Verfasst: Fr 21. Jan 2011, 23:18
Hallo
Genauso geht`s mir mit dem Beethoven Zyklus von Stanislaw Skrowaczewski auf dem Oehms-Label.
Diese Einspielung läuft bei mir rauf und runter.
Letztens lief im Fernseher von Beethoven die Sinfonie Nr. 7 mit Mariss Jansons und dem Concertgebouw Orchestra. Diese Live-Einspielung war einfach grandios, aber auch, weil man das Orchester dazu sehen konnte, was die Interpretation sehr verdeutlichte. Da ist Peters Tip genau richtig, sich so ein Konzert mal auf DVD zu gönnen.
Ansonsten dauert es halt, bis man sich in dem Bereich der Klassikmusik auskennt und das Richtige findet.
Meine Initialzündung war ein Konzert in unserer Stadthalle, als ich mit 15 Jahren das Streichquartett von Ravel hörte. Das hat mich so angesprochen, daß ich danach ersteinmal fast das gesamte Orchesterwerk von Ravel kaufen mußte. Dann habe ich mich vorgetastet und mit Debussy weitergemacht. Dann kam der 62er Beethoven Zyklus von Karajan, den ich komplett abgenudelt habe, so sehr hatte mich diese Musik in den Bann gezogen. Eine weitere Entdeckung war die Sinfonie Nr. 9 von Dvorak. Für mich war es unfaßbar, daß man eine so schöne Musik komponieren konnte. Der zweite Satz war immer sehr berührend, hier kam das Heimweh von Antonin Dvorak während der Überfahrt nach Amerika durch, zumindest habe ich es immer so empfunden. Diese Wehmut ist für so stark spürbar und nachvollziehbar.
Ein ebensolches Schlüsselwerk war für mich Bartoks Konzert für Orchester. Ich fand eine Kassette mit der Interpretation von Fritz Reiner. Irgendetwas zog mich schon damals magisch an. Ich könnte es allerdings nicht erklären, aber das war Musik aus ganz weiter Ferne. Bartok kann wunderbare Nachtmusiken komponieren, die einfach entrückt sind. Für mich mit 16 oder 17 Jahren hatte das etwas Mystisches.
Meine letzte Neuentdeckung ist das Dissonanzen-Streichquartett von Mozart mit dem Kocian Streichquartett auf Denon. Das hat mich gleich beim ersten Hören tief berührt.
Die beste Musik entdecke ich immer dann, wenn ich mich ganz auf meine Trüffelschweinnase verlasse und rein nach Bauchgefühl suche.
Gruß von eugen
Genauso geht`s mir mit dem Beethoven Zyklus von Stanislaw Skrowaczewski auf dem Oehms-Label.
Diese Einspielung läuft bei mir rauf und runter.
Letztens lief im Fernseher von Beethoven die Sinfonie Nr. 7 mit Mariss Jansons und dem Concertgebouw Orchestra. Diese Live-Einspielung war einfach grandios, aber auch, weil man das Orchester dazu sehen konnte, was die Interpretation sehr verdeutlichte. Da ist Peters Tip genau richtig, sich so ein Konzert mal auf DVD zu gönnen.
Ansonsten dauert es halt, bis man sich in dem Bereich der Klassikmusik auskennt und das Richtige findet.
Meine Initialzündung war ein Konzert in unserer Stadthalle, als ich mit 15 Jahren das Streichquartett von Ravel hörte. Das hat mich so angesprochen, daß ich danach ersteinmal fast das gesamte Orchesterwerk von Ravel kaufen mußte. Dann habe ich mich vorgetastet und mit Debussy weitergemacht. Dann kam der 62er Beethoven Zyklus von Karajan, den ich komplett abgenudelt habe, so sehr hatte mich diese Musik in den Bann gezogen. Eine weitere Entdeckung war die Sinfonie Nr. 9 von Dvorak. Für mich war es unfaßbar, daß man eine so schöne Musik komponieren konnte. Der zweite Satz war immer sehr berührend, hier kam das Heimweh von Antonin Dvorak während der Überfahrt nach Amerika durch, zumindest habe ich es immer so empfunden. Diese Wehmut ist für so stark spürbar und nachvollziehbar.
Ein ebensolches Schlüsselwerk war für mich Bartoks Konzert für Orchester. Ich fand eine Kassette mit der Interpretation von Fritz Reiner. Irgendetwas zog mich schon damals magisch an. Ich könnte es allerdings nicht erklären, aber das war Musik aus ganz weiter Ferne. Bartok kann wunderbare Nachtmusiken komponieren, die einfach entrückt sind. Für mich mit 16 oder 17 Jahren hatte das etwas Mystisches.
Meine letzte Neuentdeckung ist das Dissonanzen-Streichquartett von Mozart mit dem Kocian Streichquartett auf Denon. Das hat mich gleich beim ersten Hören tief berührt.
Die beste Musik entdecke ich immer dann, wenn ich mich ganz auf meine Trüffelschweinnase verlasse und rein nach Bauchgefühl suche.
Gruß von eugen