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Verfasst: Di 12. Sep 2006, 10:49
von heijopo
Hi Holger
Gibts einen Schaltplan, oder hab ich den übersehen ??
Gruß Heinzi
Verfasst: Di 12. Sep 2006, 10:56
von hbhifi
Verfasst: Di 12. Sep 2006, 10:58
von heijopo
Hi Holger
Danke

Verfasst: Di 12. Sep 2006, 11:04
von tomwip
hbhifi hat geschrieben:Weil einfach Cynchbuschen doppelt anschliessen würde ja "Leistungsteilung" beim saugen der Endstufen bedeuten, oder?
Den Anschluss von gleichen Endstufen vorausgesetzt, würde sich die Eingangsimpedanz halbieren, und der Vorverstärker müsste doppelten Strom liefern. Macht aber nix, das kann der (in den allermeisten Fällen).
Aber mal grundsätzlich: Zwei Ausgänge brauchst du nur für Biamping oder bei Anschluss eines aktiven Subwoofers - hast du sowas vor?
Ehrlich gesagt, ich möchte mit diesem kleinen Projekt
den PreAmp für die nächsten 10 Jahre bauen. Und keine Spielerei die auschliesslich für den Dynavox VR70 taugt. Ich kann ja heute noch nicht ausschliessen, dass ich mal anstelle der Stereo-Endstufe names Dynavox VR70E2 zwei Mono-Röhren-Blöcke betreiben will.
Deswegen sollte da auch ein Phono-Konzept zum Nachrüsten drin sein. Weil wenn ich 2008 den fetten DIY Player baue, möchte ich nicht einen zweiten oder komplett neuen PreAmp bauen.
Am besten wäre es, wenn die PhonoStufe komplett mit eingeplant wird, die Platine aber nicht bestückt und nicht angeklemmt ist.
So kann man, wenn es soweit ist die Platine ausbauen, bestücken und los gehts. Ohne bohren, Netzteil ändern usw. Die Abdeckung sollte auch schon die Röhrenbohrungen enthalten.
Weil wenn die einmal fertig gelöchert ist, wollte ich die Drahtbürsten und klarlackieren. Dann kann man nachträglich kein Löchsle mehr bohren.
Grüße!
Tom
Verfasst: Di 12. Sep 2006, 11:08
von hbhifi
anstelle der Stereo-Endstufe names Dynavox VR70E2 zwei Mono-Röhren-Blöcke betreiben will
Erm... Eine Stereoendstufe: zwei Eingangsbuchsen. Zwei Monoendstufen: zwei Eingangsbuchsen. Was willste da ein zweites Paar...?
Das mit dem eingebauten Phonoteil sehe ich derzeit nicht, um ehrlich zu sein. Das sollte man extern machen, gibt viel mehr Flexibilität.
Verfasst: Di 12. Sep 2006, 11:12
von tomwip
hbhifi hat geschrieben:Erm... Eine Stereoendstufe: zwei Eingangsbuchsen. Zwei Monoendstufen: zwei Eingangsbuchsen. Was willste da ein zweites Paar...?
ICH RINDVIECH. vergiss es ganz schnell wieder.
hbhifi hat geschrieben:
Das mit dem eingebauten Phonoteil sehe ich derzeit nicht, um ehrlich zu sein. Das sollte man extern machen, gibt viel mehr Flexibilität.
Extern heißt einen völlig eigenständigen PhonoPre?
Nunja. Warum nicht. Wirds halt noch highendiger. Und das Gehäuse kann ich ja genau gleich bauen.
O.k.
Grüße!
Verfasst: Di 12. Sep 2006, 19:04
von hbhifi
Meine momentanen Überlegungen in Sachen Röhrenbestückung gehen in die folgende Richtung:
1. Eingangstufe: "normale" Noval-Doppeltriode - ECC88, 6N1P, 6922, 6DJ8, 6N23P und Artverwandte
2. Ausgangsstufe - da gilt's eine Entscheidung zu fällen:
a) gleicher Typ wie am Eingang (hier würden dann auch Typen wie 6H30 und 6N6P Sinn geben)
b) 5687
Was meint die werte Gemeinde?
Verfasst: Di 12. Sep 2006, 20:51
von Erzkanzler
Hallo Holger,
ich tendiere in Richtung identische Bestückung, schon aus Gründen der Ersatzteilbeschaffung.
Ausserdem sind die Standard-Noval-Doppeltrioden nach wie vor günstig als NOS-Ware erhältlich. Bei der 5687 sieht das nicht ganz so gut aus.
Just my 2 cents.
Grüße
Martin
Verfasst: Di 12. Sep 2006, 20:57
von Thargor
Identsch! Ist auch einfacher beim Tube Rolling

Verfasst: Di 12. Sep 2006, 23:39
von hbhifi
Okay, gekauft.
So wie es aussieht, ist es tatsächlich sinnvoll, das Ganze auf mehrere Platinen zu verteilen - alles andere schränkt einfach die Möglichkeiten beim Aufbau zu stark ein. Es läuft denn wohl auf zwei Mono-Verstärkerplatinen (ca. 5 x 10 cm), eine Hochspannungregelungs-/siebungsplatine und eine Heizungsregelungs-/siebungsplatine hinaus. Wer will, kann dann auch noch jedem Kanal eigene Regler spendieren.
Ich weiß, sieht ein bisschen nach dem Thel'schen Baukastenprinzip aus, aber das muss ja nicht zwangsläufig doof sein.
Frage: Braucht die Anodenspannung lokal (auf der Verstärkerplatine) einen Entkoppel-C? Ich hab' mal ein bisschen geguckt, und es scheint eher unüblich zu sein bei Röhrenaufbauten dieser Art, möglicherweise weil da ja nur 20 mA oder so fließen.
Verfasst: Mi 13. Sep 2006, 07:36
von tomwip
hbhifi hat geschrieben:
So wie es aussieht, ist es tatsächlich sinnvoll, das Ganze auf mehrere Platinen zu verteilen - alles andere schränkt einfach die Möglichkeiten beim Aufbau zu stark ein. ....
hbhifi hat geschrieben:
Ich weiß, sieht ein bisschen nach dem Thel'schen Baukastenprinzip aus, aber das muss ja nicht zwangsläufig doof sein.
Irgendwie widerspricht sich das :-)
[OFFTOPIC]
Vermutlich hätte ich aber an Deiner Stelle den zweiten Satz auch gesagt, wenn ich wie Du hin und wieder auch Thomas Hartwig treffe.
Letztlich wird er "unsere" Vorstufe auch beliebäugeln.
[/OFFTOPIC]
Mal zur Architektur:
Die Aufteilung klingt auch für mich als Laien
sehr sinnvoll. Irgendwie soll der PreAmp ja auch klanglich "das Gelbe" vom Ei werden.
Vielleicht solltest Du die Platinenlayouts für L+R spiegelverkehrt auslegen, dass in der Mitte die Masse immer links und rechts auf das jeweilige Modul gelegt werden kann, im Sinne der zentralen Masse. In der Mitte des Gehäuses könnte der "zentrale Massenpunkt liegen. Wenn L+R Platinen ein und dieselbe wäre, müßte Masse zwangsweise unter einer hindurch, oder aber drumherum.
Hmm, legt man die Aikido`s nach vorne und die Netzteile samt Trafo nach hinten, müßten die Signalkabel mitten durch die "Hölle". Wir wollen aber die kürzesten Singalwege. Also müßten die Aikidos nach hinten und die Versorgung nach vorne. Trafoglocke vorne, Röhren hinten sähe aber - Verzeihung - beschissen aus.
Und wie wäre es mit
Linke hälfte:
Trafo hinten
davor die vier Netzteile
Rechte Hälfte
linker und rechter Aikido, dazwischen die beiden Achsen, demnach auch mittig zwischen den beiden Aikidos, hinten, der Poti und der Umschalter.
Damit müßten wir doch Massetechnisch sauber sein - weit weg, jeden Audiosignals.
Zwischen Trafo und linker Aikido wäre noch Luft für persönliche Dinge, wie IR Board.
Nachdem ich übrigens gelesen habe (das geile PhonoPre Board von Reinhard) wie empfindlich ein PhonoPre ist, will ich das Ding gar nicht mehr zusammen mit dem Line-PreAmp in einem Gehäuse haben :-))))
Jetzt nicht über mein Gekritzel lachen:
[img:250:180]
http://www.tomwip.de/tmp/architektur.GIF[/img]
Grüße!
Tom
Verfasst: So 17. Sep 2006, 19:09
von hbhifi
Vielleicht solltest Du die Platinenlayouts für L+R spiegelverkehrt auslegen
Ne. Ich bekomme die beiden Hälften nicht exakt symmetrisach, das verhindert schon das Layout der Röhrensockel. Da nehme ich im Zweifelsfalle lieber identische Platinen für links und rechts.
Deine Gehäuseaufteilung funktioniert, da spricht nix gegen.
Nachdem ich übrigens gelesen habe (das geile PhonoPre Board von Reinhard) wie empfindlich ein PhonoPre ist
Das stimmt nicht. Das Board von Reinhard ist ziemlich gutmütig, wenn man keine groben Fehler beim Aufbau macht. Meins läuft total ungeschirmt in 3 cm Entfernung vom Netztrafo brummfrei.
Verfasst: So 17. Sep 2006, 19:53
von carawu
Moin,
die Hochvoltregelung kann entweder mittels eines Reglers je Röhre erfolgen (Luxusversion) oder wie bei Allan Wright gesehen mit einem Regler für alle Röhren.
Für die Heizung folgende Anregung:
http://www.dddac.de/at05.htm
Der LM317 sollte durch den besseren und stärkeren LM 1085 IT5,0 (
www.Reichelt.de 1,25Eu) ersetzt werden. 2 bis 3 Dioden zwischen Masse und Adjust-Pin und die Spannung stimmt.
LG Carsten
Verfasst: So 17. Sep 2006, 20:04
von hbhifi
Hi Carsten!
Das mit dem LM1085 ist ne gute Idee, den kannte ich noch gar nicht. Ich hätte treudoof LM317 genommen

. Prima, dann reicht auch ein Regler sicher.
Von wegen Hochspannungsregler: Mit Allen stehe ich in Kontakt (er hat da so ein paar Ideen zu meinem AQvox-Netzteil

). Er selbst verbaut mittlerweile übrigens einen anderen Regler als die von ihm in seinem Buch propagierte CCS/SR-Lösung. Sowas wäre IMHO auch die Grenze dessen, was man hier an Aufwand treiben sollte. Mit persönlich würde bei diesem Projekt eigentlich ein Längsregler reichen, der hier gefällt mir erst mal ganz gut:
[IMG:106:165]http://img236.imageshack.us/img236/5969 ... ap7.th.gif[/img]
Ich hab's aber noch nicht bis ins Detail geblickt.
Verfasst: So 17. Sep 2006, 20:15
von carawu
Moin Holger,
tja, wenze mir nicht hättest....
Die LM108x Serie ist quasi die Low-Cost Version der LT108x Modelle.
Geiz ist geil, Geist ist geiler....
Der HV-Regler ist eine der vielen Versionen des Maida-Regulators (Application Note bei ti.com), vergleiche Allan´s Preampcookbook 1. Auflage wie auch Morgan Jones.
LG Carsten
Verfasst: So 17. Sep 2006, 20:34
von hbhifi
Maida-Regulators (Application Note bei ti.com)
Du Schlingel - das war Absicht

. Sagen wir National - thx anyway:
http://www.national.com/an/LB/LB-47.pdf#page=1
Verfasst: Mo 18. Sep 2006, 09:52
von audiosix
Hallo,
ich glaube es hat sich noch niemand richtig mit dem Aikido Verstärker beschäftigt. Durch den Spannungsteiler in der Ausgangsstufe werden
Reststörspannungen der Betriebsspannung gegenphasig eingespeist.
Durch diese intelligente Maßnahme kann das Netzteil sehr einfach sein,
da muß man nichts regeln.
Der zweite Aspekt ist der Klangcharakter. Vergleicht mal ein und dieselbe
Röhrenschaltung mit geregeltem Netzteil und ungeregeltem Netzteil.
Bin gespannt auf Euren Kommentar.
Reinhard
Verfasst: Mo 18. Sep 2006, 13:16
von hbhifi
ich glaube es hat sich noch niemand richtig mit dem Aikido Verstärker beschäftigt
Och - so würde ich das nicht sagen...
Durch diese intelligente Maßnahme kann das Netzteil sehr einfach sein, da muß man nichts regeln
Ich sehe eine B+-Regelung als Option, nicht als Pflicht. Außerdem habe ich dabei die absolute Konstanz der Spannung nicht oben auf der Liste, sondern eher ihre Einstellbarkeit, um unterschiedlichen Röhren und Trafos gerecht zu werden.
Verfasst: Mo 18. Sep 2006, 13:25
von tomwip
hbhifi hat geschrieben:Ich sehe eine B+-Regelung als Option, nicht als Pflicht. Außerdem habe ich dabei die absolute Konstanz der Spannung nicht oben auf der Liste, sondern eher ihre Einstellbarkeit, um unterschiedlichen Röhren und Trafos gerecht zu werden.
Gar nicht so übel, der Gedanke. Das schafft Luft, weil am Ende sowieso wieder der Glaubens-Röhren-Krieg ausbricht. Das habe ich ja im Dynavox-Tuning-Thread erlebt. Somit ist diese Option offen und jeder kann da rein tun, wo er meint es die vermeintlich Besserer ist.
grüße!
Verfasst: Mo 18. Sep 2006, 15:44
von carawu
Moin,
hbhifi hat geschrieben:Ich sehe eine B+-Regelung als Option, nicht als Pflicht. Außerdem habe ich dabei die absolute Konstanz der Spannung nicht oben auf der Liste, sondern eher ihre Einstellbarkeit, um unterschiedlichen Röhren und Trafos gerecht zu werden.
So isses...und dann steht noch die Gomes-Alternativschaltung im Raum, mit deutlich weniger PSRR.
audiosix hat geschrieben:Der zweite Aspekt ist der Klangcharakter. Vergleicht mal ein und dieselbe Röhrenschaltung mit geregeltem Netzteil und ungeregeltem Netzteil.
Reinhard, du pöhser Pursche, verrat doch nicht gleich alles....natürlich ist eine RC-Siebkette ab 120dB je Röhre vorzuziehen....aber wer von den Anwesenden kann dies berechnen?
Wäre evtl. mal eine Sache für einen pragmatisch orientierten Grundsatzartikel.
LG Carsten