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Separate Netzleitung für die Anlage?
Verfasst: Di 18. Apr 2006, 21:39
von chrissy
Hallo Leute,
ich werde demnächst mein Wohnzimmer renovieren und denke darüber nach, die Anlage separat mit einer Stromleitung zu versorgen und die dann auch noch separat mit einem Klangmodul abzusichern. Als Kabel dachte ich an das Eupen VMVB in 3x2.5mm² siehe
(
http://www.eupen.com/cable/emc/emc07.html ) . Hat jemand Erfahrungen mit separater Netzversorgung oder mit den Eupen Kabeln und kann die mal posten?
Gruss
Christian
Verfasst: Di 18. Apr 2006, 21:48
von Erzkanzler
Hallo Christian,
isoliertes starres Kabel...... Klasse
Eine getrennt Zuleitung ist absolut empfehlenswert. Zumal in der typischen Hausverdrahtung maximal 1,5mm² verarbeitet ist.
Steht bei mir jetzt auch an. Aber ich kann auch gut reden, sind bei mir nur 1,5m vom Sicherungskasten durch die rückwärtige Rigipswand.
Grüße
Martin
Verfasst: Di 18. Apr 2006, 23:54
von jogi
Hallo Christian,
ich habe einige Eupens in der Anlage und finde, sie haben ein super Preis/leistungs-Verhältnis. TMR nimmt die gleichen Kabel und nimmt dann 5-10 mal soviel Geld wie ein Eigenbau kostet, und die wurden in der Image Hifi super getestet.
Bei mir war die Veränderung vor allem im Grundtonbereich, der viel voller klang, und die Dynamik wurde auch um einiges besser als mit Lapp-Kabeln.
Für die 10 Euro/Meter auf jeden Fall ein Versuch wert
Grüsse,
Jürgen.
Verfasst: Mi 19. Apr 2006, 00:10
von chrissy
Hallo,
Danke für das Feedback, es ist ja noch schlimmer mit den Preisen, die andere für die Kabel verlangen, das VMVB kostet in der 100 m Rolle 355,74 EUR bei PSO in Belgien. Das GNLM, also die Litze, kostet 646,14 EUR. Vielleicht wäre das auch eine Sammelbestellung wert. Ich brauche auf jeden Fall nur ca. 30-40 m VMVB. Der Rest wäre dann frei. Wer Interesse hat kann sich ja melden.
Gruss
Christian
Verfasst: Mi 19. Apr 2006, 10:26
von ManfredK2
@chrissy
Vergiss nicht, den Weg vom Kraftwerk zu Deiner Wohnung auch neu zu verkabeln

Eupen-Kabel
Verfasst: Mi 19. Apr 2006, 14:11
von Analog_Tom
Hallo,
ich habe Eupen-Kabel(ein blaues mit Kaltgerätestecker als Verbindung von meiner Netzleiste(Sun-Leiste) zu den Komponennten im Einsatz.
Ich bin seinerzeits durch eine Vorführung bei einem Händler in Trier darauf aufmerksam geworden.
Ich habe mit eigenen Augen gesehen, daß während der Vorführung nichts weiter verändert wurde außer dem Netzkabel, also keine faulen Tricks!
Der Unterschied zu dem original Netzkabel war derart dramatisch, daß ich sofort dieses Kabel bei meiner Anlage eingesetzt habe und dies bis heute auch noch tue und das Thema damit für mich als beendet betrachte!
Viele Grüße
Tom
Verfasst: Mi 19. Apr 2006, 15:29
von Thargor
Ich hör schon wieder die Voodoo-Trommeln....
Ich hab vom Sicherungskasten eine separate Leitung in 2,5qmm (nromales Baumarktkabel) zu den Steckdosen (hms) der Hifi-Anlage. Diese Leitung hat auch eine eigene Sicherung. Rechts daneben gibt es noch eine normale Dose und ich bilde mir ein, einen Unterschied zu hören, wenn ich die Anlage umstöpsel.

Kann aber auch nur Psychoakkustik sein.
Für den aufgerufenen Preis eine Pillepalle Lösung wenn ich bedenke, was sonst so in die Anlage investiert wurde. Die Geräte sind mit tmr und Lapp verkabelt. An die teuren Geräte lasse ich auch doch keine Beipack-Klingeldrähte (weil.... Sch***optik!).
Beruhigt das Gewissen.... und angeben kannst Du auch. Praktischer Nebeneffekt: Im Urlaub ist die Hifi Anlage mit einem Griff in den Sicherungskasten stromlos...).
Verkabelte Grüße.
Verfasst: Mi 25. Okt 2006, 14:09
von frido_
Hallo
Separate Netzzuleitung kann ich auch nur empfehlen.
Es gibt genügend Gründe dafür.
Was genau wieviel bringt kann ich schwer sagen.
Diese Kombination aus vielen Kleinigkeiten hat bei mir zu einem sauberen Klang geführt.
Bei mir habe ich ein Klangmodul (gold) im Sicherungskasten dann ein 3X2,5mm² Lapp (abgeschirmt) Kabel zu einer HMS-Doppelsteckdose. In dieser steckt dann die HMS-Leiste. Gerätenetzleitungen mit Oyiade(gold).
Abschirmungen habe ich immer Anfangsseitig aufgelegt.
Die HMS-Wandsteckdose werde ich noch austauschen gegen eine mit goldenen Kontakten.
Gold ist sehr korrosionsbeständig. Darum bevorzuge ich ihn.
Und wenn man dann noch nickelfrei vergoldet....
wie z.B.: beim Oyiade....
siehe unten
Habe noch ne Netzleiste im Bau:
[IMG:340:255]http://img165.imageshack.us/img165/2130 ... 78aja6.jpg[/img]
denn Filterungen in der HMS-Leiste gut und schön aber wie siehts dann beim Klang aus?
Vielleicht lege ich auch noch ne separate Leitung von Verteilung zu digitalen Quellen.
Kann mir dadurch einen Filter sparen den man sonst z.B.: in die Gerätenetzleitung des CDP schaltet um die selbsterzeugten HF-Störungen rückwärts auf den Rest der Anlage ausschaltet.
Und so weiter und so weiter......
Bis denne
Frido
Verfasst: Fr 27. Okt 2006, 23:12
von oswald
2,5mm²....watt is denn dütt
bei mir wird über 6 x 4,5 mm², direkt vom hausanschluss schraubgold abgesichert (angst) in die eben so fett, sternförmig handverdrahteten verteilerleiste, kreuzverschaltet geliefert.
gefiltert wo nötig und mit eigenem erdspiess für die masse versehen
fragen ?
oswald
Verfasst: Fr 27. Okt 2006, 23:20
von waterl00
und ich dachte immer, ich bin bekloppt.
Sorry, couldn't resist und nicht bös' nehmen

Verfasst: Fr 27. Okt 2006, 23:37
von oswald
waterl00 hat geschrieben:und ich dachte immer, ich bin bekloppt.
iskorrekt
ps. aber du bist nicht allein

Verfasst: Sa 28. Okt 2006, 15:19
von frido_
Hallo Oswald
fragen ?
Yes.
6 x 4,5 mm².......?
Kreuzverschaltet...............HÄÄÄÄH?
und ich dachte immer, ich bin bekloppt.
sind wir nicht alle ein bißchen Bluna
Nodda
Frido
Verfasst: So 29. Okt 2006, 10:36
von oswald
frido_ hat geschrieben:Hallo Oswald
6 x 4,5 mm².......?
Kreuzverschaltet...............HÄÄÄÄH?
Frido
wie du lachst
leitung = 10 x 1,5 mm² = 3 x 4,5 mm² + einen im sinn
genau, zwei stück davon, weil zwei anschlussleisten
naja, kreuzverschaltet erklärt sich dann von selbst

swald
Verfasst: So 29. Okt 2006, 11:34
von frido_
Hallo Oswald
Oswald hat geschrieben:wie du lachst
Nein nicht wirklich
Oswald hat geschrieben:einen im sinn
Es gibt auch 9X 1,5mm²
Oswald hat geschrieben:genau, zwei stück davon, weil zwei anschlussleisten
Aus welchem Grund hast du 2 Leisten?
Auch wegen trennen der digitalen und analogen Quellen?
Oswald hat geschrieben:naja, kreuzverschaltet erklärt sich dann von selbst
Jawoll......Macht Sinn.
Sternförmigverdrahtet......ich weiß was du damit meinst....hab da auch schon drangedacht.
Nach längerem Überlegen kam ich auf den Gedanken das die Brücken, bei einer normalverdrahteten Leiste,
doch auch einen gewissen Sternpunkt darstellen. Nur mit dem einzigsten Unterschied das dieser Punkt nicht wirklich ein Punkt sondern eine kleine Strecke ist.
Aber macht das bei dieser Geschwindigkeit der Elektronenbewegung viel aus?
Ich glaube nicht.
Ist nur meine Theorie.
Was und wie denkst du darüber?
Schönen Sonntag noch
Gruß Frido
Verfasst: Mi 1. Nov 2006, 18:24
von oswald
h friedo,
dann will ich unser zwiegespräch mal weiterführen.
zwei leisten benutze ich weil die sternverdrahtung mit den dicken querschnitten viel platz braucht.
die messingschienen der industrieleisten habe ich ja rausgeschmissen.
digital hängt bei mir, wie alle kleinen stromverbraucher, an filtern der fa. westfalia.
oswald
Verfasst: Mi 1. Nov 2006, 19:07
von Aero
Hallo allerseits,
zum Thema Stromverteilung hatte ich vor einiger Zeit ein denkwürdiges Erlebnis. Vorab: Ich hatte mich bis zu diesem Zeitpunkt mit diesem Thema nicht auseinandergesetzt.
Um es kurz zu machen. Ich war gerade bei einem Hifi-Händler, als gleichzeitig ein Bekannter von diesem zugegen war, um eine neue, von ihm gebaute Netzleiste auszuprobieren. Die an der Anlage vorhandene Netzleiste war vom gleichen Erbauer. Die Netzleisten waren intern sternförmig verdrahtet.
Wir hörten also erst über die schon angeschlossene Leiste und tauschten diese dann durch die neue aus. Ich traute meinen Ohren nicht. Über die erste Leiste klang die Stimme der Sängerin irgendwie wie gepresst. Das war mit der neuen Leiste wie weggeblasen. Die räumliche Darstellung war plötzlich um einiges besser.
Da die aufgerufenen Preise für diese Leisten nicht meinem Budget entsprachen, habe ich mir eine Popp Powerline Professional besorgt, welche meine Baumarktleisten ersetzt hat.
Mit dieser Netzleiste konnte ich bei mir einen druckvolleren Baß feststellen.
Erklären kann ich mir das nicht, ist mir aber mittlerweile auch egal. Hauptsache es funktioniert.
P.S. Ausgephast war meine Anlage vorher schon.
Gruß,
Volker
Verfasst: Mi 1. Nov 2006, 19:15
von frido_
Nabend Oswald
Finde so Gespräche für mich sehr lehrreich.
Ich sag immer: warum soll man das Wagenrad ein
zweites mal erfinden.
Zwiegespräch....es können sich gerne auch andere daran beteiligen.
oswald hat geschrieben:...weil die sternverdrahtung mit den dicken querschnitten viel platz braucht.
Von der
mechanischen Seite her ist es so besser wie du es gemacht hast das du sternförmig verdrahtest.
Sonst müßte man ja
2 dicke Adern in eine Schraubklemme zwingen.
Hatte schon mal daran gedacht ne Kupferschiene mit dickerem Querschnitt zu fräsen und feilen.
oswald hat geschrieben:.....die messingschienen der industrieleisten habe ich ja rausgeschmissen
....ja da wäre mir auch Kupfer lieber.
Zu dem Thema "Sternverdrahtung"....jetzt elektrisch gesehen....denke ich aber immer noch das es keinen Unterschied macht zur Schiene.
Ich hab nur nicht ganz mitbekommen:
Hast du 2 getrennte Zuleitungen von der UV?
Wenn ja...von verschiedenen Phasen?
Das wäre für mich interessant zu wissen ob man dann noch unbedingt einen Filter für digitale Quellen brauch.
Meine Theorie: Analoge und digitale Quellen von unterschiedlichen Phasen speisen. Weil die sich dann nicht mehr gegenseitig stören können.
Damit fällt wieder ein Filter weg.
Das Wort Filter hat bei mir im Hörgenuß einen Nachgeschmack.
Gruß Frido
Verfasst: Mi 1. Nov 2006, 19:22
von frido_
Hallo Volker
Volker hat geschrieben:Wir hörten also erst über die schon angeschlossene Leiste und tauschten diese dann durch die neue aus.
Worin bestand in den Netzleisten der Unterschied?
sternförmigverdrahtet waren sie ja beide
Gruß Frido
Verfasst: Do 2. Nov 2006, 17:16
von Aero
Hallo Frido,
frido_ hat geschrieben:Hallo Volker
Volker hat geschrieben:Wir hörten also erst über die schon angeschlossene Leiste und tauschten diese dann durch die neue aus.
Worin bestand in den Netzleisten der Unterschied?
sternförmigverdrahtet waren sie ja beide
Gruß Frido
die Unterschiede bestanden in:
a) anderes Netzkabel
b) anderer Netzstecker
c) andere Verbindungselemente innerhalb der Leiste
Frag mich aber jetzt nicht nach Fabrikaten. Die weiß ich nicht mehr. Nur, daß der Netzstecker sündhaft teuer war.
Gruß,
Volker
Verfasst: Do 2. Nov 2006, 18:13
von frido_
Hallo Volker
Danke dir für die Antwort.
Volker hat geschrieben:a) anderes Netzkabel
b) anderer Netzstecker
c) andere Verbindungselemente innerhalb der Leiste
Ja das sind Dinge die meiner Meinung nach realistisch was bringen können.
Volker hat geschrieben:Nur, daß der Netzstecker sündhaft teuer war
Hatte er ein rotes Plastikgehäuse?
Gruß Frido