interessanter Servicehinweis
Moderatoren: Moderatorenteam, Thargor
-
Gast
Hallo Joel,
yepp ...
... jeder Riemen - egal wie lang oder kurz - wird sich bei einer Geschwindigkeitsänderung oder beim Anlaufen in der Länge leicht dehnen ...
... bei Thorens wurde versucht diesen Effekt über die Rutschkupplung zumindest beim Motoranlauf zu minimieren. Heraus resultierte auch eine längere Haltbarkeit des Riemens, da er nicht jedesmal maximal gedehnt/ ausgeleiert wird.
Diese Längenänderung nennt man aus Sicht des Antriebes Dehnungsschlupf und bestimmt in letzer Konsequenz die Koppelung von Motor und Teller ... also wie schnell, genau und zeitrichtig der Teller jeder Drehzahländerung des Motors folgen kann. Darüber wird also bei einem Riementriebler maßgeblich der Gleichlauf eines Tellers bestimmt.
Der generelle Zusammenhang ist folgender ...
... je kürzer der Riemen, desto geringer die gemessene Längenänderung und desto geringer der Dehnungsschlupf des Riemens ... desto schneller, genauer und zeitrichtiger kann der Teller einer Drehzahländerung des Motors folgen ...
Über die angeführten Parametern Riemenlänge, Tellergewicht und Lagerreibung, Drehmoment und Drehkonstanz des Motors sowie eine geeignete Motorsteuerung oder gar -regelung kann die Koppelung von Teller und Antrieb prinzipiell zwar verbessert werden ...
... aber der Dehnungsschlupf des Riemens bleibt immer bestehen.
P.S.:
Je ne emploie Platines ceinture classique. Que sporadiquement une TD - 121
yepp ...
... jeder Riemen - egal wie lang oder kurz - wird sich bei einer Geschwindigkeitsänderung oder beim Anlaufen in der Länge leicht dehnen ...
... bei Thorens wurde versucht diesen Effekt über die Rutschkupplung zumindest beim Motoranlauf zu minimieren. Heraus resultierte auch eine längere Haltbarkeit des Riemens, da er nicht jedesmal maximal gedehnt/ ausgeleiert wird.
Diese Längenänderung nennt man aus Sicht des Antriebes Dehnungsschlupf und bestimmt in letzer Konsequenz die Koppelung von Motor und Teller ... also wie schnell, genau und zeitrichtig der Teller jeder Drehzahländerung des Motors folgen kann. Darüber wird also bei einem Riementriebler maßgeblich der Gleichlauf eines Tellers bestimmt.
Der generelle Zusammenhang ist folgender ...
... je kürzer der Riemen, desto geringer die gemessene Längenänderung und desto geringer der Dehnungsschlupf des Riemens ... desto schneller, genauer und zeitrichtiger kann der Teller einer Drehzahländerung des Motors folgen ...
Über die angeführten Parametern Riemenlänge, Tellergewicht und Lagerreibung, Drehmoment und Drehkonstanz des Motors sowie eine geeignete Motorsteuerung oder gar -regelung kann die Koppelung von Teller und Antrieb prinzipiell zwar verbessert werden ...
... aber der Dehnungsschlupf des Riemens bleibt immer bestehen.
P.S.:
Je ne emploie Platines ceinture classique. Que sporadiquement une TD - 121
Zuletzt geändert von Gast am Do 27. Dez 2007, 11:23, insgesamt 1-mal geändert.
violette hat geschrieben:Hallo Rene
Genau !
Man müsse aber es schreibe in der Anleitung .
Nächste Motor wechseln bein Ölwechseln ?
Wer liest schon Anleitung ?
Gruß
Joel
Ja,
z.B. beim Ölwechsel bitte den Motor mit dem Altöl entsorgen
P.S. Wo werden eigentlich Maxxon Motoren verbaut?
Nebenbei gewerblich: Konzeption und Herstellung von hochwertigen Direct Drives und Phonogeräten. KosMos....LunaR, KroNos....
If the two null points are correct, then overhang will have taken care of itself.
Es führen viele Wege nach Rom - aber nur einer ist der direkte!
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- Analog_Tom
- Spezialist

- Beiträge: 4656
- Registriert: Sa 14. Mai 2005, 22:38
- Wohnort: Eifel
Rene´,Rund hat geschrieben:Hi Joel,violette hat geschrieben:Hallo Leute
The 1000 hours is a very conservative number when used with a high radial load. If the radial load is lower then the life is longer
If , If ?
Warum nicht der Motor wechseln für 80 Dollards ?, manche verlangen 50 Euro für ein Riemen ?
Alles ist möglich !
Man müsse nur es schlucken.
Gruß
Joel
eben...warum nicht den Motor tauschen....
Gruß
René
die Frage kann ich Dir genau beantworten:
Weil ich noch nie ein Freund der Wegwerfgesellschaft und der Produkte die den Griff zum wegwerfen schon eingebaut haben war.
Ich bin eben so einer, der der Meinung ist das man Produkte möglichst gut machen sollte, damit man möglichst lange davon hat.
Tut mir leid ich bin einer der so etwas wie eine Beziehung zu seinen Produkten aufbaut, der sie hegt und pflegt und erst nach dem sie ein langes erfülltes Leben hatten zu Grabe trägt.
Tja Junks, ich würde sagen ich bin im besten Sinne konservativ...
Vermutlich benütze ich aus diesem Grunde auch Plattenspieler aus Lahr und aus Bergisch Gladbach...
Geräte eben, die jahrzehnte lang funktionieren und den berüchtigten Griff zum wegwerfen nicht haben ....
Viele Grüße
Tom
LG
Tom
Tom
Hallo Rolf
Ja !
... aber der Dehnungsschlupf des Riemens bleibt immer bestehen.
Deshalb war es bei Thorens das Probleme N° 1
Man müsse konstant der Riemenqualität direkt beim Hertsteller überwachen und hinterher noch behandeln + je nach Geräte anpassen.
Das kann ich mich nicht mehr vorstellen in der Heutig Zeit.
Selbst mit gute wille.
Gruß
Joel
Ja !
... aber der Dehnungsschlupf des Riemens bleibt immer bestehen.
Deshalb war es bei Thorens das Probleme N° 1
Man müsse konstant der Riemenqualität direkt beim Hertsteller überwachen und hinterher noch behandeln + je nach Geräte anpassen.
Das kann ich mich nicht mehr vorstellen in der Heutig Zeit.
Selbst mit gute wille.
Gruß
Joel
-
Gast
Hallo Joel,
und noch ein Nachtrag ...
Mit einem String oder einem Tape als Ersatz für den klassischen Riemen wurde in der Folge versucht den Dehnungsschlupf zu minimieren ...
Bei z.B. einem Scheu wurde hierbei aber ein sehr drehmomentschwacher Antriebsmotor (der DDR-Motor) eingesetzt, so daß der String nur mit sehr wenig Vorspannung arbeiten konnte ... der Schlupf zwischen String und Teller mußte deshalb maximiert werden ... also alles andere als ein Vorteil oder ein Schritt in die richtige Richtung.
Wie das bei Scheu nun mit dem neuen Motor aussieht, habe ich mir noch nicht angesehen ...
Prinzipiell allerdings würde ein String aus einem Nylonfaden einen geringeren Dehnungsschlupf aufweisen, allerdings ist die Reibung zwischen Teller und String im Vergleich zu einem umlaufenden Gummiriemen geringer ... der geringere Dehnungsschlupf des Strings wird also über die geringere Reibung schon wieder zunichte gemacht ... man dreht sich im Kreis.
Optimal wäre ein gummierter Flachriemen mit Gewebeeinlage, der den Dehnungsschlupf des Riemens minimiert. Nur finden wir einen solchen Riemen bei keinem einzigen Hersteller von Laufwerken ... dafür jede Menge anderen Plunder wie TMD, Mehrmotorantriebe und Co.
Deshalb auch meine Aussage, daß es heute keine richtigen Entwickler mehr gäbe ... es geht nur ums Verkaufen ... nicht um technisch versierte Lösungen ...
@ Tom:
Wenn sich jemand während einer Autofahrt einen Plattenspieler ausdenkt und dazu noch ein Lenkrad eines klassichen engl. Sportwagens als optische Grundidee festlegt, dann hat das so wenige von einer ernsthaften Entwicklung eines Plattenspielers wie die bekannten Eulen in Athen ...
... das ist nichts anderes als eine Projektabsichtserklärung und vielleicht noch das Zusammenstellen der grob benötigten Bauteile und der Feststellung, daß man das Tellerlager vielleicht von einem Vorgängermodell übernehmen könne und man das mit noch drei weiteren Einzelteilen aus dem Regal kombinieren könne ...
.. dahinter steht aber auch nur eine Feststellung, daß sich ein derart optisch aufgemachtes/ aufgepepptes Produkt verkaufen lassen könne ...
... ehrliche und ernsthafte Entwicklungsarbeit ist etwas gänzlich anderes ...
Früher wurden jährlich mehrere Abhandlungen zu Neuentwicklungen im Plattenspieler- oder Tonarmbau veröffentlicht und auf den jährlich wiederkehrenden Konventions der AES eingehend diskutiert ... jede ernsthafte Firma beschäftigte ganze Entwicklungslabors und maß sich an der Resonanz auf ihre öffentlich bei der AES vorgetragenen Ergebnisse ...
Fachartikel wie Baerwald, Rother, Loefgren, Ladegaard sind genau so entstanden ...
... heute wird irgendwas im Keller zusammengeschraubt, optisch aufgepeppt und auf Marktfähigkeit getrimmt ...
Die einzige Firma, die auf langjährige und fundierte Entwicklungsarbeit zurückgreifen kann ist heute Project, die die komplette Entwicklungsarbeit von Tesla in der Tschechei nutzt ...
... sorry, aber alle anderen basteln sich was zurecht ...
und noch ein Nachtrag ...
Mit einem String oder einem Tape als Ersatz für den klassischen Riemen wurde in der Folge versucht den Dehnungsschlupf zu minimieren ...
Bei z.B. einem Scheu wurde hierbei aber ein sehr drehmomentschwacher Antriebsmotor (der DDR-Motor) eingesetzt, so daß der String nur mit sehr wenig Vorspannung arbeiten konnte ... der Schlupf zwischen String und Teller mußte deshalb maximiert werden ... also alles andere als ein Vorteil oder ein Schritt in die richtige Richtung.
Wie das bei Scheu nun mit dem neuen Motor aussieht, habe ich mir noch nicht angesehen ...
Prinzipiell allerdings würde ein String aus einem Nylonfaden einen geringeren Dehnungsschlupf aufweisen, allerdings ist die Reibung zwischen Teller und String im Vergleich zu einem umlaufenden Gummiriemen geringer ... der geringere Dehnungsschlupf des Strings wird also über die geringere Reibung schon wieder zunichte gemacht ... man dreht sich im Kreis.
Optimal wäre ein gummierter Flachriemen mit Gewebeeinlage, der den Dehnungsschlupf des Riemens minimiert. Nur finden wir einen solchen Riemen bei keinem einzigen Hersteller von Laufwerken ... dafür jede Menge anderen Plunder wie TMD, Mehrmotorantriebe und Co.
Deshalb auch meine Aussage, daß es heute keine richtigen Entwickler mehr gäbe ... es geht nur ums Verkaufen ... nicht um technisch versierte Lösungen ...
@ Tom:
Wenn sich jemand während einer Autofahrt einen Plattenspieler ausdenkt und dazu noch ein Lenkrad eines klassichen engl. Sportwagens als optische Grundidee festlegt, dann hat das so wenige von einer ernsthaften Entwicklung eines Plattenspielers wie die bekannten Eulen in Athen ...
... das ist nichts anderes als eine Projektabsichtserklärung und vielleicht noch das Zusammenstellen der grob benötigten Bauteile und der Feststellung, daß man das Tellerlager vielleicht von einem Vorgängermodell übernehmen könne und man das mit noch drei weiteren Einzelteilen aus dem Regal kombinieren könne ...
.. dahinter steht aber auch nur eine Feststellung, daß sich ein derart optisch aufgemachtes/ aufgepepptes Produkt verkaufen lassen könne ...
... ehrliche und ernsthafte Entwicklungsarbeit ist etwas gänzlich anderes ...
Früher wurden jährlich mehrere Abhandlungen zu Neuentwicklungen im Plattenspieler- oder Tonarmbau veröffentlicht und auf den jährlich wiederkehrenden Konventions der AES eingehend diskutiert ... jede ernsthafte Firma beschäftigte ganze Entwicklungslabors und maß sich an der Resonanz auf ihre öffentlich bei der AES vorgetragenen Ergebnisse ...
Fachartikel wie Baerwald, Rother, Loefgren, Ladegaard sind genau so entstanden ...
... heute wird irgendwas im Keller zusammengeschraubt, optisch aufgepeppt und auf Marktfähigkeit getrimmt ...
Die einzige Firma, die auf langjährige und fundierte Entwicklungsarbeit zurückgreifen kann ist heute Project, die die komplette Entwicklungsarbeit von Tesla in der Tschechei nutzt ...
... sorry, aber alle anderen basteln sich was zurecht ...
Zuletzt geändert von Gast am Do 27. Dez 2007, 11:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Gast
Hallo Joel,

... genau so ist es ... nur das will heute einfach niemand erkennen und begreifen, wie mir scheintviolette hat geschrieben:Hallo Rolf
Ja !
... aber der Dehnungsschlupf des Riemens bleibt immer bestehen.
Deshalb war es bei Thorens das Probleme N° 1
Man müsse konstant der Riemenqualität direkt beim Hertsteller überwachen und hinterher noch behandeln + je nach Geräte anpassen.
Das kann ich mich nicht mehr vorstellen in der Heutig Zeit.
Selbst mit gute wille.
Hallo Tom,Analog_Tom hat geschrieben:Rene´,Rund hat geschrieben:Hi Joel,violette hat geschrieben:Hallo Leute
The 1000 hours is a very conservative number when used with a high radial load. If the radial load is lower then the life is longer
If , If ?
Warum nicht der Motor wechseln für 80 Dollards ?, manche verlangen 50 Euro für ein Riemen ?
Alles ist möglich !
Man müsse nur es schlucken.
Gruß
Joel
eben...warum nicht den Motor tauschen....
Gruß
René
die Frage kann ich Dir genau beantworten:
Weil ich noch nie ein Freund der Wegwerfgesellschaft und der Produkte die den Griff zum wegwerfen schon eingebaut haben war.
Ich bin eben so einer, der der Meinung ist das man Produkte möglichst gut machen sollte, damit man möglichst lange davon hat.
Tut mir leid ich bin einer der so etwas wie eine Beziehung zu seinen Produkten aufbaut, der sie hegt und pflegt und erst nach dem sie ein langes erfülltes Leben hatten zu Grabe trägt.
Tja Junks, ich würde sagen ich bin im besten Sinne konservativ...
Vermutlich benütze ich aus diesem Grunde auch Plattenspieler aus Lahr und aus Bergisch Gladbach...
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Viele Grüße
Tom
Deine Einstellung hinsichtlich der Wegwerfmentalität teile ich, daher bevorzuge ich auch Geräte wo ich möglichst garnichts, nicht mal einen Riemen, austauschen muß.
Joels Frage, wo der Unterschied zwischen einem Riemen- oder Motorentausch für jeweils 50,- € liegt, finde ich da schon berechtigt.
In beiden Fällen wirft man 50,- € weg.
Gruß
René
P.S. Ein Motorentausch, um den es hier geht, um 100% der Specs garantiert zu gewährleisten ist sicherlich auch konservativ. Mit besagtem Motor kann man sicher auch Jahre hören...nur halt in kontinuierlich schlechter werdenden Qualität. Aber zum Glück gewöhnt sich das Gehör ja daran und es fällt nicht auf...
Nebenbei gewerblich: Konzeption und Herstellung von hochwertigen Direct Drives und Phonogeräten. KosMos....LunaR, KroNos....
If the two null points are correct, then overhang will have taken care of itself.
Es führen viele Wege nach Rom - aber nur einer ist der direkte!
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- Analog_Tom
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- Registriert: Sa 14. Mai 2005, 22:38
- Wohnort: Eifel
Moin Rolf,be.audiophil hat geschrieben:
@ Tom:
Wenn sich jemand während einer Autofahrt einen Plattenspieler ausdenkt und dazu noch ein Lenkrad eines klassichen engl. Sportwagens als optische Grundidee festlegt, dann hat das so wenige von einer ernsthaften Entwicklung eines Plattenspielers wie die bekannten Eulen in Athen ...
... das ist nichts anderes als eine Projektabsichtserklärung und vielleicht noch das Zusammenstellen der grob benötigten Bauteile und der Feststellung, daß man das Tellerlager vielleicht von einem Vorgängermodell übernehmen könne und man das mit noch drei weiteren Einzelteilen aus dem Regal kombinieren könne ...
.. dahinter steht aber auch nur eine Feststellung, daß sich ein derart optisch aufgemachtes Produkt verkaufen lassen könne ...
... ehrliche und ernsthafte Entwicklungsarbeit ist etwas gänzlich anderes ...
meiner Meinung nach schließt eine solche kleine Geschichte ernsthafte Entwicklungsarbeit nicht aus...
Es ist nicht nur Deine Meinung, das Optik und guter Klang nicht miteinander vereinbar sind.
Ich sehe das anders und bin dabei sicherlich auch nicht alleine...
Aber wie dem auch sei, ich weiß dass wir beim Thema TR nicht einer Meinung sind, deswegen sollten wir es lassen, es führt zu nichts...
Viele Grüße
Tom
PS. Mich würden immer noch die Laufwerke interessieren von denen Iron, Falcon und Quintessence abekupfert sind...
Viele Grüße
Tom
LG
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Moin Rene´,Rund hat geschrieben:
P.S. Ein Motorentausch, um den es hier geht, um 100% der Specs garantiert zu gewährleisten ist sicherlich auch konservativ.
sowas sehe ich anders, das ist für nicht konservativ, das ist schlicht und einfach eine Fehlkonstruktion, wenn der Austausch nach 1000 Stunden schon notwendig ist.
Für mich ist akzeptabel einen Riemen bei einem Laufwerk zu tauschen, genau wie ich beim Auto ab und an neue Reifen brauche. Ich käme jedoch nie auf die Idee, weder bei einem Laufwerk noch bei einem Auto, nach geringer Laufzeit den Motor auszutauschen...
Viele Grüße
Tom
LG
Tom
Tom
-
Gast
... halt ... das habe ich nie gesagt ...Analog_Tom hat geschrieben: Es ist nicht nur Deine Meinung, das Optik und guter Klang nicht miteinander vereinbar sind.
... natürlich kann man auch Optik und Technik miteinander vereinen ... nur ist dann die wichtigste Frage ... wer folgt wem ... die Optik der Technik oder umgekehrt ...
... heute ist es aus Marketinggründen i.d.R. immer umgekehrt ...
... schau Dir doch mal die dummen Sprüche der Nicht-Technik aber Mitreden-Fraktion zu so manchem technisch durchdachten japan. Riementriebler an ...
[img:440:279]http://www.blackforestaudio.de/cms/uplo ... oma_gr.jpg[/img]
... Du erinnerst Dich? Eben ...
Die von Dir ins Rennen geführten TR-Laufwerke sind Designstudien, die sowohl den Antrieb, als auch das Tellerlager und den Teller von vorhergehenden Laufwerken übernommen werden ...
... sie sind ein klassisches Beispiel für technic follows form ... das ist also alles andere als echte und ernst zu nehmende Entwicklungsarbeit.
Analog_Tom hat geschrieben:Moin Rene´,Rund hat geschrieben:
P.S. Ein Motorentausch, um den es hier geht, um 100% der Specs garantiert zu gewährleisten ist sicherlich auch konservativ.
sowas sehe ich anders, das ist für nicht konservativ, das ist schlicht und einfach eine Fehlkonstruktion, wenn der Austausch notwendig ist.
Für mich ist akzeptabel einen Riemen bei einem Laufwerk zu tauschen, genau wie ich beim Auto ab und an neue Reifen brauche. Ich käme jedoch nie auf die Idee, weder bei einem Laufwerk noch bei einem Auto, nach geringer Laufzeit den Motor auszutauschen...
Viele Grüße
Tom
Hi Tom,
bei einem Auto kostet der Motor auch nicht genauso viel wie die Reifen.
Der Vergleich passt nicht.
Nochmal, solche Motoren sind keine Fehlkonstruktion, evtl. aber nicht die erste Wahl beim Einsatz für Plattenspieler...aber wenns halt günstig sein muß....oder es keine anderen Motoren mehr gibt....
Gruß
René
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- Analog_Tom
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- Registriert: Sa 14. Mai 2005, 22:38
- Wohnort: Eifel
Moin Rolf, zustimmen kann ich Dir nur insofern das TR ein Baukastenprinzip verwendet und die Einzelteile an verschiedenen Laufwerken verwenden kann.be.audiophil hat geschrieben: Die von Dir ins Rennen geführten TR-Laufwerke sind Designstudien, die sowohl den Antrieb, als auch das Tellerlager und den Teller von vorhergehenden Laufwerken übernommen werden ...
... sie sind ein klassisches Beispiel für technic follows form ... das ist also alles andere als echte und ernst zu nehmende Entwicklungsarbeit.
Die Bauteile des Quintessence ind noch nirgendwo vorher verwendet worden. Gerade dieses Laufwerk ist eine absolute Eigenentwicklung von Räke.
Gerade das Lager ist Namensgebend für viele Lager von Räke die dem großen Quintessence-Lager nachgebaut wurden...
Ich bleib dabei Räke ist nicht Kopierer sondern Kopf...
Viele Grüße
Tom
LG
Tom
Tom
-
Gast
Hallo Tom,
... aber ich kenne im Plattenspielerbau seit Jahren nur sehr wenige Köpfe, wie Du es nennst ...
z.B. Jean Constant Verdier oder Junji Kimura oder auch Micha Huber, wobei Micha Tonarm-Entwickler ist ...
... vielleicht wird dann auch klarer, was ich meine?
Verdier entwickelt auf Basis von Meßwerten nicht nur einmal sondern auch weiter ... z.B. Ölhydraulik- oder sein Magnetlager ...
Bei Kimura folgt bei keinem seiner Laufwerke die Technik der Optik ... es steht immer die technische Lösung im Vordergrund ... genauso wie z.B. beim Thales-Tonarm von Micha Huber ...
Und selbst ein Hr. Suchy wäre dann noch mehr Kopf als Hr. Räke ... aber die Zwei sind in erster Linie Geschäftsleute und Verkäufer ... bei den Beiden geht es zuerst um die eigene Brieftasche und ganz zuletzt um das technisch sinnvolle und mögliche ...
... und wenn sie es denn dann mal mit Ihren cost no object-Linien versuchen, dann geht das klanglich immer ziemlich in die Hose ... das ist dann nämlich nur noch eine Materialschlacht ohne Sinn und Verstand ...
... und deshalb sind sie keine Köpfe, die den Plattenspielerbau konstruktiv technisch bereichern könnten.
Apropos Baukastenprinzip ...
... wenn das funktionieren würde, dann dürfte eine geänderte Zarge keinerlei klangliche Auswirkungen haben ... hat sie aber nachweislich ....
... insofern ist das mittels Baukastenprinzip zusammengesteckte Laufwerk nichts anderes als eine Bastelei, die vom erzielbaren Maximum der Musikreproduktion eher meilenweit entfernt ist ...
... auf der anderen Seite sollte auch klar sein, daß man ohne Baukastenprinzip als gewerblicher Anbieter mit dem Drang zum Vollsortimenter in Sachen Plattenspieler oder Analogtechnik heutzutage gar nicht mehr anders kann ...
... und wenn man sich den Markt mal ganz genau ansieht, dann verkaufen Suchy und Räke in Deutschland ja auch nur Geräte bis maximal EUR 3000 in ausreichend großer Stückzahl ... alle teureren Geräte bleiben entweder sozusagen Einzelstücke oder gehen in den Export und dienen eher als Statussymbol denn der Musikreproduktion ...
... und Du solltest mich jetzt schon gut genug kennen ... ich mag keine halben Sachen ... ich brauch´technisch versierte, sinnvolle und zielführende Lösungen ... denn ich will für mich immer das klangliche Maximum ... deshalb bau ich ja auch selbst

sei mir bitte nicht bös´ und ich habe auch nichts gegen Hr. Räke persönlich ...Analog_Tom hat geschrieben:be.audiophil hat geschrieben: Ich bleib dabei Räke ist nicht Kopierer sondern Kopf...
... aber ich kenne im Plattenspielerbau seit Jahren nur sehr wenige Köpfe, wie Du es nennst ...
z.B. Jean Constant Verdier oder Junji Kimura oder auch Micha Huber, wobei Micha Tonarm-Entwickler ist ...
... vielleicht wird dann auch klarer, was ich meine?
Verdier entwickelt auf Basis von Meßwerten nicht nur einmal sondern auch weiter ... z.B. Ölhydraulik- oder sein Magnetlager ...
Bei Kimura folgt bei keinem seiner Laufwerke die Technik der Optik ... es steht immer die technische Lösung im Vordergrund ... genauso wie z.B. beim Thales-Tonarm von Micha Huber ...
Und selbst ein Hr. Suchy wäre dann noch mehr Kopf als Hr. Räke ... aber die Zwei sind in erster Linie Geschäftsleute und Verkäufer ... bei den Beiden geht es zuerst um die eigene Brieftasche und ganz zuletzt um das technisch sinnvolle und mögliche ...
... und wenn sie es denn dann mal mit Ihren cost no object-Linien versuchen, dann geht das klanglich immer ziemlich in die Hose ... das ist dann nämlich nur noch eine Materialschlacht ohne Sinn und Verstand ...
... und deshalb sind sie keine Köpfe, die den Plattenspielerbau konstruktiv technisch bereichern könnten.
Apropos Baukastenprinzip ...
... wenn das funktionieren würde, dann dürfte eine geänderte Zarge keinerlei klangliche Auswirkungen haben ... hat sie aber nachweislich ....
... insofern ist das mittels Baukastenprinzip zusammengesteckte Laufwerk nichts anderes als eine Bastelei, die vom erzielbaren Maximum der Musikreproduktion eher meilenweit entfernt ist ...
... auf der anderen Seite sollte auch klar sein, daß man ohne Baukastenprinzip als gewerblicher Anbieter mit dem Drang zum Vollsortimenter in Sachen Plattenspieler oder Analogtechnik heutzutage gar nicht mehr anders kann ...
... und wenn man sich den Markt mal ganz genau ansieht, dann verkaufen Suchy und Räke in Deutschland ja auch nur Geräte bis maximal EUR 3000 in ausreichend großer Stückzahl ... alle teureren Geräte bleiben entweder sozusagen Einzelstücke oder gehen in den Export und dienen eher als Statussymbol denn der Musikreproduktion ...
... und Du solltest mich jetzt schon gut genug kennen ... ich mag keine halben Sachen ... ich brauch´technisch versierte, sinnvolle und zielführende Lösungen ... denn ich will für mich immer das klangliche Maximum ... deshalb bau ich ja auch selbst
Köstlich. Wie verbohrt-arrogant-überheblich muss man eigentlich sein wenn man derart der festen Überzeugung ist, alles und jeden auf dem Gebiet der Plattespielerentwicklungen zu kennen - und darauf beruhend quasi die gesamte Branche aburteilen zu können? Wobei ich glaube, dass wir hier noch eine Steigerung des Selbstverherrlichungsfaktors erleben werden: Hast Du Räke die letzten 30 Jahre über die Schulter geschaut, dass Du weisst dass er angeblich ohne Entwicklungsarbeit und Messungen seine Dreher gebaut hat?
PS: Möchte jemand Popcorn? Oder wäre ein Eimer angebrachter?
PS: Möchte jemand Popcorn? Oder wäre ein Eimer angebrachter?
Gruss
Stefan
Stefan
... zurück zum Thema,
wo stecken eigentlich überall Maxxon Motoren drin?
Gruß
René
wo stecken eigentlich überall Maxxon Motoren drin?
Gruß
René
Nebenbei gewerblich: Konzeption und Herstellung von hochwertigen Direct Drives und Phonogeräten. KosMos....LunaR, KroNos....
If the two null points are correct, then overhang will have taken care of itself.
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Es führen viele Wege nach Rom - aber nur einer ist der direkte!
- Wolfs Audio
- Stammgast

- Beiträge: 211
- Registriert: Di 26. Sep 2006, 17:48
Hi Leute,
mußte mich beim neuen Jobmaster melden, wegen Absprachen für den 2.1. Arbeitsbeginn.
@Rene
Warum ich die Studiolaufwerke erwähne und trotzdem den Riemenantrieb nicht lassen kann?
Ziemlich einfach. Sportsgeist!!!!!! Ich seh das nicht so verkniffen.
Man sollte auch die Relationen betrachten. Studiolaufwerke wurden für viele interessant, als Vinyl daniederging und Studios sich derer entledigten.
Der Normalmensch hatte (übertrieben ausgedrückt) es mit Riemenlaufwerken und Japan Kreationen zu tun, während in Deutschland die großen Firmen die Grätsche machten.
Naja, entwickeln ist zuviel gesagt, ich bastele. Entwickeln über lasse ich den Ingenieuren.
@Rolf
TMD Thread steht eigentlich eine andere Aussage, die Deine Haltung bestätigt. Begründung - neuer Motor. So hab ich es herausgelesen, im Zusammenhang von gestern.
Aber ich werde nen Deivel tun Dir wieder Futter zu geben.
Muss den Rest erstmal lesen.
Gruß
Wolfgang
mußte mich beim neuen Jobmaster melden, wegen Absprachen für den 2.1. Arbeitsbeginn.
@Rene
Warum ich die Studiolaufwerke erwähne und trotzdem den Riemenantrieb nicht lassen kann?
Ziemlich einfach. Sportsgeist!!!!!! Ich seh das nicht so verkniffen.
Man sollte auch die Relationen betrachten. Studiolaufwerke wurden für viele interessant, als Vinyl daniederging und Studios sich derer entledigten.
Der Normalmensch hatte (übertrieben ausgedrückt) es mit Riemenlaufwerken und Japan Kreationen zu tun, während in Deutschland die großen Firmen die Grätsche machten.
Naja, entwickeln ist zuviel gesagt, ich bastele. Entwickeln über lasse ich den Ingenieuren.
@Rolf
TMD Thread steht eigentlich eine andere Aussage, die Deine Haltung bestätigt. Begründung - neuer Motor. So hab ich es herausgelesen, im Zusammenhang von gestern.
Aber ich werde nen Deivel tun Dir wieder Futter zu geben.
Muss den Rest erstmal lesen.
Gruß
Wolfgang
- Wolfs Audio
- Stammgast

- Beiträge: 211
- Registriert: Di 26. Sep 2006, 17:48
Hi,
gute Diskussion, nett, echt nett.
@Rene
Natürlich habe ich noch andere Motive beim Riemenantrieb (schitt
)
zu bleiben:
- übersichtlich
- modular
- flexibel
- anpassbar
- entwicklungsfähig
@Rolf
nun baust Du schon selbst. Warum regst Du Dich denn noch auf!!!!!!??
Und Stefan gleich wieder die Breitseite aus allen Rohren. 3 Kanonendecks der HMS Flagship.
Ergebt Euch in Euer Schicksal!!!!
Aber gut. Mir geht es gegen den Strich nen Motor nach 1000 Stunden zu entsorgen.
Möglichkeit 1: Ein Motor mit revidierbarem Lager und Achse.
Möglichkeit 2: Ein Motor wird entsprechend konstruiert.
Möglichkeit 3: Die Belastung der Motorachse/-lager wird reduziert
Möglichkeit 4: Hochfahrzeit wird geregelt.
Design ist mir erstmal schnuppe. Klingen solls!!!!
Und es klingt halt mit angezogenem Antriebsriemen!! Und Tellerumschlingend!!!!!
Trörö
Wolfgang
gute Diskussion, nett, echt nett.
@Rene
Natürlich habe ich noch andere Motive beim Riemenantrieb (schitt
zu bleiben:
- übersichtlich
- modular
- flexibel
- anpassbar
- entwicklungsfähig
@Rolf
nun baust Du schon selbst. Warum regst Du Dich denn noch auf!!!!!!??
Und Stefan gleich wieder die Breitseite aus allen Rohren. 3 Kanonendecks der HMS Flagship.
Ergebt Euch in Euer Schicksal!!!!
Aber gut. Mir geht es gegen den Strich nen Motor nach 1000 Stunden zu entsorgen.
Möglichkeit 1: Ein Motor mit revidierbarem Lager und Achse.
Möglichkeit 2: Ein Motor wird entsprechend konstruiert.
Möglichkeit 3: Die Belastung der Motorachse/-lager wird reduziert
Möglichkeit 4: Hochfahrzeit wird geregelt.
Design ist mir erstmal schnuppe. Klingen solls!!!!
Und es klingt halt mit angezogenem Antriebsriemen!! Und Tellerumschlingend!!!!!
Trörö
Wolfgang
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