Audioromy 813-SE

Hier gehts nur um Verstärkung, egal welcher Art.

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Saarmichel
gelöscht
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Beitrag von Saarmichel »

Hallo,

heute habe ich mal die Trafohaube abgeschraubt um nachzusehen was sich für Eisen darunter befindet.

Bisher ist mir aufgefallen das der Netztrafo nur sehr, sehr leise vor sich hin brummt, man muß wirklich schon das Ohr direkt auf die Trafohaube legen um ein ganz sonores und dumpfes Brummen zu vernehmen. Bei den Messungen ist mir auch aufgefallen das der Gleitsinus beim hochlaufen während des Messvorganges auch nur sehr leise von den AÜ zu vernehmen war, bei anderen Amps ist das mitunter 3-4 mal so laut zu vernehmen. Das ließ mich auf getränkte Wickelgüter schließen.

Und das fand ich unter der Trafohaube vor.

[IMG:150:128]http://img147.imageshack.us/img147/5669 ... mf8.th.jpg[/img]

[IMG:150:128]http://img148.imageshack.us/img148/2981 ... fk2.th.jpg[/img]

Der Netztrafo hat die Kernmaße 115x95 mm bei 75 mm Kernhöhe und die AÜ haben die Kernmaße 95x80 mm bei 60 mm Kernhöhe.

Wie schon im Vorfeld vermutet sind die Wickelgüter gut mit Harz zugepappt. Die Wickel selbst sind soweit man das erkennen kann Lage um Lage gleichmäßig gewickelt und die Lageisolierungen sind gut erkennbar. Auch scheinen die Wickel recht straff gewickelt. An der matt grauen Färbung des Bleches kann man erkennen das bei diesen Trafos anscheinend richtiges kornorientiertes (und nachgeglühtes ????) Trafoblech verwendet wurde, was man auch am ansatzweise Flugrostansatz und der schwarzen Schlackeschicht erkennen kann. Gutes kornorientiertes (und nachgeglühtes ????)Trafoblech ist nämlich sehr rostanfällig. Hier war der Flugrost offensichtlich schneller als die Versiegelung.

Und ein kleines aber sinnvolles Detail am Rand. Damit die Schrauben die das Blechpaket zusammen halten keine elektrische Kontakt zum Blechpaket haben wurde ein Streifen Platinenmaterial zwischen Schrauben und Blechpaket gelegt. Dadurch werden die Wirbelstromverluste minimiert. Bestimmt auch ein Grund warum der Netztrafo nicht allzu heiß wird obwohl die Leistungsaufnahme immerhin satte 350 Watt beträgt.

Also vielleicht sehen die mit Harz verpappten Trafos nicht gerade schön aus, aber meiner Meinung nach sind die Wickelgüter im Audioromy richtig gut.

1. Keine unangenehme Erwärmung des Netztrafos durch unnötige Wirbelströme

2. Tiefe unter Grenzfrequenz von 6 Hz, was auf eine sehr hohe Primär-Induktivität der AÜ schließen läßt.

3. Hohe obere Grenzfrequenz durch verschachtelter Aufbau der Wicklungen der AÜ.

Meiner Meinung nach wurde beim Audioromy sich insgesamt einige Gedanken um/über die technische Umsetzung gemacht. Das Ergebnis ist das mit vergleichweise minimalen Materialeinsatz wirklich ein Maximum an Klang heraus geholt wurde.

Das Endergebnis ist, auch wenn es einige vielleicht nicht glauben wollen, ein richtig guter Röhrenamp fürs kleine Geld. Mir gefällt der kleine Audioromy jedenfalls von Tag zu Tag besser.
Gruß.

Michael

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sucher
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Beitrag von sucher »

Damit die Sicherheitsexperten unter Euch wieder einmal etwas zum Lästern haben (sie haben ja eigentlich auch recht.....), habe ich mal ein aktuelles Bild reingestellt. Knapp 900V freistehend an 100er Ölpapierkondis aus ehemaligen Sowjetunion....... Ich hab´meinen Spaß an sowas....;-)
Nebenbei bin ich bei der Deutsch-sowjetischen Freundschaft noch nicht ausgetreten. Ich habe sogar meinen Mitgliedsausweis noch. Nur mit den Beiträgen scheine ich etwas im Rückstand zu sein.......

[IMG:150:128]http://img114.imageshack.us/img114/9288 ... bo0.th.jpg[/img]
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Beitrag von Gast »

sucher hat geschrieben: Nebenbei bin ich bei der Deutsch-sowjetischen Freundschaft noch nicht ausgetreten. Ich habe sogar meinen Mitgliedsausweis noch. Nur mit den Beiträgen scheine ich etwas im Rückstand zu sein...
... darfst Du denn dann überhaupt noch russisches Roulette mit geladenen Waffen ... ähm ... Kondensatoren spielen? :wink:
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Beitrag von sucher »

Die letzte Marke in meinem Mitgliedsausweis stammt aus 1989.......
Da kommt wohl irgendwann eine satte Nachzahlung auf mich zu.....

Komisch finde ich nur, dass ich damals so gar keine Beziehung zu unseren russischen Freunden hatte. Man trat da ein, weil es Standard war, nicht, weil man Ambitionen irgendwelcher Art wie auch immer zu diesem Land hatte.... Heute ist das anders. Röhren, Kondensatoren.... Das ist alles sehr sehr gute NOS Ware.....
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Gast

Beitrag von Gast »

sucher hat geschrieben:Die letzte Marke in meinem Mitgliedsausweis stammt aus 1989.......
Da kommt wohl irgendwann eine satte Nachzahlung auf mich zu.....
... glaub´ ich zwar nicht ... der Verein ist eher mit dem anderen deutschen Staat gemeinsam untergegangen oder das Interesse des Vereins an den ehemaligen Ostmitgliedern ... :lips: .. hach, was bin ich heute mal wieder böse bei meinen Scherzen ... :mrgreen:
sucher hat geschrieben:... Man trat da ein, weil es Standard war ...
... ah ja ... :wink: ... das nennt man auch heute noch Linientreue ... mein Freund der wackere Pionier :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
sucher hat geschrieben:Heute ist das anders. Röhren, Kondensatoren.... Das ist alles sehr sehr gute NOS Ware.....
... nicht wirklich alles, aber manches ... einige der Ölpapier- und Glimmerkondensatoren sind magnetisch, die Widerstände fast alle ... die Polyesterfolienkondensatoren sind nur etwas oberhalb des Mittelmaßes ... aber dafür ist die Auswahl eigentlich riesig und die Preise sau günstig ...

... bauen kann man damit auf jeden Fall ... auch sicherheitsbewußt :lips
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Beitrag von sucher »

Die jetzt in der Anodenspannung liegenden Kondensatoren sind für 1000V bis 20A Wechselspannung ausgelegt.......

Klanglich gefallen mir die goldenen und die grünen Ölpapier sehr gut. Die grünen hab´ich z. B. in meinem MHZS verbaut.......
Die Silver Micas gibt es bis Werte über 0,1 µF.......und das für unter 10 Euro das Stück.....
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Beitrag von sucher »

Hier ´mal der Schaltplan. Die früher ´mal vorgesehene Umschaltung von Vollverstärker auf Endstufe ist so jetzt nicht mehr vorhanden und der Eingang ist heute komplett mit einer ECC88 gelöst.
[IMG:150:125]http://img46.imageshack.us/img46/3233/fu13ie1.th.jpg[/img]
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Beitrag von Gast »

Moin,
sucher hat geschrieben: Klanglich gefallen mir die goldenen und die grünen Ölpapier sehr gut.
... welche Goldenen meinst Du? Die PIOs sind entweder grün, rostrot oder silber/ dunkelgrau ...

... die gold schimmernden sind Polyester-Folien ... die hell silberfarbenen sind Teflons und die stählernen sind Papierkondensatoren ...

Bei den russ. Kondis gibt es sozusagen eine "amtliche" Rangliste ... die besten sind die K-49er ... dann kommen die MPirgendwas (also die Rostroten) und zu guter Letzt und in der Rangfolge auch erst deutlich nach den güldenen Polyester kommen die grünen PIOs ... wobei sich diese grünen PIOs nach einer sehr langen Einspielzeit noch sehr deutlich verbessern ... aber trotzdem sind die silber/ dunkelgrauen PIOs deutlich besser ... :wink:
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Beitrag von sucher »

Du meinst wahrscheinlich die K40-Y9, wobei das Y eigentlich ein russisches U ist. Diese, manchmal goldenen, sind wirklich mit Öl befüllt, im Gegensatz zu der K75-Reihe, bei denen es sich nicht um PiOs, sondern um sogenannte Hybriden, Doppellayer, handelt. Die Zahl nach dem U sagt Dir die Dicke der Metallfolie. Die Russen haben im Gegensatz zu den Amis ihre Kondensatoren ungern mit Öl befüllt, sondern die Folie dicker gemacht, um hohen Strömen und hohen Frequenzen standzuhalten. Die Anschlussdrähte sind dabei mit einem Glasröhrchen aus dem dickwandigen Metallgehäuse geführt. Bei den Fertigungsaufwand muss sich Jensen, zumal bei dem Preis, verstecken. Das ganze haben die Russen gemacht, um hohen Temperaturschwankungen satrandzuhalten. Und man sagt, diese hätten auch einem Atomschlag standgehalten, im Gegensatz zu den Teilen der Amis. Die Russen sollen auch solche Röhren entwickelt haben......aber es kann heute niemand nachprüfen, zum Glück eigentlich.......
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mopper
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Beitrag von mopper »

sucher hat geschrieben:Hier ´mal der Schaltplan. Die früher ´mal vorgesehene Umschaltung von Vollverstärker auf Endstufe ist so jetzt nicht mehr vorhanden und der Eingang ist heute komplett mit einer ECC88 gelöst.
Moin

meine Mail an Dich hat sich dann ja erledigt...
Hast Du den Schaltplan evtl. auch etwas auflösender? Gerne per mail, danke!

Was meinst Du mit Umschaltung von VollV auf Endstufe? Ich habe soetwas an meinem nicht...
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Beitrag von Gast »

sucher hat geschrieben:Du meinst wahrscheinlich die K40-Y9 ... Diese, manchmal goldenen, sind wirklich mit Öl befüllt, im Gegensatz zu der K75-Reihe, bei denen es sich nicht um PiOs, sondern um sogenannte Hybriden, Doppellayer, handelt.
.. ok ... yepp K40-Y9 ist die korrekte Bezeichnung ... ich kenne diese allerdings nur in silber/ dunkelgrau und nicht in Gold ... und die K40-Y9 sind PIOs ... das schrieb ich ja ...

... bei den Grünen dachte ich allerdings eher an die K42-Y2 ... das sind ebenfalls echte PIO ...

dann gibt es noch die K75-10 ... auch grüne Trümmer ... aha ... das sind also Hybriden ... diese meinte ich aber oben gar nicht ... trotzdem Danke für die Info ... sind diese denn auch ölgefüllt?

... ich meinte die K73-16 ... diese sind die sog. Polysterene ... also Polyethylene-Terephtalate als Dielektrikum ... und diese waren für mich sozusagen die Güldenen ... deshalb meine Frage ... :wink:
sucher
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Beitrag von sucher »

Der Vortel der K75er ist, dass die zum Beispiel 2,2µF in 400V anbieten und die Teile sind von den Abmessungen her nicht zu groß......für einen PIO eher klein.....
Ich finde die klanglich etwas knackiger und dynamischer und hoch auflösender, wahrscheinlich, weil eben kein ÖL drin ist. Aber die K40U9 klingen schon geil, etwa wie AudioNote Kupferfolie, vielleicht einen kleinen Tick dunkler und wärmer sogar noch......
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Beitrag von Saarmichel »

@sucher

[IMG:150:128]http://img114.imageshack.us/img114/9288 ... bo0.th.jpg[/img]

Hallo Jörn,

wie ich sehe verwendest Du anscheint wieder die chin. FU-13 anstatt der NOS GE-813. Ich habe mir mittlerweile bei Ibää auch sechs NOS 813 besorgt.

>>>http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?Vie ... 0281851908

Die Röhren waren soweit alle in Ordnung und wiesen beim einstecken in etwa den gleichen Ruhestrom bei gleicher Gittervorspanung auf wie die originalen chin. FU-13. Klanglich gefallen mir die chin. FU-13 allerdings viel besser. Mit den NOS 813 wirkt das Klangbild wie schon mit den Shuguang 813 mit der Graphitanode irgendwie um einiges dunkler und behäbiger. Die FU-13 mit der Metallanode klingt viel dynamischer und anspringender. Außerdem leuchten die FU-13 viel schöner (heller) weil die Metallanode der FU-13 die Lichtstrahlung viel mehr aus dem Röhreninneren reflektiert als die eher lichtabsorbierenden Graphitanoden der 813.

Und wie ich sehe hast Du mittlerweile auch die ECC99 als Treiberröhre eingesetzt. Wie gefällt Dir die ECC99 im Vergleich zur ECC82.
Gruß.

Michael

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Beitrag von sucher »

Ja, genau deshalb habe ich die Shuguang wieder drin. Luftiger, schneller, höher auflösend.
Ja, ECC99. Auf Deinen Rat hin......
Auch lausprecherseits derzeit eine kleine Veränderung. Tangband W5-1611 im Flat5 Gehäse. Ich komm´gar nicht mehr weg vom Musikhören......
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dito

Beitrag von Tomes Tommsen »

Moin moin Leute,


> sucher <


Ich sehe du betreibst einen Ripol , haste den auch am FU 13 angeklemmt ??Oder haste dir einen Subausgang selber eingebaut ??
Ich habe noch keine Röhre aber ziehe in Erwägung mir eine zuzulegen. Einige Beiträge hier im Forum sind sehr hilfreich.Da ich ja meine Etonboxen teilaktiv sind,würde ich mir auch son Subausgang legen wollen bzw. anbauen lassen.

Gruß Thomas
sucher
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Beitrag von sucher »

Nach meinen Erfahrungen klingt ein Subwoofer besser, wenn man ihn an den Lautsprecherausgang anschließt. Über Chinch ist es weit schwieriger, einen Sub harmonisch ins Klangbild zu integrieren.
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MarcB.
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Beitrag von MarcB. »

Hallo, ich habe gestern den FU 13 zum testen bekommen und wollte kurz was darüber schreiben!
Die Röhren ansich sind ja der absolute Wahnsinn, wie hell die leuchten, unglaublich! Der Amp sieht besser aus als auf den Fotos aber er hat auch ein bischen was von einer gefälschten Rolex! Mein Fall ist das rein optisch nicht, leider!

Da meine LS momentan ohne Weiche sind, bin ich zu Helmut gefahren und habe dort die D-700 aus dem Schlaf gerissen! Da diese LS meiner Meinung nach ein paar Watt gebrauchen können, war der FU13 von der Leistung her schon passend.
Zum Klang: Er klingt richtig gut, da kann man nix meckern! Sauber, klar und kontroliert! Das hätte ich nicht gedacht! Er macht auch Tempo und Druck und nix da was nervt!
Wie es mit der Betriebssicherheit aussieht weiss ich nicht! Da muss man offensichtlich Glück haben! Man hat ja auch schon einiges negatives in diversen Foren gelesen!

Der Klang jedenfalls ist auf höchtem Level!
Wir haben aber danach den Kit One von Audio Note angeschlossen und stellten sofort fest das Wärme, Gefühl und Ausdruck dem Fu 13 ein wenig fremd waren und er eher kalt und ein wenig hart abgestimmt ist, kommt aber auch sicher auf den Rest der Kette an!! Werde ihn aber noch am WE an meine Turnberry anschliesen und wieder rein hören!!

Der FU 13 wird nach einiger Zeit sehr warm und riecht streng!!

Bis bald, Marc
LG
Marc
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marty
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Beitrag von marty »

Hallo Marc,

danke für Deinen Bericht, ich freue mich schon auf den Nächsten.

Grüße

Martin :beer
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vintage64
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Beitrag von vintage64 »

Hi Marc,

interessanter Bericht. Ich werde mich in Kürze revanchieren mit einem Bericht über einen "Sonic Impact Gen2" Digital-amp an meinen großen Tannoys. :mrgreen:

An meinem AKG K1000 (120 Ohm Impedanz bei 77dB) ging der Sonic wie Schmidts Katze ! :shock:

Viele Grüße,
Henning
Was für den Rundfunk gut genug war, kann für Hifi so schlecht nicht sein. :idea:
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MarcB.
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Beitrag von MarcB. »

Hallo, komme gerade aus meinem Hörraum um folgendes zu berichten! Meine Turnberrys laufen ja schon 2 Tage lang mit neuen Weichen und da habe ich mal den Audioromy wieder angeschlossen!!!
Also im Vergleich zu meinen Uchidas ist der Audioromy eher ein Grobian! Spielt nicht offen genug um mich richtig happy zu machen! Aber laut kann er richtig gut und macht meinen Tannoys richtig Dampf! Aber mir gefälts halt besser leise, feinfühlig, hochauflösend und emotional und das ist bisher nur von einer 300B gekommen, jedenfalls ist das meine persönliche Meinung!!
Gruß, Marc
Zuletzt geändert von MarcB. am Mo 13. Okt 2008, 20:29, insgesamt 1-mal geändert.
LG
Marc
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