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Sehr lautes Brummen ca. 30 Sek. nach Einschalten
Verfasst: Sa 13. Nov 2010, 17:54
von mimo
Hallo allerseits,
ich habe ein lautes, unangenehmes Problem, welches aber vielleicht für (einige von) Euch einfach zu lösen ist:
Seit einer Weile ertönt nach dem Einschalten meines Lyric T120 ein sehr lautes Brummen in den Lautsprechern. Dieses setzt aber erst ca. nach 30 Sekunden ein. Während ich zu Beginn noch jeweils einfach den Verstärker ab- und dann wieder einzuschalten brauchte um das Geräusch wegzubekommen, bleibt es nun konstant auch bei mehrmaligem Ein-/Ausschalten. Interessant ist, dass es auch brummt wenn ich alle Eingänge vom Verstärker abhänge. Und vielleicht noch aussagekräftiger: wenn ich den Verstärker versuchshalber über ein Verlängerungskabel ohne Erdung anschliesse, erklingt kein Brummen (vielleicht diskreditiere ich mich mit dieser Aussage hier gerade gewaltig, aber wenn es zur Lösungsfindung beiträgt... :-) ) Die Spannungsversorgung erfolgt übrigens über einen Netzfilter (brummt auch ohne) . Nun, was könnte das sein? Beste Dank schon mal für Euere Hilfe!..
Verfasst: Sa 13. Nov 2010, 18:34
von DB
Hallo,
wenn es auch ohne angeschlossene Geräte brummt, ist es ein Fehler im Gerät (Fall für die Werkstatt).
MfG
DB
Verfasst: Sa 13. Nov 2010, 18:38
von mimo
Es brummt auch ohne das irgendetwas ausser Lautsprecher angeschlossen ist. Die Pegeleinstellung spielt auch keine Rolle, das Brummen ist immer gleich und sehr laut.
Verfasst: Sa 13. Nov 2010, 19:20
von GlowingTube
Hi mimo,
also kein Brummen aus den Speakern sondern ein mechanisches Brummen?
Es kann eine lose Schraubverbindung am Netztrafo sein. Vielleicht kannst Du es durch Fühlen lokalisieren?
Möglich wäre auch ein Brummen der lose gewordenen Trafowicklung.
Tschüss
Rainer
Verfasst: Sa 13. Nov 2010, 19:28
von mimo
Nein, jetzt habe ich mich ev. unklar ausgedrückt:
Das Brummen kommt aus den Lautsprechern. An den Eingängen des Verstärkers ist jedoch nichts angeschlossen. Das Brummen ist nicht zu hören, wenn ich den Verstärker über ein Verlängerungskabel ohne Erdungsleiter (Schutzleiter) anschliesse.
Könnten die Röhren defekt sein? Alle glühen aber scheinbar gleichmässig.
Verfasst: Sa 13. Nov 2010, 19:30
von mimo
Nein, jetzt habe ich mich ev. unklar ausgedrückt:
Das Brummen kommt aus den Lautsprechern. An den Eingängen des Verstärkers ist jedoch nichts angeschlossen. Das Brummen ist nicht zu hören, wenn ich den Verstärker über ein Verlängerungskabel ohne Erdungsleiter (Schutzleiter) anschliesse.
Könnten die Röhren defekt sein? Alle glühen aber scheinbar gleichmässig.
Verfasst: Sa 13. Nov 2010, 20:50
von DB
Wenn das Brummen schutzleiterabhängig ist, würde ich dringend empfehlen, das Gerät in eine Werkstatt zu bringen. Die sollten sich auch gleich um die elektrische Sicherheit kümmern.
MfG
DB
Verfasst: Sa 13. Nov 2010, 20:55
von mimo
Werde ich wohl müssen. Ich habe jetzt mal alle Röhren herausgenommen, geschaut ob irgendwelche Defekte sichtbar sind (war nicht der Fall) und wieder eingebaut. Und jetzt hab ich das Brummen auch mit dem nicht geerdeten Kabel. Ein Wochenende ohne Verstärker also..

Verfasst: Mo 15. Nov 2010, 13:37
von mb-de
Hallo Mimo,
bei dieser Art Fehler ist es ratsam, schon nach dem zweiten Auftreten - sprich der Wiederholbarkeit - eines solchen Problems das betroffene Geraet zur Reparatur zu bringen, da ein grosses Risiko fuer schwere Folgeschaeden an Geraet und an der Gesundheit des Benutzers besteht.
Ich hatte vor kurzem einen Hovland Sapphire zur Reparatur, bei dem der Benutzer dachte, dass er ein qua Symptomen aehnliches Problem durch Roehrentausch loesen konnte, und durch letzteren ausser dem Ursprungsfehler (Bauteiledefekt in der Eingangsstufe) noch Folgeschaeden im Netzteil verursachte... Kosten der Reparatur einige hundert Euro an Material, Arbeit kam dazu. Der Importeur hatte vorher zwischen 2000 und 3000 Euro veranschlagt...
Gruesse
Micha
===
Verfasst: Do 25. Nov 2010, 14:46
von mimo
Hallo Micha,
das hätte ich wohl tun sollen. Ich ging leider erst von einer Störung durch das Stromnetz aus, da in unserem Altbau vor kurzem Umbau-/Installationsarbeiten erfolgten. Und v.a. weil der Fehler ja jeweils nach Aus- und wieder Einschalten nicht mehr auftrat. Am Anfang zumindest.
Nun, jetzt ist der Verstärker in der Werkstatt und ich bin gespannt woran es lag. Und ich hoffe sehr, dass durch mein Warten nicht noch mehr zerstört wurde als eh schon defekt war.
Aber besten Dank für alle Ratschläge!
Verfasst: So 28. Nov 2010, 10:28
von audiosix
mb-de hat geschrieben: Der Importeur hatte vorher zwischen 2000 und 3000 Euro veranschlagt...
Gruesse
Micha
===
Wie immer.