DIY-Verkabelung eines SME 3009 S2 Impr.
Verfasst: So 6. Apr 2008, 18:47
Nachdem ich vor 2 Wochen meinen Rega RB 300 Arm neu verkabelt habe und vom Ergebnis so angenehm überrascht war, hatte ich heute die wahnsinnige Idee durch das Tal der Tränen ein zweites Mal zu gehen. Tal der Tränen aus dem Grund, weil ich die Verdrahtung meines Tonarms mit 0,05er lackiertem Kupferdraht durchführen wollte.
Damit keiner auf die Idee kommt das auch zu machen, habe ich heute ein paar Fotos geschossen die die Arbeitsschritte dokumentieren sollen.
Erst mal das positive bei der Aktion, es kostet nichts und klingt gut!
Bei C..... habe ich folgendes Material gekauft:
Flexible Kunstoffhüllen in der die Innenverkabelung laufen soll und welches die Zugentlastung übernimmt, um die Kunstoffhülle ist ein Drahtgeflecht, so ist alles ganz doll geschirmt. Als zweiten Artikel habe ich noch Gewebeschlauch besorgt – klar, es soll nicht nur highendig klingen, sondern auch aussehen - ihr wisst was ich meine.
Um 12:15 hatte ich alles Material zusammen, es konnte los gehen. Der erste Arbeitsschritt ist das Herstellen der Monoleitungen, den Isolierten Kupferdraht habe ich aus dem nicht mehr benötigtem Epiliergerät meiner Freundin, Steckernetzteil aufgeschraubt, Trafo raus genommen, das Blechpaket zerlegt und zack hatte ich di Primärwicklung in der Hand.
[img:600:450]http://www.jansondev.de/bilder/verdrahtung/Bild1.JPG[/img]
Ich habe so ca. 8 Meter abgewickelt, die Enden zusammengeknotet, in meine Bohrmaschine einen Deckenhaken eingespannt, ein Ende der Schlaufe um die Türklinke gehängt und das andere Ende an der Bohrmaschine eingehängt und die zwei Drähte ordentlich verdrillt.
[img:600:450]http://www.jansondev.de/bilder/verdrahtung/Bild2.JPG[/img]Hier einmal die Monostrippe im Vergleich zu einem Kugelschreiber
[img:600:450]http://www.jansondev.de/bilder/verdrahtung/Bild3.JPG[/img]Hier einmal ein Vergleich zur v.d.Hul Verkabelung
Ich habe dann den verdrillten Draht doppelt genommen (Stereo) und an einem Ende abgeschnitten – ich hatte jetzt 4 Drahtenden, welche ich in den Tonarm einziehen konnte. Der SME war schnell zerlegt, zum verdrahten gibt es wenig bessere Tonarme, es ist wirklich einfach. Der Tonarm war vorher vom Bajonett bis zu den Chinchterminals mit v.d.Hul 150er Innenverkabelung verkabelt. Ich wollte jetzt vom Bajonett bis zur Phonovorstufe durch verkabeln. Die 4 Drähte habe ich mit einem 0,75er Draht durch das Tonarmrohr gezogen und am Bajonett verlötet, hier ist wichtig zu kontrollieren, dass die einzelnen Kontaktpinne nach dem löten noch federn!
[img:600:450]http://www.jansondev.de/bilder/verdrahtung/Bild4.JPG[/img]
Die vier Drähte mussten jetzt noch durch das Horizontallager gezogen werden und das Tonarmrohr wieder montiert. Da ich das Andere Ende der Kupferdrähte noch nicht aufgeschnitten hatte, konnte ich am Bajonett noch einmal die Verlötung auf Durchgang prüfen.
Im nächsten Schritt habe ich dann eine Zugentlastung an der Tonarmbasis gebaut. Zwei der Kunstoffhüllen habe ich in den Gewebeschlauch gepackt und einen Abschluss mit Schrumpfschlauch gebastelt. In die beiden hüllen habe ich dann jeweils eine Monostrippe gezogen und alles zusammen in der Zugentlastung eingeklemmt.
[img:600:450]http://www.jansondev.de/bilder/verdrahtung/Bild5.JPG[/img]
Da mir vor Weihnachten eine Oelbach Chinchstrippe kaputt ging hatte ich noch zwei Stecker übrig, erst habe ich den Lack vom Kupferdraht entfernt und dann habe ich mir die Richtigen Strippen raus gesucht und mit dem Chinchstecker verlötet, über die Zugentlastung kann man die Kupferhülle wunderbar einklemmen – so verhindert man langfristig ein Abreissen der dünnen Drähte.
[img:600:450]http://www.jansondev.de/bilder/verdrahtung/Bild6.JPG[/img]
Der Tonarm musste nur noch montiert, justiert und angeschlossen werden und schon konnte ich die ersten Platten mit der neuen Verkabelung hören.
[img:600:450]http://www.jansondev.de/bilder/verdrahtung/Bild7.JPG[/img]
Damit keiner auf die Idee kommt das auch zu machen, habe ich heute ein paar Fotos geschossen die die Arbeitsschritte dokumentieren sollen.
Erst mal das positive bei der Aktion, es kostet nichts und klingt gut!
Bei C..... habe ich folgendes Material gekauft:
Flexible Kunstoffhüllen in der die Innenverkabelung laufen soll und welches die Zugentlastung übernimmt, um die Kunstoffhülle ist ein Drahtgeflecht, so ist alles ganz doll geschirmt. Als zweiten Artikel habe ich noch Gewebeschlauch besorgt – klar, es soll nicht nur highendig klingen, sondern auch aussehen - ihr wisst was ich meine.
Um 12:15 hatte ich alles Material zusammen, es konnte los gehen. Der erste Arbeitsschritt ist das Herstellen der Monoleitungen, den Isolierten Kupferdraht habe ich aus dem nicht mehr benötigtem Epiliergerät meiner Freundin, Steckernetzteil aufgeschraubt, Trafo raus genommen, das Blechpaket zerlegt und zack hatte ich di Primärwicklung in der Hand.
[img:600:450]http://www.jansondev.de/bilder/verdrahtung/Bild1.JPG[/img]
Ich habe so ca. 8 Meter abgewickelt, die Enden zusammengeknotet, in meine Bohrmaschine einen Deckenhaken eingespannt, ein Ende der Schlaufe um die Türklinke gehängt und das andere Ende an der Bohrmaschine eingehängt und die zwei Drähte ordentlich verdrillt.
[img:600:450]http://www.jansondev.de/bilder/verdrahtung/Bild2.JPG[/img]Hier einmal die Monostrippe im Vergleich zu einem Kugelschreiber
[img:600:450]http://www.jansondev.de/bilder/verdrahtung/Bild3.JPG[/img]Hier einmal ein Vergleich zur v.d.Hul Verkabelung
Ich habe dann den verdrillten Draht doppelt genommen (Stereo) und an einem Ende abgeschnitten – ich hatte jetzt 4 Drahtenden, welche ich in den Tonarm einziehen konnte. Der SME war schnell zerlegt, zum verdrahten gibt es wenig bessere Tonarme, es ist wirklich einfach. Der Tonarm war vorher vom Bajonett bis zu den Chinchterminals mit v.d.Hul 150er Innenverkabelung verkabelt. Ich wollte jetzt vom Bajonett bis zur Phonovorstufe durch verkabeln. Die 4 Drähte habe ich mit einem 0,75er Draht durch das Tonarmrohr gezogen und am Bajonett verlötet, hier ist wichtig zu kontrollieren, dass die einzelnen Kontaktpinne nach dem löten noch federn!
[img:600:450]http://www.jansondev.de/bilder/verdrahtung/Bild4.JPG[/img]
Die vier Drähte mussten jetzt noch durch das Horizontallager gezogen werden und das Tonarmrohr wieder montiert. Da ich das Andere Ende der Kupferdrähte noch nicht aufgeschnitten hatte, konnte ich am Bajonett noch einmal die Verlötung auf Durchgang prüfen.
Im nächsten Schritt habe ich dann eine Zugentlastung an der Tonarmbasis gebaut. Zwei der Kunstoffhüllen habe ich in den Gewebeschlauch gepackt und einen Abschluss mit Schrumpfschlauch gebastelt. In die beiden hüllen habe ich dann jeweils eine Monostrippe gezogen und alles zusammen in der Zugentlastung eingeklemmt.
[img:600:450]http://www.jansondev.de/bilder/verdrahtung/Bild5.JPG[/img]
Da mir vor Weihnachten eine Oelbach Chinchstrippe kaputt ging hatte ich noch zwei Stecker übrig, erst habe ich den Lack vom Kupferdraht entfernt und dann habe ich mir die Richtigen Strippen raus gesucht und mit dem Chinchstecker verlötet, über die Zugentlastung kann man die Kupferhülle wunderbar einklemmen – so verhindert man langfristig ein Abreissen der dünnen Drähte.
[img:600:450]http://www.jansondev.de/bilder/verdrahtung/Bild6.JPG[/img]
Der Tonarm musste nur noch montiert, justiert und angeschlossen werden und schon konnte ich die ersten Platten mit der neuen Verkabelung hören.
[img:600:450]http://www.jansondev.de/bilder/verdrahtung/Bild7.JPG[/img]