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Shuguang SG-845B

Verfasst: Sa 6. Okt 2007, 13:03
von vintage64
Moin !

Ihr habt richtig gelesen:
Shuguang höchstselbst kümmert sich jetzt um eine adäquate Behausung für ihre bekannten 845B Röhren ! :mrgreen: :D

[IMG:600:400]http://img258.imageshack.us/img258/2021 ... setew0.jpg[/img]

Die 300B als Treiber und ne 6SL7 als Eingangsröhre. Sehr hübsch, wie ich finde ! Preis ?

Hat die vielleicht schon jemand ? Weiß wer was ? :OK:

Viele Grüße,
vintage

Verfasst: Sa 6. Okt 2007, 17:29
von ]eep
Schon gesehen. Warscheinlich von Jolida produciert, oder gleiche Werkstatt. Die anderen sehen von innen genau wie Jolida aus, modulair aufgebaut, und sogar Typenbezeichnungen sind manchmal gleich. ZB. der CD-spieler JD100 und der SG502B Verstärker. Die sehen auch gleich aus wie die von Doge. Man könnte schlechter anfangen.

Tim hat auch schon Foto's der 502 Innenseite sehen lassen.

Verfasst: Sa 6. Okt 2007, 20:52
von SDJungle
Naja, den pofeligen Netzschalter aus Plastik finde ich allerdings überdenkenswert... :roll:

Verfasst: Sa 6. Okt 2007, 21:12
von Sufrimiento
SDJungle hat geschrieben:Naja, den pofeligen Netzschalter aus Plastik finde ich allerdings überdenkenswert... :roll:
Jo stimmt.
Gibt es solche Schalter nicht in Hochwertig? Die Plastikschalter sieht man bei den teuren Linn LP12 auch oder sogar bei McIntosh.. Versteh ich nicht..

Gruss vom Den

Verfasst: Sa 6. Okt 2007, 21:14
von vintage64
Stimmt allerdings. Der Power-Schalter meines Yarland z.B. gefällt mir - auch in der praktischen Anwendung - wesentlich besser.

Hab' gerade mal wieder geguckt. Die Firma DARED ist ja auch nicht zu verachten. Die Mono-Blöcke kosten allerdings (beim österr. Importeur)
ca. 4.500 EUR ... :lips:

Ich seh' schon: wenn schon Mono-Blöcke, dann kostet Qualität eben ...

Bleibe erstmal bei meinem FV-66S. Spitzen-Klang (allerdings gemodded und ein TKD-Poti sowie schnellere Dioden kommen noch rein ... ) für nen paar hundert Schlappen ... :wink:

Gruß,
vintage

Verfasst: Mo 8. Okt 2007, 19:52
von audio_virus
Hi,

weiß irgendjemand was über die Preise?

Gruß

Verfasst: Sa 20. Okt 2007, 15:51
von vintage64
Moin,

hab' gerade entdeckt, daß es auch 845 Mono-Endstufen von "Thöress Ton Wiedergabe Systeme" gibt ! :shock: :OK:
Preis pro Paar: 5.300 EUR.

Na denn mal fleißig gespart. Ich weiß jetzt, was ich zu tun habe.
(Vorausgesetzt, ich bekomm' die eines schönen Tages wirklich in 'granitgrau' :lips: :wink:)

hier
[IMG:598:396]http://img98.imageshack.us/img98/2778/t ... setcy7.jpg[/img]


Viele Grüße,
vintage

Verfasst: Sa 20. Okt 2007, 16:36
von GlowingTube
vintage64 hat geschrieben:Moin,

hab' gerade entdeckt, daß es auch 845 Mono-Endstufen von "Thöress Ton Wiedergabe Systeme" gibt ! :shock: :OK:
Preis pro Paar: 5.300 EUR.
Heißt "entdeckt" = "gehört" oder "gesehen"?

LG
Rainer

Verfasst: Sa 20. Okt 2007, 17:06
von vintage64
Moin,

leider nur "gesehen" bislang. EL84 als Treiber, mmhh ... interessant.
Klanglich aber bestimmt über jeden Zweifel erhaben. :D

Viele Grüße,
Henning

Verfasst: Sa 20. Okt 2007, 20:35
von Erzkanzler
vintage64 hat geschrieben: Klanglich aber bestimmt über jeden Zweifel erhaben. :D
In der Tat Henning.
Das werden wohl auch meine nächsten Amps werden.

Grüße
Martin

Verfasst: Sa 20. Okt 2007, 20:45
von GlowingTube
Moin nochmal,

das denke ich natürlich auch, daß die Dinger über jeden Zweifel erhaben sind. Dennoch muß es zur Kette und zum Hörgeschmack passen.

Was mein Kumpel da manchmal für Equipment stehen hat, würde ich als ziemlich "gehoben" ansehen... preislich gesehen... aber kaufen täte ich mir vieles davon nicht unbedingt - auch wenn ich die Preise mal ausklammern würde.

Ist halt auch Geschmackssache. :drink:

LG
Rainer

Verfasst: Sa 20. Okt 2007, 21:20
von vintage64
Moin,

die Besonderheit bei Thöress scheint mir darin zu bestehen, daß die Geräte nicht nur "old fashioned" aussehen.
Die Techniken, die Thöress verwendet, sind es eben auch.
Nachteil: extrem aufwendig und kostspielig.
Wenn ich aber alles mit Lötstützpunkten handverdrahte, meine Trafos und AÜs selbst wickle und durchweg (im Netzteil) Ölpapier-Caps hoher Qualität verwende,
dann muß zwangsläufig klanglich etwas wunderbares dabei rauskommen, denke ich.
Nur eine schlechte Schaltung könnte diesen Effekt (vielleicht) gefährden. Aber Thöress scheint zu wissen, was er tut.
EL84 als Treiber, mal was anderes als die üblichen Verdächtigen (6SN7, 2A3 oder 300B).

Seine Phono MM (mit externem NT) klingt jedenfalls (mit NOS Röhren) ganz wunderbar.
Also ne 845 SE vom deutschen Manufacteur (Maestro), da muß man einfach zuschlagen ... ! :wink: :D

Martin, klasse ! Wenn Du sie zeitlich vor mir erwirbst, freu' ich mich schon auf Bericht ... :OK:

Viele Grüße,
Henning

P.S.: Ich philosophier' hier schon wieder über Monos, wo doch mein FV-66S so geniales leistet !
Im Moment weiß' ich ehrlich nicht, wie Thöress das toppen will, bin aber sicher, er wird ... ! :lips:

Verfasst: Sa 20. Okt 2007, 23:34
von Thargor
Moin!

Nicht das hier ein falscher Eindruck entsteht: Thöress pfeift auf esoterische Bauteile. Natürlich sind die ÜT handgewickelt, aber ansonsten weiss er scheinbar, was er tut. Und da ist wenig Platz für Kabelklang oder Kondensatortausch.

Die Endstufen finde ich auch sehr nett, leider absolut jenseits meines Budgets.... :mrgreen:

Viele Grüße!

Verfasst: So 21. Okt 2007, 08:14
von vintage64
Moin,

Thargor hat geschrieben:
... Thöress pfeift auf esoterische Bauteile ...
stimmt sicherlich, aber er differenziert fein bei den eingesetzten Bauteilen.
Wenn ich mir den Aufbau Deines Phono MM anschaue, dann werden z.B. an Stellen in der Schaltung, die Auswirkung auf den Klang haben,
keine Filmwiderstände sondern die kostpieligeren Kohlepresswiderstände eingesetzt. :D
Dort hingegen, wo's nach Meinung des Maestros nicht drauf ankommt, tauchen dann die Filmwiderstände auf.

Teilweise haben übrigens die Chinesen diese differenzierte Betrachtung auch umgesetzt,
wenn auch nicht in dieser bewundernswerten Konsequenz, z.B. im MC-7R. 8)

Ja, die Enstufen sind schon ne Wucht. Hoffentlich gibt's die auch in hammerschlagsgrau, wenn man ganz brav ist ... :lips: :uw

Viele Grüße !

Verfasst: So 21. Okt 2007, 16:18
von DB
vintage64 hat geschrieben:Moin,

Thargor hat geschrieben:
... Thöress pfeift auf esoterische Bauteile ...
stimmt sicherlich, aber er differenziert fein bei den eingesetzten Bauteilen.
Wenn ich mir den Aufbau Deines Phono MM anschaue, dann werden z.B. an Stellen in der Schaltung, die Auswirkung auf den Klang haben,
keine Filmwiderstände sondern die kostpieligeren Kohlepresswiderstände eingesetzt. :D
Diese Rauschbomben?

MfG

DB

Verfasst: So 21. Okt 2007, 16:21
von Thargor
:mrgreen:

Verfasst: So 21. Okt 2007, 16:31
von GlowingTube
bei manchen Geräten könnte man mehr von den Rauschbomben verbauen damit man die kleinen Makelchen kaschiert :lips:

Verfasst: So 21. Okt 2007, 17:21
von vintage64
Daß die rauschen, war mir neu ! :shock:


[IMG:400:240]http://img139.imageshack.us/img139/3749 ... nenrp4.jpg[/img]

Aber man lernt ja nie aus ... :mrgreen:

Viele Grüße !

Verfasst: Mo 29. Okt 2007, 10:01
von DB
Kohlemassewiderstände sind eigentlich programmierte Störstellen, genauso funktionieren sie. Ich würde eher zu Metallfilmwiderständen greifen, deren Rauschen ist wesentlich geringer, ebenso die Temperaturdrift.

MfG

DB