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Eintakt / Gegentakt

Verfasst: Di 26. Apr 2005, 21:19
von Gotenkoenig
Und mir liegt noch etwas am Herzen.
Ich bin immer noch auf der Suche bin nach einem Schwachbrünstigen Tubeamp für mein Oris Horn. Noch sammle ich Infos und gehört habe ich nur den Cayrin A-300B, der mir aber sehr zugesagt hat (vom Klangeindruck. Was ich bisher festgestellt habe das die Eintaktfraktion über die Gegentakter die Nase rümpfen "klingt irgendwie verpfuscht" und die Gegentakter sprechen den Eintaktamps jedliche Dynamik ab.

Was wäre für mich das beste wenn man alle Arten der Rockmusik möglichst Räumlich und Dynamisch hören möchte.
Wiegesagt der Cayin kam dem schon sehr nahe.

Wer kennt sich denn in beiden Lagern aus?

Gruß aus Nordhessen
Teja

Verfasst: Di 26. Apr 2005, 22:37
von 2285b
Hallo Teja,
Was ich bisher festgestellt habe das die Eintaktfraktion über die Gegentakter die Nase rümpfen "klingt irgendwie verpfuscht" und die Gegentakter sprechen den Eintaktamps jedliche Dynamik ab.
das kann ich eigentlich so nicht bestätigen, wer sollte das geschrieben haben? Hier gibt es kein Lagerdenken, auch nicht gegen Transen.

Wie dem auch sei, ich kann Dir nur aus meiner- sehr kurzen- Erfahrung berichten. PP war bei mir (!) eher zupackend, dynamisch, auch schöner Raum. SET(habe z.Zt. 300B) ist feinstaufgelöst, 3D-Raum, wahnsinnig gute Stimmen und Stimmung. Es ist sehr schwer zu beschreiben, am besten leihst Du Dir mal einen SET-Amp aus. Beide Konzepte haben ihre Vorzüge, zumal der Rest der Kette auch noch ein Wörtchen mitzureden hat.

Gruß
Axel

Verfasst: Mi 27. Apr 2005, 11:45
von Tubes
Genau, Axel. :OK:

Außerdem hat es wenig Sinn, die beiden Betriebsarten mit schwachbrüstigen Lautsprechern zu vergleichen. Ointakter haben relativ wenig Loistung (Ausnahmen bestätigen die Regel, wie die großen Sendetrioden) und müssen, ich betone müssen mit geeigneten LS gehört werden, sonst bleiben Dynamik, Basspunch und Lockerhoit auf der Strecke. 93 dB Empfindlichkeit sollten mindestens erreicht werden, besser 98 oder 100dB, bei gutmütigem Impedanzverlauf. Hart eingespannte Chassis mit loichter Membran sind für die Eintakter einfacher zu kontrollieren als komplizierte Schwabbler, da der Dämpfungsfaktor eher gering ist (vor allem ohne Gegenkopplung).
Also, richtig damit beschäftigen oder gar nicht; halb geht nicht. :wink:

Verfasst: Mi 27. Apr 2005, 15:08
von Gotenkoenig
Habe meine Weisheiten auch nur aus einem englischsprachigem Forum, automatisch Übersetzt durch Google und dem Buch "Höhren mit Röhren"

Aber es ist wie immer. Um so mehr man liest und so verwirrter ist man nachher und deshalb wolte ich hier noch ne Meinung einholen.

Der Cayin arbeit mit Gegenkopplung. Die lässt sich aber, wenn ich beraten worden bin, fast gegen Null abschwächen. Geht das technisch überhaupt, eine variable Gegentaktung? Oder hab ich da was falsch verstanden?

Teja

Verfasst: Mi 27. Apr 2005, 16:02
von Tubes
Angus hat geschrieben: Unterm Strich betrachtet: Der perfekte Verstärker, um sich dem Thema SE-Triode einmal unvoreingenommen zu nähern. Mithilfe eines 'lauten' Lautsprechers, versteht sich, denn angesichts von ca 8 W pro Kanal kann auch die Full-Music-Birne koine Berge versetzen. R.Kraft

Stichpunktartig: 28 kg; China bis jetzt so la la; FB; Gegenkopplung einstellbar; 4, 8, 16 Ohm-Anzapfung; kaum Restbrumm; SRPP am Eingang; sehr gute, dynamische Basswiedergabe; trocken sezierende Genauigkeit der guten Art; substanzvoll; weit ausgedehnte, substanzielle Art u. Weise, die Klangkörper in einen imaginären Raum stellend; faszinierend große Bühne, aber etwas diffus; ein großer, irgendwie schon recht beeindruckender Klang; Assoziation zur 845er; sehr gute Bauqualität innen und außen.
Vielleicht hast Du diese Zusammenfassung des Image-Tests übersehen.

Verfasst: Mi 27. Apr 2005, 16:14
von Gotenkoenig
Jau,
da hab ich wohl im Unterricht gefehlt. Werde den Stoff aber nachholen. Danke