nachdem ich mit dem 126er weitgehend fertig bin(noch nicht ganz
Dabei war mir der Gesamtzustand der Maschine nicht so wichtig, da ich ohnehin eine grundlegende Überarbeitung plane.
Allerdings möchte ich das Gesicht des Thorens nur behutsam verändern, und insbesondere das Bedienpanel erhalten.
Dazu gehört wie könnte es bei mir anders sein natürlich eine grundlegende Überarbeitung der Zarge.
Diese möchte ich erneuern, bin zwar noch im Detail am überlegen denke aber das sie tendenziell in Richtung der Zarge des TD 126 gehen wird.
Ich hab bei meiner Auswahl aber darauf geachtet, dass ich ein Laufwerk mit nur zwei Bedienknöpfen bekam, da ich vorhatte den Hadcock ohne Lift aufzubauen.
Hier aber zuerst mal ein Bild von dem guten Stück, so wie er jetzt aussieht, ungereinigt aber schon Musik am abspielen...
[IMG:1024:685]http://img513.imageshack.us/img513/7034 ... hopnu6.jpg[/img]
Ich habe schon den Hadcock der später auch darauf sein soll aufmontiert, wie Ihr sehen könnt.
Allerdings habe ich schon einen ersten und sehr wesentlichen Eingriff vollzogen.
Ich habe das originle Schwingchassis gegen das eines Thorens 126 MK III
mit Messinglager ausgetauscht.
Damit habe ich die Schwachstelle des 125 konsequent ausgemerzt und das beste aus den zwei Welten Thorens 125 MK II und Thorens 126 MK III miteinander verbunden.
Das 7,2 Messinglager des Thorens 126 MK III stellt die beste Lagergeneration dar, die von Thorens je gebaut wurde, zumindest von den Leichtlaufwerten.
Was die Stabilität angeht so ist sicherlich das Wiedea-Lager langzeitstabiler.
Allerdings wird dieses Lager ( welches im übrigen schon einen Lagerspiegel von Joel hat, demnächst von dem guten Joel, ebenso wie das Lager des TD 126, einer Revision unterzogen, womit sich auch die Langzeitstabilität und der Leichtlauf wesentlich verbessern werden.
Viele unter uns sind ja der Meinung, dass das 10 mm Sinterlager besser und ein 7,2 mm Lager viel zu dünn sei.
An dieser Stelle möchte ich einmal folgende theoretische Überlegung anstellen:
Bei dem geringen Spiel was dieses 7,2 mm Messinglager aufweißt braucht man von dem berüchtigten taumeln keine Angst zu haben. Die Achse braucht eine ganze weile bis sie in die geschmierte Lagerhülse sinkt.
Den zumindest theoretischen Vorteil gegenüber dem 10 mm Sinterlager ( mit Konus) sehe ich übrigens in der geringeren Oberfläsche die mit der Lagerbüchse Kontakt hat. Durch diese geringere Oberläsche steht auch weniger Fläche zur Verfügung an der es zu Reibung und dem damit verbundenen Aufbrecheffekt kommt.
Dieser Effekt entsteht dann wenn das Lager eine gewisse Reibung hat dann durch das weiterdrehen des Tellers ruckartig wieder gelöst wird.
Dieser Effekt ist seit langem bekannt. Eine bekannter deutscher Plattenspielerhersteller versucht z.B. dem zu begegnen in dem er eine Lagerhülse aus einem speziellen Kunststoff herstellt die um die Achse gegossen wird um eine möglichst große Passgenauigkeit zu erreichen.
Ich habe bei dem 10mm -Lager bisher nur von dem des TD 126, also das mit dem Konus gesprochen.
Das Lager des 125 MK II läuft bei diesem Vergleich sowieso schon unter ferner liefen, da durch die in diesem implementierte Kugel eine solche Laufruhe wie mit den Lagern mit Konusabschluss eh nie erreicht werden kann.
Das Montageblech mit dem Motor von Berger aus Lahr bleibt natürlich drinnen.
Noch einmal zurück zu der Zarge. Ich würde grundsätzlich auch eine Langzarge bauen um zumindest theoretisch die Möglichkeit zu haben 12" Tonarme aufbauen zu können.
Dafür fehlt mir allerdings die vordere Alu-Blende.
Falls jemand von Euch eine Alu-Blende für einen TD 125 LB hat und diese verkaufen möchte, dann bitte bei mir melden. Ebenso würde ich mich über einen Vorschlag für eine Alternative Alu-Blende freuen.
Ohne eine Alu-Blende bleibt es ganz sicher bei einem klassichen 9" Laufwerk...
So JunKs das soll es fürs erste gewesen sein...
Viele Grüße
Tom
PS. Fast hätte ich es vergessen. Auch ohne Modifiktion klingt der Thorens dem Hadcock und dem Decca schon sehr gut und macht mir richtig Laune...


