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Verfasst: Do 10. Aug 2006, 00:37
von princisia
vintage64 hat geschrieben:
[...]
... die wir unter die 4 Gerätefüße des CD balancierten ...
Wie habt Ihr beim CDT 17A das Problem mit den halben "Squash-Bällen" in den Gerätefüßen gelöst ? Bei Thargors CDT 17A gelang es uns nicht,
die Balance auf diese Weise herzustellen. Die Teile abgeschnitten ?

[...]
[IMG:1016:959]http://img141.imageshack.us/img141/5087/rimg0617ve7.jpg[/img]
Unsere Gerätefüße sind die unten horizontal endenden: Sie haben eine Standfläche - Schneidbrenner überflüssig. Daher verlief die Aufstellung bei mir dank Ollis hubkräftiger Hilfe, äh, fast problemlos. Zum Aufbocken des CDP empfielt sich beispielsweise Hentschel/Wagner: Wörterbuch der Zoologie.
[img:144:48]
http://www.cosgan.de/smiliegenerator/ablage/267/248.png[/img]
Wie man sieht, habe ich durch die Tuning-Maßnahme nun, wenn ich mich
vor der Anlage befinde, noch viel mehr von meinen Xindakkabeln.
Ein wahrlich ganzheitlicher Ansatz!
Mich treibt eine tiefschürfende Frage um: Habt ihr bei GLEICHEN Xindaks schon mit unterschiedlichen Kugeln experimentiert? Also mal die Stahlkugeln aus den "Grafittis" als Ersatz der Bergkristallkugeln in den Ebenholz-Dämpfern probiert?
Und wenn ja: Unter welchem der Gerätefüße klingts am besten?
Das Thema kann einem die mentalen Alphawellen ganz schön verbiegen...[img:70:25]
http://www.cosgan.de/images/smilie/muede/s050.gif[/img]
Voodoologische Grüße aus der Hauptstadt
Pit
Verfasst: Do 10. Aug 2006, 23:01
von vintage64
Moin Pit,
cooler Aufbau !
... Mich treibt eine tiefschürfende Frage um: Habt ihr bei GLEICHEN Xindaks schon mit unterschiedlichen Kugeln experimentiert? Also mal die Stahlkugeln aus den "Grafittis" als Ersatz der Bergkristallkugeln in den Ebenholz-Dämpfern probiert? ...
Meines Wissens nach nicht. Eine interessante Idee !
Werde als nächstes erstmal meine sämtlichen Untersetzer C-37 behandeln ...
Voodoo Grüße aus der Sailing City,
Henning
Verfasst: Fr 11. Aug 2006, 01:34
von princisia
vintage64 hat geschrieben:
Werde als nächstes erstmal meine sämtlichen Untersetzer
C-37 behandeln ...
Voodoo Grüße aus der Sailing City,
Henning
Oh weia, das Thema interessiert mich doch auch schon... argh! Hattest du nicht auch deine Boxenschallwände mit C37-getränkten Filzzylindern präpariert?
Das Thema Lack und Instrumente ist nachvollziehbar, man kann selbst eine E-Gitarre mit dickschichtigen, harten Überzügen (wie sie mittlerweile Standard sind, weil leicht hochglanzpolierbar) schwingungsmechanisch totlackieren (quasi einbetonieren) und umgekehrt mit Abbeize und Schleifpapier wieder zum schwingungsfähigen (singenden, obertonreichen) Leben erwecken. Die Wirkketten in der Anlage sind mir nicht schlüssig. Hauptsache, es wirkt und der Häscher vom Schuldturm findet mich nicht...
Müssen deine CDs eigentlich noch immer ohne CD Flux Spray laufen, die Armen?
My voodoo greetings sail
* to you!
*von der einstigen Hansestadt Berlin-Cölln nach Alsterwasser City
Verfasst: Fr 11. Aug 2006, 08:48
von Thargor
Moin ihr Banausen!
Alsterwasser-City liegt bei mir um die Ecke und heischt Hamburch. In Kiel wird wohl eher der Küstennebel verlötet.....
Nu bin ich aber wieder weg....
Viele Grüße.
PS: @Pit Ich schick Dir morgen mal ne PN, bin im Augenblick schlecht zu erreichen.
Verfasst: Fr 11. Aug 2006, 13:57
von Guenni
Also ihr macht hier einen ganz schön verrückt.
Die Xindaks will ich jetzt auch,
die Harmonix bekomme ich preislich nicht durch gedrückt.
Ich glaube aber ganz wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass die Kugeln nicht mit einer Kreislinie aufliegen in den Pads , sondern nur auf einem Punkt. Denn so wie ich den Effekt sehe gehen durch die Rollfähigkeit der Kugeln die Vibrationen von einer Auf/Ab Bewegung in eine leichte horizontale Bewegung über. (Was ganz ähnliches macht man in Japan im Erdbeebenschutz von Hochhäusern). Aber eben nur wenn die Kugeln die entsprechenden Freiheitsgrade besitzen.
Mir scheinen die eingebohrten Kegel aber von den SpeakerPadMans sehr spitz zulaufend. Dadurch liegt die Kugel aber in einer Kreislinie auf. Man müsste mal einen Satz mit nem Kugelbohrer so vergrössern dass die Kugeln wirklich nur punktuell aufliegen.
PS:
Xindac VT1-GP gehen bis 8kg / Stück
Verfasst: Fr 11. Aug 2006, 17:51
von Thargor
Ich glaube eher, das die Kreislinie richtig ist. So werden die Vibrationen schräg in den Untergrund abgeleitet. Ähnliches Prinzip wie bei den Dämpfern, die vor einem Jahr oder so in der LP vorgestellt wurden (Name? Kopfkratz**).
Viele Grüße!
Verfasst: Fr 11. Aug 2006, 18:41
von vintage64
Moin Thargor!

Moin alle zusammen,
stimmt, hier in Kiel eher der Küstennebel und das "Holsteiner Gedeck".
Pit, ich habe C-37 bisher nur auf den Metall-Hörnern meiner Tannoys sowie auf den "Holz-Resonatoren" meines Xindak FA-Gold.

Habe früher mit C-37 getränktem Filz experimentiert. Ja, meine CDs müssen noch ohne CD Flux auskommen, erhalten aber immerhin Finyl.
Diese C-37 Tinktur ist irgendwie interessant. Was sie auf den Xindak Untersetzern wirklich bewirken wird, weiß ich zwar nicht. Allerdings wird's nach meiner bisherigen Erfahrung wohl keinesfalls schlechter werden ...

Verfasst: Fr 11. Aug 2006, 18:59
von Thargor
Alter Pinsler....
@Guenni Das waren die Stillpoints, guckst Du hier:
Stillpoints
Verfasst: Sa 12. Aug 2006, 13:13
von princisia
Ach so, Sailing City = Sprotten City
vintage64 hat geschrieben: [...] Ja, meine CDs müssen noch ohne CD Flux auskommen, erhalten aber immerhin
Finyl.
Da wüßte ich gern mehr drüber.
Auch ich glaube, dass der Klangunterschied zwischen Harmonix und Speakerpads von der Bohrungsform bzw der Ankopplung der Kugel an den Metallsockel rührt. Denn in einem konischen Näpfchen wird die Kugel geklemmt (ringförmig, wie Thargor veranschaulicht). Klemmung kann in einem schwingungsfähigen System m. E. nicht die optimale Lösung bieten, den verklemmt = verspannt. Immerhin wird jede Kugel mit über 4 Kilogramm Last in den Eierbecher gedrückt. Das weiche Messing wird sich im Bereich der schmalen, ringförmigen Druckfläche minimal verformen und der Kugel formschlüssig anpassen. Damit ist der Kugel die Minimalbeweglichkeit genommen.
Schön, dass die billigen Speakerpads trotzdem schon viel bringen.
Der Umstieg von 2€-Münzen auf die Speakerpads, verbunden mit dem Verlegen der Xindaks unter die Gerätefüße (statt unterm Gehäuseboden) brachte in meiner Anlage eine sehr deutliche Verbesserung.
Verfasst: Sa 12. Aug 2006, 19:45
von vintage64
Finyl ist ebenfalls ein CD-Spray zur Optimierung der Auslesung. Ist sogar noch teurer als CD Flux !
Entwickelt von transparent audio, die mit den NF-Kabeln ...
Ich konnte einen A/B-Vergleich mit Blindtest zur unbehandelten CD machen. Der Unterschied ist so frappierend,
daß einige nur voodoo als Erklärung parat hätten ...
Ich könnte mir vorstellen, daß C-37 als "Resonanzoptimierer" gerade auch auf den Xindak Ebenholz-Untersetzern
nochmal eine Schippe drauf legen kann ! Goil ... !
Viele Grüße !
Verfasst: Di 22. Aug 2006, 16:21
von princisia
vintage64 hat geschrieben:[...]
Diese C-37 Tinktur ist irgendwie interessant. Was sie auf den Xindak Untersetzern wirklich bewirken wird, weiß ich zwar nicht. Allerdings wird's nach meiner bisherigen Erfahrung wohl
keinesfalls schlechter werden ...

Eben: Hauptsache, es bringt was (vorausgesetzt, "was" sei keine Verschlechterung und noch annehmbar im Preis

). Leider ist mir der Einstiegspreis für einen Test derzeit bei weitem zu hoch.
C37 muss ich daher auf die lange Bank schieben und vorher (vielleicht im Oktober) erst mal dem CDT17A zwei hübsche OPA 627 implantieren. Schön wäre auch ein Xindak FA-Gold... ich bin nämlich auf ein "typenähnliches" Foto in der Bucht reingefallen und habe nun tatsächlich eins, doch mit XLR-Steckern dran (der einzige XLR-Hinweis war fein säuberlich versteckt in über einer DIN A4-Seite englischen Textes)
Immerhin konnte ich schon ein fremdes FA-Gold in meiner Anlage testen und bekam dabei einen ziemlich wässrigen Mund. Damit zu hören ist, wie mit einem Binokular ausgezeichneter Abbildungsqualität an vertraute Gegenstände heranzuzoomen: So tief habe ich in meine zum Test herangezogenen Klassikaufnahmen noch nie hineinlauschen können. Feinheiten der Instrumentierung, Prägnanz der Einsätze, Aha-Effekte, .... - tolles Kabel! Dabei war das Schnupperhören nur über ein noch nicht eingespieltes Exemplar möglich. Inzwischen wurde es eine Zeitlang betrieben und hat tatsächlich gewonnen - am Kabeleinspielen scheint was dran zu sein.
(Schnell wech, bevor wieder allwissende Theoretiker anrücken - mit ihren Büchern, Bluthunden, Bit-Bulls ....)
Verfasst: Di 22. Aug 2006, 16:25
von Mel*84
Moin Peter!
Warum bietest Du das Xindak Gold XLR nicht mal im Forum an?

Verfasst: Di 22. Aug 2006, 16:28
von Erzkanzler
Gute Idee!
Mit anatalem und digilogem Gruß
Martin
Verfasst: Di 22. Aug 2006, 16:40
von Tubes
... oder umschnitzen ...

Verfasst: Di 22. Aug 2006, 19:29
von princisia
Tubesox hat geschrieben:... oder umschnitzen ...

Hab zwar vor dem Studium Schreiner gelernt (und wurde oft genug als"Herrgottsbilder-Schnitzer" belästert, d.h. als holzwürmlerischer Detailfreak). Doch schnitzen.... Heiner, hast du nicht ein Xindakkabel (ich glaube, ein Lautsprecherkabel war's) umgebaut? Ich dachte, diese Xindak-Foliengeschichte läßt sich nur schwer verlöten/arbeiten? Zumindest wurde schon davor gewarnt?
Gruß
Pit
Verfasst: Di 22. Aug 2006, 19:35
von Tubes
Moin Pit,
bei den LS-Kabeln war es kein Problem.
Wenn Du die Stecker öffnen und die Verbindung sehen kannst, lässt es sich leichter entscheiden.
Vor allem kannst Du dann sehr gute Stecker, z.B. Bullets, verwenden.
Verfasst: Di 22. Aug 2006, 20:46
von Tom_H
princisia hat geschrieben:...........und vorher (vielleicht im Oktober) erst mal dem CDT17A zwei hübsche OPA 627 implantieren.
Schön wäre auch ein Xindak FA-Gold...
Hi Peter,
die OPA's bringen in deinem Player garantiert mehr Auflösung und Schönklang als jegliche Füsse oder sonstiges Zeugs. (Nein das ist nicht contra Voodoo DIY Füsse gemeint).
Hast Du eigentlich noch die Original Röhrenbestückung drin? Das wäre mein nächster Ansatzpunkt. Es müssen sicherlich keine NOS sein, die Hunderte von Euros kosten.
Ansonsten kann ich dir auch das Voodoo Kabel von Dope Sounds wärmstens empfehlen. (Nicht nur weil's vom Namen her so gut passt)
MIt diesen 3 Massnahmen bist Du schon gaaanz close to heaven mit dem 17er.

Verfasst: Di 22. Aug 2006, 21:12
von vintage64
Hi Tom,
Du schreibst "garantiert" ... mmhh, weshalb bist Du Dir da so sicher ?! Selbst probiert ?

Zu den OPAs kann ich nun mangels Erfahrung nichts sagen, kann mir aber zumindest vorstellen, daß ein Wechsel vom Ausmaß des Effekts her
vielleicht annäherungsweise an die Entkopplung mit Xindak/Harmonix herankommen könnte ...
Viele Grüße !
Verfasst: Di 22. Aug 2006, 21:26
von Tom_H
Hallo Henning,
Wie Du weißt habe ich deine Kreation noch nicht probiert. (Das war auch nicht negativ gemeint) Ich habe aber schon öfter mal mit der Aufstellung von Geräten auf verschiedenen Füssen und Basen gespielt. Den möglichen Effekt einer Aufstellung kann ich mir daher schon recht gut vorstellen.

Andererseits habe ich den Unterschied der verschiedenen OPA's und Röhren schon in verschiedenen Playern (auch im 17er) gehört.
Daher
meine persönliche Tuning Rangfolge für den 17er, die für Peter als Hinweis gedacht war.
1. OPA's
2. Röhren
3. Füsse
Bei einem Pladdenschbieler sieht das natürlich anders aus........

Verfasst: Di 22. Aug 2006, 21:30
von Tubes