Moin,
da gerade vom Einstein-Pre die Rede ist: hat jemand das Stromlaufbild? Mir ist aus dem Bericht in einer der HiFi-Postillen zwar grundsätzlich klar, wie Einstein es bewerkstelligt, die Eingänge zu schalten. Die Anwahl per Heizung ein/aus kann ja nicht besonders Röhren-schonend sein, liegt doch dauernd die Anodenspannung auch an allen nicht durchgeschalteten und deshalb nicht geheizten Eingangsröhren. Eine Anfrage zu diesem Thema bei Peter Nagy mit der Bitte um Recherche beim Hersteller verlief leider im Sande.
Gruß
Claus
Röhrenwechsel bei Einsteins „The Tube“
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- Claus-Michael
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audiosix
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Die Anodenspannung an den Eingangsröhren ist nur 55 Volt. Ob bei dieser Spannung das von dir befürchtete "Cathode Stripping" stattfindet weiß ich nicht. Denke aber Rolf Weiler hat das geprüft.
Reinhard
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Das macht nichts. Die kleinen ECCs vertragen in der Regel 550V Anodenkaltspannung.Claus-Michael hat geschrieben: liegt doch dauernd die Anodenspannung auch an allen nicht durchgeschalteten und deshalb nicht geheizten Eingangsröhren.
Als ausgesprochen murksig empfinde ich jedoch die Kanalumschaltung per Heizung. Wenn dem Entwickler da nichts Besseres eingefallen ist...
MfG
DB
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audiosix
- Alter Hase

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Außer Relais und Heizung gibt es ja nichts, oder?
Wie würdest du denn schalten
Reinhard
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- Claus-Michael
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Hallo Reinhard,
da Du die Anodenspannung benennst, gehe ich davon aus, dass Du das Stromlaufbild nebst Daten kennst. Über eine Kopie würde ich mich freuen.
Was die Kanalumschaltung angeht, so ist das Cathode Stripping angesichts der niedrigen Anodenspannung möglicherweise hier nicht so gravierend (wer kennt schon die Langzeitwerte bei diesen Anodenspannungen). Fakt bleibt aber, dass die Röhren direkt nach der Quell-Umschaltung (=Heizungseinschaltung) "weich einblendend" die Tonspannung durchleiten. Da frage ich mich schon, warum man einige Zeit warten sollte, bevor man einen Röhrenverstärker zur Wiedergabe nutzt (die Erfahrung aller Anwender hat gezeigt, dass sich das Hinwarten ganz sicher nicht nachteilig! auswirkt). Beim Einstein-Pre wird diese Erkenntnis außer Acht gelassen - ich sollte also nach jedem Quellenwechsel einige Minuten warten, um in den vollen Klanggenuss zu gelangen. Mal kurz hin und her schalten ist nicht oder nur mit Abstrichen. Insofern mag es eine originelle Idee sein - besonders praxisnah finde ich die Art der Quellenschalter indes nicht (s.o).
Gruß
Claus
da Du die Anodenspannung benennst, gehe ich davon aus, dass Du das Stromlaufbild nebst Daten kennst. Über eine Kopie würde ich mich freuen.
Was die Kanalumschaltung angeht, so ist das Cathode Stripping angesichts der niedrigen Anodenspannung möglicherweise hier nicht so gravierend (wer kennt schon die Langzeitwerte bei diesen Anodenspannungen). Fakt bleibt aber, dass die Röhren direkt nach der Quell-Umschaltung (=Heizungseinschaltung) "weich einblendend" die Tonspannung durchleiten. Da frage ich mich schon, warum man einige Zeit warten sollte, bevor man einen Röhrenverstärker zur Wiedergabe nutzt (die Erfahrung aller Anwender hat gezeigt, dass sich das Hinwarten ganz sicher nicht nachteilig! auswirkt). Beim Einstein-Pre wird diese Erkenntnis außer Acht gelassen - ich sollte also nach jedem Quellenwechsel einige Minuten warten, um in den vollen Klanggenuss zu gelangen. Mal kurz hin und her schalten ist nicht oder nur mit Abstrichen. Insofern mag es eine originelle Idee sein - besonders praxisnah finde ich die Art der Quellenschalter indes nicht (s.o).
Gruß
Claus
Ich höre.......
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audiosix
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Vor und Nachteile gibt es bei allen Dingen und welches der jeweils bessere
Kompromiss ist bleibt ja der Beurteilung des Kunden überlassen.
Auf jeden Fall kann Einstein damit werben: Keine Schaltkontakte im Signalweg, kein Poti im Signalweg.
Zu Schaltplänen: Ich betreibe eine Werkstatt für Highendaudio und keinen
Schaltplanhandel. Viele Unterlagen werden vom Hersteller als vertraulich eingestuft und als solche muß ich sie dann auch behandeln.
Gruß,
Reinhard
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Auf jeden Fall kann Einstein damit werben: Keine Schaltkontakte im Signalweg, kein Poti im Signalweg.
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