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Röhrige Vorstufe immer am Strom saugen lassen?
Verfasst: Sa 12. Jan 2008, 13:36
von RG 9 Jünger
Hallo Gemeinde!
Ein Kumpel hat eine Symphonic Line "Erleuchtung" Vorstufe, die nach 2 Tagen am Netz noch was "besser" klingt!
Kann man die die ganze Zeit anlassen oder sollte man sie immer ausschalten?
Sie ist mit sehr vielen ECC 88 bestückt!
Wie sieht es aus mit der Lebensdauer der Röhren?
Verfasst: Sa 12. Jan 2008, 13:58
von GlowingTube
Moin Christian,
die Tuben machen locker 10.000 und mehr Betriebsstunden. Bei zirka 24 Stunden/Tag ist das demnach eine Haltbarkeit von 1,5 und vermutlich mehr Jahren. Allerdings sollte man imho heutzutage etwas über den Energieverbrauch nachdenken. Ich persönlich würde auf den Dauerbetrieb verzichten und das auch aus Sicherheitsgründen. Ich würde mich nicht gut fühlen, wenn meine Tuben den ganzen Tag unbeaufsichtigt vor sich hin glühen.
Just my 2Cent.
LG
Rainer
Verfasst: Sa 12. Jan 2008, 14:01
von RG 9 Jünger
GlowingTube hat geschrieben:Moin Christian,
Allerdings sollte man imho heutzutage etwas über den Energieverbrauch nachdenken. Ich persönlich würde auf den Dauerbetrieb verzichten und das auch aus Sicherheitsgründen. Ich würde mich nicht gut fühlen, wenn meine Tuben den ganzen Tag unbeaufsichtigt vor sich hin glühen.
Just my 2Cent.
LG
Rainer
Hallo Rainer,
genau das denke ich auch!
Verfasst: Sa 12. Jan 2008, 14:49
von Kawabundisch
Hallo ,ich würde das auch so handhaben und das Gerät besteht ja nicht nur aus Langleberöhren.
Gruß Bernd
Verfasst: Sa 12. Jan 2008, 15:50
von xuser
Hallo Christian
Als Alternative schlage ich vor, die Röhren so zu justieren, dass diese schneller warm werden, und dafür auf das ständige Einschalten zu verzichten.
Gruss Beat
Verfasst: Sa 12. Jan 2008, 16:01
von DB
Hallo,
xuser hat geschrieben:Als Alternative schlage ich vor, die Röhren so zu justieren, dass diese schneller warm werden, und dafür auf das ständige Einschalten zu verzichten.
was willst Du denn an Röhren justieren, daß sie schneller warm werden?
MfG
DB
Verfasst: Sa 12. Jan 2008, 16:03
von xuser
Hallo DB
Vielleicht den Bias so einstellen, dass die Heizleistung vergrössert wird?
Gruss Beat
Verfasst: Sa 12. Jan 2008, 16:49
von heijopo
Hallo Beat
Das ist eine VORSTUFE, erklär mir bitte mal den UNSINN den du da
schreibst
Gruß Heinz
Verfasst: Sa 12. Jan 2008, 16:53
von xuser
Hallo Heinz
Es waren ja nur zwei Vorschläge, welche nicht befolgt werden müssen.
Bei meinem Cayin-DAC/Vorverstärker dauert es ca. drei Stunden bis der Deckel auf der einen Hälfte auch nur leicht erwärmt wird.
Gruss Beat
PS. Während den ersten zwei Stunden nach dem Einschalten nimmt m.E. die Klangqualität ständig leicht zu.
Verfasst: Sa 12. Jan 2008, 16:56
von heijopo
Ich will ja nur wissen was du an den E88cc verstellen willst
Gruß Heinzi
Verfasst: Sa 12. Jan 2008, 17:00
von xuser
Hallo Heinz
Effektiv habe ich es nicht abgeklärt, jedoch vermute ich, dass beim SL-Vorverstärker auch der Ruhestrom durch die Bias-Einstellung reguliert werden kann.
Gruss Beat
Verfasst: Sa 12. Jan 2008, 17:04
von heijopo
Hi Beat
Da kann mann aber besser einer Ameise mit Boxhandschuhen in die
Eier kneifen.
Gruß Heinzi
Verfasst: Sa 12. Jan 2008, 17:41
von dht
Hallo Beat
da kommen zwei Dinge zusammen die nichts miteinander zu tun haben.
Der Bias bezeichnet die Einstellung der Gittervorspannung über eine externe Spannung oder einen Festwiderstand oder einer Mischung aus beidem.Sie bestimmt den Arbeitspunkt der Röhre.
Die Heizleistung ist nicht veränderbar ohne die Lebensdauer der Röhre zu verringern. Sie bildet sich bei "E" Röhren aus dem Produkt der im Datenblatt stehenden Spannung und dem entsprechendem Strom. (Bei "P" Röhren umgekehrt!)
Ein Röhrenverstärker braucht, wenn er täglich in Betrieb ist etwa eine halbe Stunde um sein Klangpotential zu entfalten.
Gruß
Carsten
Verfasst: Sa 12. Jan 2008, 18:23
von xuser
Hallo Carsten
Ob die Lebensdauer durch eine vergrösserte Heizleistung bei ca. 2 Stunden Spieldauer/Tag oder durch ständiges Laufenlassen verkürzt wird, könnte m.E. je nach Einstellung ungefähr das gleiche Resultat bewirken.
Gruss Beat
Verfasst: Sa 12. Jan 2008, 19:02
von DB
Nun, Barkhausen beschreibt auch das Phänomen der Rückheizung bzw. die Aufheizung der Katode durch den Katodenstrom. Dieser Effekt konnte tw. so weit getrieben werden, daß die Heizspannung im Betrieb abgeschaltet werden konnte.
Ansonsten läßt sich üblicherweise an Vorstufen nichts einstellen und das ist auch gut so.
Röhrengeräte ohne zwingenden Grund und entsprechende Auslegung (alte Ela-Anlagen, Telefonverstärker usw.) immer angeschaltet zu lassen ist eine ganz schlechte Idee.
MfG
DB
Verfasst: Sa 12. Jan 2008, 20:14
von RG 9 Jünger
Danke für die vielen Antworten!
Ich glaube, ich werde Ihm empfehlen das Dingens auszuschalten!