticore Musician...
Wir begrüßten uns kurz und auf die Frage was für eine Kombi ich denn hören wolle antwortete ich mit dem Wunsch nach der Kombi Ultracraft/ Decca.
Diese Kombi war es wohl die in München auf der diesjährigen High-End für Furore gesorgt hatte und es interessierte mich natürlich brennend wie so ein Decca klingt, da man mir ja dringend nahegelegt hat eines unter meinen Hadcock - Tonarm drunterzuschrauben...
Diese Kombi spielte dann auch ausgezeichnet...
Was mir sofort auffiel war die Präzision der Wiedergabe, die sich besonders in der räumlichen Abbildung äußerte und in dem Detailreichtum und Frequenzspektrum des Bassbereiches welches dieses Laufwerk herauszuarbeiten in der Lage ist.
Klartext: Bassdruck und auch Frequenzbereich in den unteren Lagen suchen ihresgleichen...
Es baute sich ein Raum aus der mit beachtlicher Ausdehnung sowohl in der Breite als auch in der Tiefe zu beeindrucken wusste.
Doch es ging noch besser und zwar mit der Kombi aus Grace 840F Tonarm mit Grace F 11 MC an der KosMos KroNos Phonostufe.
Ich muss schon sagen der Unterschied war für mich schon sehr groß.
Es wurden insgesamt noch mehr Details hörbar, bei einer gleichzeitigen Zunahme der Intensität der Klangfarben.
Wow ganz großes Kino.
Mit überwiegend dieser Kombi hörten wir dann Musik.
Dabei kamen Werke von Miles Davis, Sam Brown, Paul Simon, Al Di Miola,
Astor Piazola , Verdi und andere auf den Plattenteller des KosMos LunaR.
Es ist natürlich schwierig an einer fremden Kette mit fremden Geräten ein absolute Aussage zu treffen, aber ich denke man kann schon erkennen in welcher Klasse das Laufwerk spielt und das ist in meinen Augen die Königsklasse.
Ich vermute allerdings, dass an dem hervorragenden Eindruck den die Kette von René bei mir hinterlassen hat der Phono-Pre KosMos KroNos einen ganz entscheidenden Einfluss hat.
Denn der Qualitätssprung vom Decca mit Hagermann Cornett kommend war überdeutlich...
Dieses Gerät wartet mit einem ganz besonderen Feature auf:
Durch eine Fernbedienung ist man in der Lage den Wert von Abschlusswiederständen von MC-Tonabnehmern zu verändern und so ganz bequem von der Couch aus den optimalen Wert für seinen Tonabnehmer zu finden.
In dem Gerät sind bereits einige Werte eingebaut, die dann durch einen frei zu bestückenden Platz noch ergänzt werden können...
Aber die Tatsache, dass der Phono-Pre die Informationen die das MC in so beeindruckendem Umfang aus der Rille ausliest verstärken kann setzt natürlich voraus, dass das vorgeschaltete Laufwerk auch in der Lage ist einer Tonarm/Tonabnehmerkombination die Ruhe zu bieten, dass diese ihre Arbeit auch so ordentlich verrichten kann, das auch alle diese feinsten Informationen ausgelesen werden können, womit ich wieder bei der überragenden Performance des Laufwerks angekommen wäre.
Ein weiterer Punkt der für mich auch sehr ohrenfällig war, war die Entspanntheit mit der dieser Direktantrieb arbeitete.
Das ganze Klangbild wirkte total relaxt!
Insgesamt ganz großes Kino!
[IMG:1024:581]http://img205.imageshack.us/img205/141/ ... hopub1.jpg[/img]
Ziemlich zum Schluss unserer Hörsitzung legte René eine Aufnahme von Astor Piazola auf den LunaR auf.
Der große kleine Mann des argentinischen Tangos wurde von zwei weiteren Musikern begleitet.
Man sass nur noch vor dem Laufwerk und war einfach sehr beeindruckt, was Astor Piazola mit seinem Schifferklavier und seine beiden Begleiter so alles anstellten...
Da ich noch einen weiten Heimweg vor mir hatte musste ich mich irgendwann gegen 9:00 dann verabschieden.
In meinem Gedächtnis blieb jedoch die Gewissheit, dass ich einem ganz besonderen Laufwerk gelauscht hatte, was ich jedem nur empfehlen kann sich anzuhören, der auf der Suche nach seinem endgültigen Laufwerk ist.
Dieser KosMos LunaR braucht sich hinter den anderen großen Namen der Analogszene nicht zu verstecken, im Gegenteil meiner Meinung nach spielt dieses Laufwerk beim Kampf um die Krone am Analoghimmel mit.
Für mich wird der KosMos LunaR ein ganz heißer Aspirant auf die auch bei mir noch zu vergebende Position eines universal einsetzbaren Laufwerkes für den Betrieb mit mehreren Tonarmen sein!
Ich möchte mich hiermit bei René für seine Einladung und seine Gastfreundschaft bedanken, die es mir ermöglichte Euch dieses Laufwerk hier im RuH als erstem Forum exclusiv vorzustellen.
Viele Grüße
Tom
Bilderlinks korrigiert, Axel
bevor ich Euch erzähle wie es geklungen hat möchte ich Euch noch die Spielpartner vorstellen.
So hörten wir mit einem Ultracraft AC 300 der ein Garott modifiziertes Decca führte und dessen Signale an einen modifizierten Hagermann Cornet Röhrenphono-Pre weiterreichte.
Hier der Ultracraft mit dem Decca:
[IMG:1024:551]http://img399.imageshack.us/img399/6331 ... hopme8.jpg[/img]
Der zweite Arm war ein Manticore Musician mit einem FR 201 an einem Pass Xono Clone
Auch hier das Bild von Arm und System:
[IMG:1024:682]http://img72.imageshack.us/img72/623/ds ... hoprm9.jpg[/img]
Die dritte Kombi war ein Grace 840F Tonarm mit Grace F 11 MC an der KosMos KroNos Phonostufe im Prototyp.
Auch hier das Bild:
[IMG:1024:408]http://img211.imageshack.us/img211/4060 ... hopum9.jpg[/img]
Die Signale dieser Arm/System/ Phono-Pre-Kombis wurden an die Vorstufe C 21 von Pioneer weitergereicht, die ihre Signale ihrerseits an die Endstufe DA-A10DC von Mitsubischi weiterreichte, die mit ihren üppigen Leistungsreserven ein Boxenpaar von Spendor die BC 1
antrieb. Bei den Spendors handelt es sich um ein selektiertes Studiopaar.
Als ich nun bei René eintraf lief gerade das FR am Manticore Musician...
Wir begrüßten uns kurz und auf die Frage was für eine Kombi ich denn hören wolle antwortete ich mit dem Wunsch nach der Kombi Ultracraft/ Decca.
Diese Kombi war es wohl die in München auf der diesjährigen High-End für Furore gesorgt hatte und es interessierte mich natürlich brennend wie so ein Decca klingt, da man mir ja dringend nahegelegt hat eines unter meinen Hadcock - Tonarm drunterzuschrauben...
Diese Kombi spielte dann auch ausgezeichnet...
Was mir sofort auffiel war die Präzision der Wiedergabe, die sich besonders in der räumlichen Abbildung äußerte und in dem Detailreichtum und Frequenzspektrum des Bassbereiches welches dieses Laufwerk herauszuarbeiten in der Lage ist.
Klartext: Bassdruck und auch Frequenzbereich in den unteren Lagen suchen ihresgleichen...
Es baute sich ein Raum aus der mit beachtlicher Ausdehnung sowohl in der Breite als auch in der Tiefe zu beeindrucken wusste.
Doch es ging noch besser und zwar mit der Kombi aus Grace 840F Tonarm mit Grace F 11 MC an der KosMos KroNos Phonostufe.
Ich muss schon sagen der Unterschied war für mich schon sehr groß.
Es wurden insgesamt noch mehr Details hörbar, bei einer gleichzeitigen Zunahme der Intensität der Klangfarben.
Wow ganz großes Kino.
Mit überwiegend dieser Kombi hörten wir dann Musik.
Dabei kamen Werke von Miles Davis, Sam Brown, Paul Simon, Al Di Miola,
Astor Piazola , Verdi und andere auf den Plattenteller des KosMos LunaR.
Es ist natürlich schwierig an einer fremden Kette mit fremden Geräten ein absolute Aussage zu treffen, aber ich denke man kann schon erkennen in welcher Klasse das Laufwerk spielt und das ist in meinen Augen die Königsklasse.
Ich vermute allerdings, dass an dem hervorragenden Eindruck den die Kette von René bei mir hinterlassen hat der Phono-Pre KosMos KroNos einen ganz entscheidenden Einfluss hat.
Denn der Qualitätssprung vom Decca mit Hagermann Cornett kommend war überdeutlich...
Dieses Gerät wartet mit einem ganz besonderen Feature auf:
Durch eine Fernbedienung ist man in der Lage den Wert von Abschlusswiederständen von MC-Tonabnehmern zu verändern und so ganz bequem von der Couch aus den optimalen Wert für seinen Tonabnehmer zu finden.
In dem Gerät sind bereits einige Werte eingebaut, die dann durch einen frei zu bestückenden Platz noch ergänzt werden können...
Aber die Tatsache, dass der Phono-Pre die Informationen die das MC in so beeindruckendem Umfang aus der Rille ausliest verstärken kann setzt natürlich voraus, dass das vorgeschaltete Laufwerk auch in der Lage ist einer Tonarm/Tonabnehmerkombination die Ruhe zu bieten, dass diese ihre Arbeit auch so ordentlich verrichten kann, das auch alle diese feinsten Informationen ausgelesen werden können, womit ich wieder bei der überragenden Performance des Laufwerks angekommen wäre.
Ein weiterer Punkt der für mich auch sehr ohrenfällig war, war die Entspanntheit mit der dieser Direktantrieb arbeitete.
Das ganze Klangbild wirkte total relaxt!
Insgesamt ganz großes Kino!
[IMG:1024:581]http://img205.imageshack.us/img205/141/ ... hopub1.jpg[/img]
Ziemlich zum Schluss unserer Hörsitzung legte René eine Aufnahme von Astor Piazola auf den LunaR auf.
Der große kleine Mann des argentinischen Tangos wurde von zwei weiteren Musikern begleitet.
Man sass nur noch vor dem Laufwerk und war einfach sehr beeindruckt, was Astor Piazola mit seinem Schifferklavier und seine beiden Begleiter so alles anstellten...
Da ich noch einen weiten Heimweg vor mir hatte musste ich mich irgendwann gegen 9:00 dann verabschieden.
In meinem Gedächtnis blieb jedoch die Gewissheit, dass ich einem ganz besonderen Laufwerk gelauscht hatte, was ich jedem nur empfehlen kann sich anzuhören, der auf der Suche nach seinem endgültigen Laufwerk ist.
Dieser KosMos LunaR braucht sich hinter den anderen großen Namen der Analogszene nicht zu verstecken, im Gegenteil meiner Meinung nach spielt dieses Laufwerk beim Kampf um die Krone am Analoghimmel mit.
Für mich wird der KosMos LunaR ein ganz heißer Aspirant auf die auch bei mir noch zu vergebende Position eines universal einsetzbaren Laufwerkes für den Betrieb mit mehreren Tonarmen sein!
Ich möchte mich hiermit bei René für seine Einladung und seine Gastfreundschaft bedanken, die es mir ermöglichte Euch dieses Laufwerk hier im RuH als erstem Forum exclusiv vorzustellen.
Viele Grüße
Tom
Bilderlinks korrigiert, Axel
LG
Tom
Tom
Hi Tom,
schöner Bericht, tolle Fotos!
Deckt sich grösstenteils mit meinen Höreindrücken.
Mit den Deccas die ich bisjetzt hörte, werde ich nie so warm werden können, mit dem anderen System klang es für mich auch ausgewogener und angenehmer, obwohl das Decca für manches (Blues, Jazz, kl. Besetzungen) ok ist.
Das LunaR zeigt solche Systemunterschiede deutlichst auf.
Hochglanz schwarz wäre auch meine Wunschfarbe.
frank
schöner Bericht, tolle Fotos!
Deckt sich grösstenteils mit meinen Höreindrücken.
Mit den Deccas die ich bisjetzt hörte, werde ich nie so warm werden können, mit dem anderen System klang es für mich auch ausgewogener und angenehmer, obwohl das Decca für manches (Blues, Jazz, kl. Besetzungen) ok ist.
Das LunaR zeigt solche Systemunterschiede deutlichst auf.
Hochglanz schwarz wäre auch meine Wunschfarbe.
frank
- Analog_Tom
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- Registriert: Sa 14. Mai 2005, 22:38
- Wohnort: Eifel
Hallo Andreas,Hedlund hat geschrieben:Moin,
wie immer, sehr interessant.
Wo nimmst Du nur die Zeit her?
Grüße
Andreas
ich habe einen gewissen variablen Faktor bei meiner Arbeit, der es mir erlaubt gelegentlich einen Tag frei zu machen...
Allerdings habe ich am Donnerstag auch um 9:00 das Haus verlassen und war erst um ca. 23:00 wieder zu Hause.
Die dazwischen liegende Zeit war ich allerdings nicht nur bei René, da
ist noch etwas anderes passiert, von dem Euch demnächst auch noch schreiben werde...
Viele Grüße
Tom
LG
Tom
Tom
Hallo Thomas,
wir möchten uns für Deinen schönen Bericht bedanken. Es macht Spaß ihn zu lesen und es freut mich, dass sich die viele Arbeit offensichtlich gelohnt hat und die klanglichen Qualitäten des Laufwerkes für Dich nachvollziehbar waren.
Herzliche Grüße
René
@ Frank,
ich glaube nach wie vor, dass Du die Deccas in nicht glücklichen Umgebungen gehört hast. Gerade das Garott Decca konnte bisher aus meiner Sicht kein MC (auch sehr hochpreisige) oder MM toppen. Wenn überhaupt war das eine oder andere MC anders.
Das Grace F 11 bekam ich bisher mit keiner Arm/Phono Kombi befriedigend ins laufen. Erst in der von Tom gehörten Kombi läuft es gut...ja sogar so gut, dass es das Decca deutlich hinter sich läßt - auch in den Decca Domänen: Basswiedergabe und Dynamik.
wir möchten uns für Deinen schönen Bericht bedanken. Es macht Spaß ihn zu lesen und es freut mich, dass sich die viele Arbeit offensichtlich gelohnt hat und die klanglichen Qualitäten des Laufwerkes für Dich nachvollziehbar waren.
Herzliche Grüße
René
@ Frank,
ich glaube nach wie vor, dass Du die Deccas in nicht glücklichen Umgebungen gehört hast. Gerade das Garott Decca konnte bisher aus meiner Sicht kein MC (auch sehr hochpreisige) oder MM toppen. Wenn überhaupt war das eine oder andere MC anders.
Das Grace F 11 bekam ich bisher mit keiner Arm/Phono Kombi befriedigend ins laufen. Erst in der von Tom gehörten Kombi läuft es gut...ja sogar so gut, dass es das Decca deutlich hinter sich läßt - auch in den Decca Domänen: Basswiedergabe und Dynamik.
Nebenbei gewerblich: Konzeption und Herstellung von hochwertigen Direct Drives und Phonogeräten. KosMos....LunaR, KroNos....
If the two null points are correct, then overhang will have taken care of itself.
Es führen viele Wege nach Rom - aber nur einer ist der direkte!
If the two null points are correct, then overhang will have taken care of itself.
Es führen viele Wege nach Rom - aber nur einer ist der direkte!
-
Gast
Hallo Tom,
ein toller Bericht ...
Und so, wie Du Deinen Höreindruck mit dem LunaR beschreibst, hattest Du ein meinem Eindruck sehr ähnliches Erlebnis mit diesem Laufwerk.
Ja, die Basskontur, die der LunaR herausarbeitet sucht seinesgleichen, die gezeigte Hochton- und Mitteltonauflösung habe ich bei fast keinem anderen Laufwerk in dieser Form wiederfinden können - vor Allem bei bei keinem einzigen Riementriebler; Mehrmotorantrieb oder andere Antriebskniffe hin oder her.
Auf der letztjährigen High-End fand der von einer Audio-Zeischrift veranstaltete der Shootout verschiedener Laufwerke statt. Dort konnt einen auch einen DENON DP-100 hören. Das Erlebnis, welches der DP-100 in Punkto PRAT bot, genau dies habe ich beim LunaR wiedergefunden. Aber der LunaR paart dieses Erlebnis mit einem ganz entscheidenden Faktor ...
... er rastet förmlich ein. Rhythmus, Timing und Pace gehen mit den Möglichkeiten der Auflösung eine gigantische Symbiose ein. Egal welches Musikstück man mit dem LunaR reproduzieren will, es ergibt ein unangestrengtes Ganzes, der musikalische Fluß stimmt einfach. Das ist wirklich ganz großes Kino.
Und ich habe den LunaR bislang an insgesamt vier Tagen sehr ausgiebig und auch mit von mir bevorzugten Schallplatten sowie auch abseits des normalen Messetrubels hören können. Milt Jacksons Vibraphon z.B. ist auf diesem Laufwerk mehr als nur ein Genuß...
Übrigens gibt Mark Kelly - der Motoren- und Antriebspapst der englischsprachlichen Analog-Szene, im VinylAsylum und demnächst wohl auch auf seiner Webseite einen mit Meßergebnissen und einem neu konstruierten Theorem, eine imho logische, technische Erklärung dafür, daß man diese klanglichen Effekte z.B. nur mit Reibrädlern und Direkttrieblern erreichen kann.

Ein Decca ist in Punkto Dynamik und Auflösungsvermögen den meisten hochpreisigen MC-Systemen mindestens ebenbürtig und fast allen MM-Systemen deutlich überlegen.

... aber Grace hatte damals auch mit der F9-Serie einen Rundfunkstandard, der einem Denon und obwohl nur MM deutlich überlegen war, das F10 ist im asiatischen und amerikanischen Raum auch heute noch sehr angesehen und das F11 wohl eher ein aberwitziges MC-System. Trotzdem ich noch nie ein F11 oder F10 habe hören können, kann ich mir das ob der mir bekannten Performance des F9-E und des F9-Ruby sehr wohl vorstellen - auch wenn dieses Klangerlebnis nun schon deutlich über 15 Jahre zurückliegt ...
... es war für mich aber einer der Gründe mich intensiver mit den alten japan. Systemmanufakturen auseinander zu setzen und hat mich die MC-Systeme von z.B. Supex und Fidelity Research entdecken lassen ...
Und die Systeme von Supex und Fidelity Research haben nach D. Brakemeier auch heute noch einen sicheren Platz unter den Top 20. Da wird es dann für moderne und durchaus hochpreisige Neuschöpfungen schon sehr eng ...
Wenn das F11 im Stimmbereich nur annähernd so viel Luft zu vermitteln weiß, wie das FR MC-44 oder das FR-1MK3F und dies mit einem ähnlichen Auflösungsvermögen zu paaren weiß, und dabei auch noch dynamisch einem Decca den Schneid abkaufen kann, dann meinen ehrlichen Glückwunsch ... das ist dann schon eine echte und von fast keinem mir bekannten modernen MC-System erreichte Hausnummer ...
... zumal das Garrot Decca für meine Ohren in klanglicher Hinsicht noch ein gutes Stück oberhalb meines alten von Len Gregory modifizierten Black liegt; es spielt einfach noch deutlich geschlossener und harmonischer als der CartridgeMan-Umbau.
ein toller Bericht ...
Und so, wie Du Deinen Höreindruck mit dem LunaR beschreibst, hattest Du ein meinem Eindruck sehr ähnliches Erlebnis mit diesem Laufwerk.
Ja, die Basskontur, die der LunaR herausarbeitet sucht seinesgleichen, die gezeigte Hochton- und Mitteltonauflösung habe ich bei fast keinem anderen Laufwerk in dieser Form wiederfinden können - vor Allem bei bei keinem einzigen Riementriebler; Mehrmotorantrieb oder andere Antriebskniffe hin oder her.
Ich würde in der Beschreibung noch einen Schritt weitergehen.TommiS hat geschrieben: Ein weiterer Punkt der für mich auch sehr ohrenfällig war, war die Entspanntheit mit der dieser Direktantrieb arbeitete.
Das ganze Klangbild wirkte total relaxt!
Auf der letztjährigen High-End fand der von einer Audio-Zeischrift veranstaltete der Shootout verschiedener Laufwerke statt. Dort konnt einen auch einen DENON DP-100 hören. Das Erlebnis, welches der DP-100 in Punkto PRAT bot, genau dies habe ich beim LunaR wiedergefunden. Aber der LunaR paart dieses Erlebnis mit einem ganz entscheidenden Faktor ...
... er rastet förmlich ein. Rhythmus, Timing und Pace gehen mit den Möglichkeiten der Auflösung eine gigantische Symbiose ein. Egal welches Musikstück man mit dem LunaR reproduzieren will, es ergibt ein unangestrengtes Ganzes, der musikalische Fluß stimmt einfach. Das ist wirklich ganz großes Kino.
Und ich habe den LunaR bislang an insgesamt vier Tagen sehr ausgiebig und auch mit von mir bevorzugten Schallplatten sowie auch abseits des normalen Messetrubels hören können. Milt Jacksons Vibraphon z.B. ist auf diesem Laufwerk mehr als nur ein Genuß...
Übrigens gibt Mark Kelly - der Motoren- und Antriebspapst der englischsprachlichen Analog-Szene, im VinylAsylum und demnächst wohl auch auf seiner Webseite einen mit Meßergebnissen und einem neu konstruierten Theorem, eine imho logische, technische Erklärung dafür, daß man diese klanglichen Effekte z.B. nur mit Reibrädlern und Direkttrieblern erreichen kann.
ähm ... das meinst DU doch wohl eher anders herum, oder?Rund hat geschrieben: Gerade das Garott Decca konnte bisher aus meiner Sicht kein MC (auch sehr hochpreisige) oder MM toppen. Wenn überhaupt war das eine oder andere MC anders.
Ein Decca ist in Punkto Dynamik und Auflösungsvermögen den meisten hochpreisigen MC-Systemen mindestens ebenbürtig und fast allen MM-Systemen deutlich überlegen.
Ja, ja ... die alten Japaner wissen auch noch heute zu begeistern ...Rund hat geschrieben: Das Grace F 11 bekam ich bisher mit keiner Arm/Phono Kombi befriedigend ins laufen. Erst in der von Tom gehörten Kombi läuft es gut...ja sogar so gut, dass es das Decca deutlich hinter sich läßt - auch in den Decca Domänen: Basswiedergabe und Dynamik.
... aber Grace hatte damals auch mit der F9-Serie einen Rundfunkstandard, der einem Denon und obwohl nur MM deutlich überlegen war, das F10 ist im asiatischen und amerikanischen Raum auch heute noch sehr angesehen und das F11 wohl eher ein aberwitziges MC-System. Trotzdem ich noch nie ein F11 oder F10 habe hören können, kann ich mir das ob der mir bekannten Performance des F9-E und des F9-Ruby sehr wohl vorstellen - auch wenn dieses Klangerlebnis nun schon deutlich über 15 Jahre zurückliegt ...
... es war für mich aber einer der Gründe mich intensiver mit den alten japan. Systemmanufakturen auseinander zu setzen und hat mich die MC-Systeme von z.B. Supex und Fidelity Research entdecken lassen ...
Und die Systeme von Supex und Fidelity Research haben nach D. Brakemeier auch heute noch einen sicheren Platz unter den Top 20. Da wird es dann für moderne und durchaus hochpreisige Neuschöpfungen schon sehr eng ...
Wenn das F11 im Stimmbereich nur annähernd so viel Luft zu vermitteln weiß, wie das FR MC-44 oder das FR-1MK3F und dies mit einem ähnlichen Auflösungsvermögen zu paaren weiß, und dabei auch noch dynamisch einem Decca den Schneid abkaufen kann, dann meinen ehrlichen Glückwunsch ... das ist dann schon eine echte und von fast keinem mir bekannten modernen MC-System erreichte Hausnummer ...
... zumal das Garrot Decca für meine Ohren in klanglicher Hinsicht noch ein gutes Stück oberhalb meines alten von Len Gregory modifizierten Black liegt; es spielt einfach noch deutlich geschlossener und harmonischer als der CartridgeMan-Umbau.
be.audiophil hat geschrieben:Hallo Tom,
ähm ... das meinst DU doch wohl eher anders herum, oder?Rund hat geschrieben: Gerade das Garott Decca konnte bisher aus meiner Sicht kein MC (auch sehr hochpreisige) oder MM toppen. Wenn überhaupt war das eine oder andere MC anders.
Hallo Rolf,
natürlich muß es so heissen:
"Gerade das Garott Decca war bisher aus meiner Sicht von keinem MC (auch sehr hochpreisige) oder MM zu toppen."
Nun das Grace F 11 ist ein Sonderfall - ich denke so etwas gibt es auch nicht unbedingt wieder...aber es ist mehr als wählerisch beim Laufwerk/Tonarm und vor allem der Phonostufe. Ich habe da diverse ausgetestet - ebenso wie Übertrager....
Gruß
René
P.S. Ja das Garott spielt finde ich schöner als die Cartridgemanumbauten oder die aktuellen großen Deccas.
Brachial wie das Grey und detailliert-filigran wie die Großen ohne dass das Klangbild zerfällt.
Nebenbei gewerblich: Konzeption und Herstellung von hochwertigen Direct Drives und Phonogeräten. KosMos....LunaR, KroNos....
If the two null points are correct, then overhang will have taken care of itself.
Es führen viele Wege nach Rom - aber nur einer ist der direkte!
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- Analog_Tom
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Gast
Hallo Tom,

da gibt es doch noch ganz andere ...
... zumal ich ja schon lange kein Blechgehäuse-Decca mehr besitze
OK, mit einem ffss MKII könnte ich noch dienen

[img:640:480]http://img110.imageshack.us/img110/7504 ... 93sba0.jpg[/img]
... aber ich präferiere trotzdem dieses hier ...
[img:640:480]http://img110.imageshack.us/img110/3619 ... 75suv3.jpg[/img]
... wieso immer ich?TommiS hat geschrieben:
Du immer mit Deinen ollen Deccas...![]()
da gibt es doch noch ganz andere ...
... zumal ich ja schon lange kein Blechgehäuse-Decca mehr besitze
OK, mit einem ffss MKII könnte ich noch dienen
[img:640:480]http://img110.imageshack.us/img110/7504 ... 93sba0.jpg[/img]
... aber ich präferiere trotzdem dieses hier ...
[img:640:480]http://img110.imageshack.us/img110/3619 ... 75suv3.jpg[/img]
Hi Guido,Thargor hat geschrieben:Moin!
PS: Gibt es eigentlich einen Grund, warum das Laufwerk ausschließlich mit "Vintage" Komponenten läuft?
zunächst stimmt das so nicht ganz. Lediglich die Tonarme und Tonabnehmer sind Vintage. Die Phonostufen nicht.
Und ja dafür gibt es gute Gründe:
1. - nämlich meine Passion für "alte" Tonarme und Tonabnehmer, war ja mit ein Grund warum ich solch ein Laufwerk wollte. So kann ich problemlos zwischen meinen veschiedenen Schätzchen wechseln....
2. Weiterhin ist die Vorführung mit solchem Equipment aus meiner Sicht ehrlicher, denn sofern jemand dann später z.B. einen großen Schröder Arm und den adäquaten Tonabnehmer auf dem Laufwerk installiert erreicht er zuhause mehr als das Vorführerlebnis.
Mich hat es bei vielen Vorführungen immer gestört, dass man danach einen Eindruck im Kopf hat den man zuhause eigentlich mit dem Laufwerk nur erreichen kann, wenn man neben dem Laufwerk nochmal 4-5.000,- € für einen Tonarm und ähnliche Summen für einen Tonabnehmer investiert.
3. Zudem führe ich - da ich kein Händler bin - ungern mit modernen Tonarm-/Tonabnehmer-Kombos vor.
Die Entscheidung hinsichtlich der Tonarm - Tonabnehmer Kombo soll dann dem Handel überlassen sein und da hat ja jeder andere Sachen im Programm.
Gruß
René
P.S. und die DECCAs werden ja so immer noch gebaut
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Hallo René,
schade das ich mich am Donnerstag so sehr verspätet habe, gerne hätte ich auch noch das Frog aufgebaut, aber da hatte ich einfach nicht mehr den Nerv...
Vielleicht können wir das ganze gelegentlich nochmals wiederholen und Du bereitest eine Basis für SME-Tonarme vor?
Dann würde ich eine mir bekannte Kombi mitbringen um den KosMos LunaR noch besser einordnen zu können...
Viele Grüße
Tom
schade das ich mich am Donnerstag so sehr verspätet habe, gerne hätte ich auch noch das Frog aufgebaut, aber da hatte ich einfach nicht mehr den Nerv...
Vielleicht können wir das ganze gelegentlich nochmals wiederholen und Du bereitest eine Basis für SME-Tonarme vor?
Dann würde ich eine mir bekannte Kombi mitbringen um den KosMos LunaR noch besser einordnen zu können...
Viele Grüße
Tom
LG
Tom
Tom
TommiS hat geschrieben:Hallo René,
schade das ich mich am Donnerstag so sehr verspätet habe, gerne hätte ich auch noch das Frog aufgebaut, aber da hatte ich einfach nicht mehr den Nerv...
Vielleicht können wir das ganze gelegentlich nochmals wiederholen und Du bereitest eine Basis für SME-Tonarme vor?
Dann würde ich eine mir bekannte Kombi mitbringen um den KosMos LunaR noch besser einordnen zu können...
Viele Grüße
Tom
Hallo Tom,
das können wir gerne tun, welchen SME Arm wolltest Du verwenden? Bzw. warum nicht mit dem Hadcock oder Graham Arm?
Gruß
René
Nebenbei gewerblich: Konzeption und Herstellung von hochwertigen Direct Drives und Phonogeräten. KosMos....LunaR, KroNos....
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