Segment LEDs in der Vorstufe

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Bender
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Beitrag von Bender »

Holger meint an jede Kathode einen Widerstand löten und dann erst gruppieren. So ist der Strom immer gleich - die Anzeige immer gleich hell egal wie viele Segmente grade leuchten (das Netzteil sollte natürlich nicht in die Knie gehen bei der riesigen Last :wink: )

Gruss /// Ole
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hbhifi
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Beitrag von hbhifi »

den man berechnen müßte, wenn mans kann ...
Bei 5V? 470 Ohm. Muss man nicht berechnen, das ist ein Naturgesetz :mrgreen:.
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tomwip
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Beitrag von tomwip »

hbhifi hat geschrieben:
den man berechnen müßte, wenn mans kann ...
Bei 5V? 470 Ohm. Muss man nicht berechnen, das ist ein Naturgesetz :mrgreen:.
[W] = V*A

1 Ampere = 1000 mA
Da steht was von 20mA = 0,020A

Also 5* 0,020 = 0,100 W

Also Furzegal, 480 Ohm und 1 Watt oder 5W ... was grad da ist.

Ich frage mich gerade nur, ob ich diese Conrad Mini Platine nehmen soll, oder Dein 5V Netzteil.
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tomwip
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Beitrag von tomwip »

Tja, aus Segment LEDs werden nun Glühfadenröhren ...

Habe nach viel Recherchieren festgestellt, es gibt Glühfadenröhren, als 8 Segment Anzeige, die sich wie eine Glühbirne, also mit niedrigem DC integrieren lassen.

Numitron tube IV-9

Wens interessiert kann sich bei Dieter Wächter die Bilder und Daten anschauen: hxxp://www.tube-tester.com/sites/nixie/data/IV-9/iv-9.htm

4,5V 19,5mA sind Werte ähnlich einer 5V LED !?

5 brauche ich, habe mir mal 10 Stück bestellt. Ma gucken.

*geilomat sach ich nur* :beer
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tomwip
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Beitrag von tomwip »

inzwischen sind einige Bauteile gekommen.

Der erste Schwung Röhren, außerdem die Widerstände, Dioden, etc. sind angekommen.

Probeaufbau hat richtig Spass gemacht.

Es wird jetzt 5 Röhren für das Pre Display geben,

PHONO
--CD--
-AUI-
-AU2-

oder so ähnlich.

Außerdem 2 Röhren für die 33/45 Anzeige. Da werde ich wohl neben dem Dreher ein extra Gehäuse hinstellen. Ma gucken.

nachdem ich mich für die richtige Helligkeit entschieden habe - die Fädchen glühen recht stark - habe ich mal einen Versuchsaufbau gemacht. Also ohne den Tip mit den Dioden hätte ich echt doof aus der Wäsche geguckt. Klar, ohne geht das ja gar nicht :-)
Klappt aber alles wunderbar.

Die Umschaltung von 33/45 geht beim TD 160 mechanisch und elektrisch, so dass ich da noch einen Kontaktschalter mit unterbringen kann.
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Beitrag von tomwip »

Für die 33 45 Anzeige hätte ich es mir echt einfach machen können.


wenn man sich die Segmente aufmalt fällt z.B. auf, dass bei der 3 und der 5 nur ein Balken springt.

Ich habe alle einzeln angesteuert. War eine nette Fingerübung und hat Spass gemacht.
Beim ersten Segment sind drei Balken gleich. Werde sie aber auch hier einzeln ansteuern.

Aber es ist viel Arbeit. Für die 5 Röhren der Vorstufe werden viele Stunden drauf gehen.
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tomwip
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Beitrag von tomwip »

so, die 33/45 Anzeige ist jetzt erst mal auf Eis.

Die war fertig, alles gut, aber schlecht verdrahtet. Beim Einbau in das Gehäuse ist irgendwo was abgeknickt aber dank Schrumpfschläuche weiss ich nicht wo und daher erst mal auf Eis.

Inzwischen habe ich aber für die Audiosix-Linestage die Eingangsanzeige entworfen und gebaut.

5 Eingänge .... mannoman... wie sollen die heissen? Erst dachte ich an Phono 1, Phono 2, CD 1, CD 2 .... irgendwann dachte ich an DAC 1, DAC 2 ...

Das wurde mir dann zu blöd ... Außerdem kann man mit den Röhrchen auch nicht jeden beliebigen Buchstaben anzeigen.

Schlussendlich habe ich mir folgendes überlegt und umgesetzt.

5 Röhren.

1. Phono
2. -AU 1-
3. -AU 2-
4. -AU 3-
5. -AU 4-

so, ist gestern "Nacht" fertig geworden.

Die Theorie sagte, über ein 5V Netzteil die einzelnen Glühfäden - jeweils mit einem Vorwiderstand ansteuern, mit Dioden gegen Rückläufer sicehrn, damit immer nur DIE Fäden glühen, die sollen.

Soweit so gut. Die Praxis sagt, geht theoretisch. Praktisch leuchten aber nciht alle Fäden gleich hell. Warum? Weil bei so vielen komplexen Verdrahtungen irgendwo ein Verlust eingebaut ist und/oder nicht immer reine Parallelschaltugn vorliegt, manchmal eben auch serielle Fütterung.

Heute ist wirklich keine Zeit mehr. Aber "nächstes Jahr" werde ich mir die Schaltugn noch mal ansehen, Lötstellen prüfen, gg.f mal mit Alkohol über all das Fett zwischen den eng aneinanderliegenden Lötstellen entfernen.
Irgendwo sind da vielleicht Kreicher oder Widerstände.
Das untere, linke Beinchen von A ist recht schwach.

Weiter bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass ich durch den Vorwiderstand zuviel des guten gedrosselt habe. Liegt aber auch an einer logischen (späten) Schlussfolgerung.... im Dunkeln leuchtet es richtig, im hellen zu schwach.

Also werde ich nächstes Jahr folgendes machen. Ein neues Netzteil bauen. Stärker. Dann am Ausgang über einen Umschalter zwei variable Widerstände ansteuern. Damit realisiere ich dann eien Taganzeige und eine Nachtanzeige. Quasi eine Dimm-Schaltung. Und über die Potis kann ich dann jeweils die "richtige" Helligkeit einstellen.

Bilder gibts dann auch noch ...
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tomwip
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Beitrag von tomwip »

So ... nachdem der Gullasch auf dem Herd/Backofen schmort hatte ich Zeit für die Platine durchzumessen.

Da sind in der Tat einige Verluste unterwegs, bist zu 1 Volt.

Einige Anzeige Balken haben ein Volt zu wenig Saft. nahcdem ichalles druchgemessen habe, habe ich bei der Zahl die beiden rechten senkrechten Balken und bei dem Buchstabe A die senkrechten Balken gebrückt.

Jetzt schaut es besser aus. Eine gleichmäßige Beleuchtung ALLER Segmente geht wohl nur mit einer IC Beschaltung oder göttlicheren Händen.

Im Frühjahr kommt dann die Dimmerschaltung und dann aaaalles in ein schönes PRE Gehäuse aus Holz, Stein, Funier, Liebe ....
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Beitrag von tomwip »

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Beitrag von marty »

Hallo Tom,

auf dem Photo sieht alles doch ganz gut aus ! :OK:


:shock: ........lass Dich nicht hypnotisieren.......... :shock:

:wink:

Gruß
Martin
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Beitrag von tomwip »

hab ja auch "korrigiert" ....

an manchen Stellen geht soviel Saft unterwegs verloren dass ich den Widerstand gebrückt habe.
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