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Digitale Frequenzweiche von Behringer

Verfasst: Fr 30. Sep 2005, 08:08
von Vondralbra
Servus,

kennt jemand den Behringer DCX2496?

http://www.americanmusical.com/item--i-BEH-DCX2496.html

Das wäre ja ein absolutes Traumgerätchen zum Schleuderpreis für alle Teilaktiven!

Oder kennt jemand eine Alternative mit ähnlichem Funktionsumfang?

Verfasst: Fr 30. Sep 2005, 08:33
von China
Hallo,

irgendwo und -wann :oops: hatten wir das Thema schon einmal und mussten feststellen dass damals keiner sich mit derartigem Equipment auskennt.

Vielleicht aber inzwischen :angel:

Gruss.

Verfasst: Fr 30. Sep 2005, 08:53
von MR2
Hallo,

ich hab die CX2310 zur Trennung der Subs an Elektrostaten. Die hat natürlich nicht den Umfang an Ausstattung, ist aber trotzdem zu empfehlen, wenn man tatsächlich nur eine FQ sucht und den ganzen anderen "Spielkram" nicht benötigt.
Kostet dafür auch nur 103€, gegenüber 298€ - schon ein Unterschied.
Man kann sep. TrennFQ für jeden Kanal einstellen, sowie die Lautstärke für die dann vorhandenen 4 Kanäle. Es ist sogar ein 3ter Kanal vorhanden, falls man 2x Mittel, 2x Hoch und 1x Sub zu trennen hat.

Ein durchaus professionelles Teil, bei dem man von dem rel. geringen Preis (PA halt) nicht auf die Qualität schliessen sollte, im Profi-Lager ticken die €-Zähler eben etwas anders :wink:

Von daher denke ich, daß der DCX 2496 sicherlich nicht schlechter sein dürfte.

Verfasst: Fr 30. Sep 2005, 10:08
von Vondralbra
Servus,

na das hört sich doch gut an!

Was mir bei der teureren Behringer gut gefällt ist die Möglichkeit verschiedene Flankensteilheiten zu wählen (Überschwinger minimieren...) und auch die Laufzeitanpassung.

Wie werden eigentlich symmetrische Ein- /Ausgänge und normale Hifi-Chinch-2-Strippen-Signale am besten verheiratet?

Greetz!

P.S.:
Aber auch im Profibereich gibt es Voodoo-Gerätschaften, die vermutlich oft nur den Zweck als Abschreibungsposten in der Bilanz erfüllen....

Verfasst: Fr 30. Sep 2005, 11:02
von MR2
Es gibt Adapterstecker von XLR->Cinch und andersrum, habe meine glaub ich von Reichelt bezogen.

Mit Laufzeitanpassung hab ich keine Probleme, da Elektrostaten-Bässe, musste die sogar 30cm nach hinten rücken, da einfach zu schnell... :lol:

Verfasst: Sa 28. Okt 2006, 03:45
von Stefan
Hallo, im Hifi Forum wirst du einen sehr langen beitrag dazu finden, ich hab mich eine Zeit lang selber mit aktiver trennung beschäftigt und zu der Frequenzweichen kann ich vom Technischen aufbau folgende "Knackpunkte" aufzählen:

Die Lautstärkeregelung erfolgt digital -> weniger Dynamikumfang, teilweise sogar deutlicher wahrnehmbares rauschen.
Aus diesem Grund haben viele probiert sich eine 6 Kanal Lautstärkeregelung hinter den ausgängen zusammenzubauen (kaskadierte, digital angesteuerte variable Widerstände).

Das Gerät ist eigendlich fast vollkommen digital, eine analoge quelle wird erst einmal ins Digitale umgewandelt, und nach den Signalprozessoren wieder in das analoge-> eigendlich würde es keinen Sinn machen davor einen DA wandler zu setzen.

Die Ausgänge liefern Spannungen von bis zu 9,7V!!!! damit übersteuerst du eigendlich bei 0db fast jede Hifi endstufe (sind ja meist auf 1V oder weniger ausgelegt), daher musst du den pegel wiederrum digital runterregeln, vielleicht kann man sogar ein rauschen wahrnehmen. Abhilfe schafft hier ein selbstgebauter spannungsteiler im Adapterkabel.

Die konfigurationssoftware (programmieren geht über den seriellen port) ist sehr gut aufgebaut und dank der grafischen oberfläche leicht zu bedienen.

Der DCX hat keine möglichkeiten wie der DEQ sich übers mikro einzumessen (Ergebnisse sind dann auch etwas fragwürdig).

Die Behringergeräte sind nicht so ausfallssicher wie die 1500€ teureren kolegen, sollen aber im klanglichen und in der rechenleistung nicht "zurückhinken".

Verfasst: Sa 28. Okt 2006, 09:41
von Kalle
Moin Jungs,

ich bin heftig irritiert, da ich immer dachte, hier im Forum ginge es hauptsächlich um Musikwiedergabe.
Welch ein Irrtum.

Wer schon einmal festgestellt hat wie enorm wichtig ein guter Digital-Analog-Wandler ist müsste ja mit dem Klammerbeutel gepudert sein, um seine kostbar gewonne Wiedergabequalität durch einen mehr als fragwürdigen Analog-Digital-Frequenzverbieger-Digital-Analog-Wandler zu schicken.
Natürlich gibt es sehr gute Studiomonitore mit solcher Technik, die sind aber nicht zum Preis einiger Bierkästen zu haben.

Aber Versuch macht hoffentlich kluch.

Jrooß Kalle

Verfasst: Sa 28. Okt 2006, 11:23
von Thargor
Moin!

Eine gute Dokumentation gibt es auch hier DCX2496, da ist auch ein solcher Lautstärkesteller beschrieben.

Ich habe eine ganze Zeit mit dem Gerät gespielt. Die Möglichkeiten sind extrem. Ich sage mal ketzerisch, die Raumkorrektur bringt wahrscheinlich deutlich mehr, als die AD / DA Wandlung wieder nimmt.

In komplett digitalen Ketten kann das Ding ein rundum-sorglos Paket sein. Die Integration von analogem Kram auf hohem Niveau erfordert allerdings nachdenken und viel Basteln. Dann lassen sich auch die Rauschprobleme in den Griff bekommen etc. Ich habe ein solches Setup schon gehört - das war genial auf allerhöchstem Niveau (wie auch der Rest der Anlage - Neid!).

Viele Grüße!

PS: Ich habs allerdings (noch?) nicht geschafft..... das sollte ich wohl ehrlich anfügen :mrgreen: :uw

Verfasst: Sa 28. Okt 2006, 11:24
von Thargor
Kalle hat geschrieben:Moin Jungs,

ich bin heftig irritiert, da ich immer dachte, hier im Forum ginge es hauptsächlich um Musikwiedergabe.
Moin Kalle!

Hat doch aber keiner gesagt wie die erfolgt, oder? :weed: :shit :uw

Verfasst: So 29. Okt 2006, 07:04
von otto.san
[quote="Kalle"]Moin Jungs,
schon einmal festgestellt hat wie enorm wichtig ein guter Digital-Analog-Wandler ist müsste ja mit dem Klammerbeutel gepudert sein, um seine kostbar gewonne Wiedergabequalität durch einen mehr als fragwürdigen Analog-Digital-Frequenzverbieger-Digital-Analog-Wandler zu schicken.
Natürlich gibt es sehr gute Studiomonitore mit solcher Technik, die sind aber nicht zum Preis einiger Bierkästen zu haben.
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Kalle , wie du schon geschrieben hast . Welch ein Irrtum.

die Weiche wird für die BD -Dipole benutzt , ansonsten ist alles digital und die Quelle ist , ach welch ein Frevel ein Notebook . Thargor hat mit dem Neid Aspekt vollkommen recht . Allerhöchstes Niveau ist damit möglich

:ebh: :ebh:

otto.san

Verfasst: So 29. Okt 2006, 08:25
von Kalle
Moin Otto.

Hauptsache es gefällt euch.
Ich kann euere Statements hier nicht nachvollziehen, und da wir keine Hörvergleiche am Rechner durchziehen können will ich auch nix Böses mehr schreiben.

Jrooß Kalle

Verfasst: So 29. Okt 2006, 12:15
von Thargor
Moin Otto!

Du bist schuld, dass ich mich mit dem Behringer herumschlage..... :wink: An alle neugierigen: Lest doch mal den Artikel in der Image Hifi Ausgabe 2/2006 ab Seite 114. Dort wird eine Anlage mit Digitalprozessor und Hörnern und Analog und und und vorgestellt.

Fand ich höchst interessant!

Viele Grüße!

Verfasst: So 29. Okt 2006, 13:48
von otto.san
Kalle ,

als die ersten Schritte in dieser Richtung überlegt wurden , war ich einer derjenigen :lol: - nun nach etlichen Set Up Änderungen von meienm Bekannten , bin ich so :lips:


Die Behringer wird als Bassweiche eingesetzt und der Rest ist rein digital

Selten habe ich so eine Performence gehört wie da :ebh:


Thargor

ich bin im Nebenberuf stattlich geprüfter Sündenbock :lol: :lol: :lol:


otto.san

Verfasst: So 29. Okt 2006, 14:37
von Kalle
Hallo Otto,

bei einer Beschränkung nur auf den "Sub"-Bereich könnte ich mir dies auch vorstellen. Ich leugne auch nicht die Performance solches Equipments ..... nur nicht fürn Appel un Ei :wink: .

Jrooß Kalle - bei dem es analog aktiv auch nicht schlecht funktioniert

Verfasst: So 29. Okt 2006, 14:59
von Thargor
Hallo Kalle,

Du hast Deine Mangers aktiviert? Wie bist Du da denn vorgegangen? Womit machst Du die Frequenzweiche?

Viele Grüße!

Verfasst: So 29. Okt 2006, 15:46
von otto.san
[quote="Kalle"]Hallo Otto,
.... nur nicht fürn Appel un Ei :wink: .



Kalle

Vorrausgsetzt man(n) hat Geduld - ist das digitale Quellen-Set Up , im Verhältnis , wirklich für ein Appel und ein Ei zu bekommmen .

in Anbetracht was ein Analog Dreher , digitaler nicht ausgeschlossen , kostet - ist das als sehr preiswert zu betrachten .

oin Gruaß von mir :lol:

Verfasst: Mo 27. Nov 2006, 22:28
von Stefan
Ich bin zwar mit dem Statement in einem Röhrenforum warscheinlich falsch, aber wenn man den Klang auf der "Scheibe" original getreu wiedergeben will, kommt man nicht um Raumtuning (Puröse absorber, Plattenresonatoren, DBA's) und elektronische Hilfsmittel herum. Ideal ist es natürlich, wenn man Akustisch so viel wie möglich "tuen" kann, und dem elektronischen Wege nur im Notfall benutzt. Ein "eyeopener" war für mich das Horen im Sommer auf unserer Terasse mit guten Monitorlautsprechern (hatte keine lust meine großen rauszuschleppen) der unterschied zu meinem stark bedämpften Raum war derart krass -> schon 2cm Kopfbewegung nach rechts/links brachten erhebliche Raumveränderungen mit sich, die Stereoortung war in der richtigen Hörposition grandios.

Verfasst: Mo 27. Nov 2006, 22:37
von Kalle
Thargor hat geschrieben:Hallo Kalle,

Du hast Deine Mangers aktiviert? Wie bist Du da denn vorgegangen? Womit machst Du die Frequenzweiche?

Viele Grüße!
Hallo Guido,

sorry, ich habe deine Fragen jetzt erst wahrgenommen.
Ich nutze die von Walter Fuchs entwickelten speziellen SACadjustable.
Für meine neuen Boxen erwäge ich mit kommenden Kleintransen (Holger versprach so etwas in K&T) und dem Weichenvorschlag von Mangers zu aktivieren. Das Aktivmodul von HiFi-Akademie habe ich in Gelsenkiiiiiirchen gehört. Es knallt im positivem Sinne sehr ordentlich, kann nur dem MSW in den Höhen anscheinend ... Probehören zu Hause steht noch aus.....nicht ganz gerecht werden. 50kHz Begrenzung sind für die Anstiegszeit sehr bremsend, trotzdem wären für "obenrum" Röhren (Brocksieper) eine Sünde wert.

Jrooß Kalle

Verfasst: Mo 27. Nov 2006, 22:53
von Thargor
Macht ja nix, ich bin geduldig :wink:

Das finde ich interessant. Ich habe die kleinen Monitore auch in die engere Wahl gefasst. Ein Manger MUSS in meine neuen Lautsprecher rein, und da finde ich das Konzept von HifiAkademie ganz bestechend (steht deswegen auch auf der Watchlist). Schade wäre, wenn der Manger dafür (bei Dir?) zu schnell wäre? Halte uns auf dem laufenden :OK:

Baust Du Deine 107er neu auf oder gibt es eine komplette Neukonstruktion?

Viele Grüße!

Verfasst: Mo 27. Nov 2006, 23:10
von Kalle
Moin :wink: ,

die 109 ist eine außerordentlich gute Kombination, bei der man, wenn man die Großen nicht direkt im Vergleich hört, absolut nichts vermißt.
Bei den Hifi-Akademieverstärkern bin ich hin und her gerissen, aber ohne direkten Vergleich zu Hause ist das Höhenverhalten schlecht abzuschätzen.
Ich habe vier 16Ohm scan speak 22W Relevator (Pappe) erwischt und will eine 107 ähnliche Kombination aufbauen. Mir schwebt da augenblicklich etwas studioähnliches vor:
- 3 getrennte Gehäuse, die eher breit als tief sind,
- Gestellrahmen als Halterung
oder etwas in Holz und Schiefer.............. .
Es ist noch nicht ausgegoren.
Von den Bässen erwarte ich mir hoffentlich nicht zu viel :mrgreen: .

Jrooß Kalle